Zukunft im Stadtteil - ZiS
Mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF), kofinanziert durch das Land Brandenburg und die Stadt Brandenburg erfolgt im Zeitraum 2002 – 2006 die Förderung verschiedener Vorhaben. Das Fördergebiet umfasst das Erhaltungsgebiet Innenstadt sowie die Flächen Marienberg/Rosenhag, Nicolaiplatz und Mühlengraben inkl. Teilbereiche des Straßenbahndepots. [weiter]
Auf der Grundlage des integrierten Handlungskonzepts, das im ministerienübergreifenden Lenkungskreis bestätigt wurde, sollen die Maßnahmen kurz- und mittelfristig positive Auswirkungen auf eine ausgewogene Stadt- und Gebietsentwicklung zeigen.
Projekte der Handlungsfelder Wirtschaft, Stadtstruktur und -gestalt, Soziales sowie Umwelt werden die Lebensqualität verbessern und Betroffenen in ihrer unmittelbaren sozialen Situation helfen.
Kontakt
Fachgruppe Stadtentwicklung
Klosterstraße 14
Thomas Lenz
Tel. (03381) 586810

ZiS-Projekte in Brandenburg an der Havel
SPORT- UND FREIZEITANLAGE HAMMERSTRASSE
Sporthalle - Wasserwanderrastplatz - Freianlagen
TOURISMUS
Anleger Neustädtisches Wassertor - Anleger Alfred-Messel-Platz
THEATERSÄLE WICHERNHAUS
ALTE STADT
Altstädtisehes Rathaus - Bürgerhaus Altstadt
INTERKULTURELLES ZENTRUM GERTRUD-VON-SALDERN
MARIENBERG
Friedenswarte - Dr. Mottes Klangturm
Rosenhag/Südaufgang - Freilichtbühne
NICOLAIPLATZ
Puschkinpark - Slawenweg
Citymanagement Stadtbüro - Öffentlichkeitsarbeit - Wegeleitsystem
ZiS 2000 - Zukunft im Stadtteil ist eine Handlungsinitiative des Landes Brandenburg. Ziel ist es, besonders benachteiligten Stadtteilen zu einer Belebung zu verhelfen. Landesweit werden 15 Stadtteile gefördert. Voraussetzung für die Förderung einzelner Projekte ist das Verfassen eines Handlungskonzeptes, in dem die einzelnen Projekte dargestellt sind, die gefördert werden sollen. ZiS 2000 wird zu 75% von der EU, zu 5% vom Land und zu 20% von den Kommunen finanziert.
Das Programm verfolgt den Ansatz einer integrierten Stadtentwicklungspolitik. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht nicht die Förderung einzelner Projekte. Ziel ist es vielmehr, durch das geschickte Verzahnen der Projekte Synergieeffekte zu erzielen und auf diese Weise einen nachhaltigen Anschub für den jeweiligen Stadtteil zu erreichen. Auf Grund ihrer komplexen Problemlage wurde in Brandenburg an der Havel die Innenstadt als ZiS-Gebiet beantragt und vom Land in das Programm aufgenommen.
Das ZiS-Gebiet besteht aus den drei historischen Stadtkernen Altstadt, Neustadt, Dominsel sowie dem Nicolaiplatz und Teilen des Marienberges und hat eine Größe von 175 Hektar. Kern des ZiS-Gebietes ist das 92 Hektar große Sanierungsgebiet mit über 400 Einzeldenkmalen, in das seit 1990 rund 60 Mio. € Fördermittel aus dem D-Programm der Städtebauförderung geflossen sind. Der Sanierungsstand beträgt derzeit 61%. Gemeinsam mit den Bereichen, die zusätzlich Teil des ZiSGebietes sind, besteht ein funktionaler Verflechtungsraum, der mit Hilfe des ZiS-Programms gezielt gefördert und noch enger miteinander verzahnt werden soll. Im ZiS-Gebiet leben 5862 Menschen. Diese Zahl ist seit einigen Jahren konstant. 30,8% aller Wohnungen im Gebiet stehen leer.

