Inhalt.

Der weiteren Ausbau der Regattastrecke "Beetzsee" schreitet voran

 

Dass in Dubai eine riesige palmenförmige Insel im Meer aufgeschüttet wurde, um Platz für Luxuswohnungen und Hotels zu schaffen, ist weltweit bekannt. Aber dass in Brandenburg an der Havel die kleine Insel Hünensteg - im Volksmund liebevoll Acapulco genannt - um einige Meter "verschoben" wird, um Platz für die Verbreiterung der traditionsreichen Naturregattastrecke auf dem Beetzsee zu schaffen, wollte lange Zeit kaum jemand glauben.

 

Darüber hinaus gibt es weitere 13 Teilprojekte mit vielen Einzelmaßnahmen zum Ausbau der Regattastrecke, die innerhalb kürzester Zeit und bei vollem Wettkampfbetrieb realisiert werden. Um Ihnen einen Überblick zum Realisierungsstand der einzelnen Projekte zu geben, sind hier kurze Informationen aufgelistet. Mit einem Klick auf den jeweiligen Titel gelangen Sie schnell zur entsprechenden Information.


 

Neuer Zielrichterturm ist fertig

Mit zwei großen Kränen wurde am Freitag, 25.02.2011, auf dem Gelände der Regattastrecke Beetzsee die interessante Dachkonstruktion über den Neubauteil des Zielrichterturmes gehoben und an den vorhandenen acht Meter hohen Stützen befestigt. Durch das Aufsetzen des Dachtragwerks ist der neue Teil des Zielrichterturmes nun fertig, dessen Bau Anfang April 2010 begann.

 

Nach dem bereits vollzogenen Innenausbau erfolgt derzeit die Feineinstellung der Regattatechnik, das heißt, die technische Anbindung an die vergrößerte Video-Anzeigetafel, die Justierung des Zielkamerasystems und der Test des ebenfalls neu installierten Lichtwellenleiter-Datennetzes. Bis zum Mai 2011 wird dann die Außenanlage rund um den neuen Zielrichterturm gestaltet, so dass dann auch dieses wichtige Projekt zum weiteren Ausbau der traditionsreichen Brandenburger Naturregattastrecke erfolgreich realisiert sein wird.

 

  • Folienkissendachsystem aus Ethylen-Tetrafluorethylen (ETFE) auf Stahlrohrtragwerk
  • 272 m² Dachfläche
  • Verarbeitung von 22 t Stahl aus Rundrohr, die aneinandergelegt eine Länge von ca. 450 m ergeben
  • in der Werkstatt vorgefertigte Teilsegmente wurden vor Ort zur Dachunterkonstruktion zusammengesetzt
  • Traufhöhe bei 10,75 m

Nach oben

 

Kunstrasenplatz entsteht

Weit fortgeschritten sind die Arbeiten bei der Freiflächengestaltung des Geländes am Akkreditierungsgebäude. Errichtet werden Parkplätze und auch die Wege- und Straßenführungen werden den Anforderungen einer großen Sportveranstaltung angepasst. Außerdem entsteht derzeit auf dem Gelände ein moderner Kunstrasen-Sportplatz, der von den Sportlerinnen und Sportlern als Athletikzentrum genutzt werden kann.


Nach oben

 

Neue Zufahrt

Um zukünftig die Besucherströme besser besser lenken zu können und die Erreichbarkeit des Regattastreckengeländes zu verbessern, wurde im Rahmen des Ausbauprogramms auch eine zusätzliche Zufahrt angelegt.

Das Teilobjekt "Erweiterung Verkehrsflächen" beinhaltete die Schaffung von zusätzlichen Parkflächen zwischen Fritze-Bollmann-Weg und Brielower Landstraße zur Nutzung während nationaler und internationaler Wettkämpfe. Zur Umsetzung des internen Verkehrssystems wurde eine Verbindungsstraße in Fortführung der vorhandenen Zuwegung hinter dem Funktionsgebäude zum Parkplatz gebaut.


Nach oben

 

Gewinn für Sportler und Badegäste

In den vergangenen Jahren wurde es bei großen nationalen und internationalen Regatten oft sehr eng auf dem Rudererplatz. Deshalb wurde bei den Planungen zum weiteren Ausbau der Regattastrecke Beetzsee auch nach einer Möglichkeit für eine temporäre Erweiterung des bei den Sportlern oft auch als "Sattelplatz" bezeichneten Areals gesucht.

 

Mit der jetzt im Wesentlichen abgeschlossenen Umgestaltung des angrenzenden öffentlichen Badesstrandes "Massowburg" und dessen Anbindung an das Wegenetz der Regattastrecke wurde eine Lösung gefunden, die sowohl für die Badegäste wesentliche Verbesserungen bringt als auch die Möglichkeit eröffnet, bei Bedarf eine größere Fläche für die Aufstellung der Boote und die Vorbereitung der Sportler nutzen zu können. Auf diese Weise stehen zukünftig insgesamt mehr als 14.000 m² zur Verfügung.


Nach oben

 

Alt und neu im Einklang

Mitte Oktober 2010 fiel das Gerüst am Ergänzungsbau für den Zielrichterturm, wodurch der Blick auf die Glasfasade des architektonisch interessanten Gebäudes frei gegeben wurde. Zusammen mit dem "alten" Gebäudeteil, der bereits seit über 40 Jahren das markante Wahrzeichen der Regattastrecke ist, bildet der Neubau eine gelungene Einheit.

 

In den nächsten Wochen erfolgen der Innenausbau und die Ausstattung der Räume mit modernster Technik und funktionalem Mobiliar. Zukünftig stehen in den sechs Arbeitsbereichen insgesamt ca. 170 m² Nutzfläche zur Verfügung. Auf der obersten Etage des "alten" Turmes sind auch neue Reporterkabinen für die Streckensprecher entstanden.

 

Derzeit bereiten die Bauleute die Montage des Membrandachs vor, das zukünftig den neuen Turm und die VIP-Tribüne überspannen wird.


Nach oben

 

8-Bahnen-Anlage getestet

Nach dem die Regattastrecke durch die "Verschiebung" der Insel Hünensteg um 27 m verbreitert wurde, die Videoanzeigetafel entsprechend versetzt und auf 64 m² vergrößert wurde, die Anlagen im Start- und Zielbereich die notwendige Ergänzung erfahren haben und die Stahlseile auf dem Grund des Beetzsees für die Befestigung der Bojen zur Markierung der zusätzlichen Bahnen verlegt sind, wurde die auf acht Bahnen erweiterte Regattastrecke bei den diesjährigen Brandenburgischen Landesmeisterschaften im Rudern zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen getestet.

 

Auch wenn das Wetter beim diesjährigen Saisonabschluss Ende September 2010 nicht gerade ideal war, so konnten die Streckenverantwortlichen, Planer und Bauleute sowie die Wettkampforganisatoren und Sportler mit Freude feststellen, dass ein weiterer wichtiger Schritt des umfangreichen Ausbau- und Modernisierungsprogramms der traditionsreichen Brandenburger Sportstätte erfolgreich realisiert wurde.


Nach oben

 

Neue Halle für Regattatechnik

Bisher musste ein Großteil der Regattatechnik im Freien gelagert werden. Auch die notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten wurden von den Mitarbeitern der Regattastrecke in der Regel unter freiem Himmel ausgeführt, was vor allem im Winter sowohl für das mit großem Engagement arbeitende Personal als auch für die empfindliche Strecken- und Wettkampftechnik nicht gerade vorteilhaft war.

 

Diese zeiten gehören nun bald der Vergangenheit an, denn hinter dem Sportlergebäude entsteht derzeit eine ca. 400 m² große Halle, in der zukünftig z.B. die automatische Startanlage oder die Katamarane überwintern werden. Im gleichen Atemzug wurde die ehemals dafür genutzte Fläche als Cateringbereich für die Sportler umgestaltet.


Nach oben

 

Schutz für neue Videowand

Durch die Verbreiterung der Regattastrecke von sechs auf acht Bahnen musste die mitten im Beetzsee stehende Videoanzeigetafel nicht nur versetzt werden. Um allen Zuschauern auf den stationären und temporären Tribünenplätzen tolle Bilder vom Wettkampfgeschehen zeigen zu können, wurde die bisher genutzte Anzeigetafel um das Doppelte auf nun 64 m² Videofläche vergrößert. Um die sensible hochwertige Technik vor Witterungseinflüssen schützen zu können, erhielt die neue Videowand eine stabile "Umhausung" mit einem Segmentrolltor. Im geschlossenen Zustand ist das Logo der Regattastrecke zu sehen. Auf der Rückseite lockt der Werbeslogan "Lust auf hier" für einen Besuch der traditionsreichen Wettkampfstätte, die gute Chancen hat, 2015 Austragungsort einer "großen" Ruder-WM zu werden.


 

Bessere Bedingungen für behinderte Sportler und Zuschauer

Großes Augenmerk wird beim Ausbau der Regattastrecke auf die Beachtung der Belange von behinderten Sportlern und Zuschauern gelegt. Die Sanitäreinrichtungen, Zuwegungen und der Tribünenbereich werden den besonderen Anforderungen angepasst. So wurde im Rahmen der derzeit laufenden Baumaßnahmen zum Beispiel ein befestigter Weg geschaffen, der am Ufer des Rudererplatzes entlang führt. Über eine Rampe gelangen Rollstuhlfahrer zu einem speziell für sie angefertigten Steg, der ihnen zukünftig das Ein- und Aussteigen in bzw. aus den Booten sehr erleichtern wird. Dieser Weg wird bis zum öffentlichen Badestrand "Massowburg" weitergeführt.


 

Mehr Platz für Boote - bessere Bedingungen für Badegäste

Anfang August 2010 wurde ein weiteres wichtiges Teilprojekt des 13-teiligen Maßnahmebündels zum Ausbau der Regattastrecke „Beetzsee“ in Angriff genommen. Das Vorhaben „Erweiterung Sattelplatz“beinhaltet die Umgestaltung des benachbarten Badestrandes „Massowburg“. Dadurch soll eine Erweiterung der Abstellmöglichkeiten von Booten bei großen nationalen und internationalen Regatten geschaffen werden. Gleichzeitig wird der beliebte Badestrand in einen befestigten und einen unbefestigten Teil gegliedert, durch umfangreiche Anpflanzungen aufgewertet und mit modernen Sitzelementen und verschiedenen Sportgeräten ausgestattet.

 

Im Oktober erfolgt die Neubepflanzung und im Frühsommer 2011 kann das vorübergehend gesperrte Areal dann wieder von der Allgemeinheit genutzt werden. Nach Abschluss der Arbeiten, für die mehr als eine halbe Million Euro investiert werden, steht den Havelstädtern ein deutlich aufgewerteter Badestrand zur Verfügung stehen. Und gleichzeitig können die Sportlerinnen und Sportler diese zusätzliche Fläche im Bedarfsfall als Sattelplatzerweiterung nutzen.


 

Neuer Turm wird verglast

Mit moderner Technik und viel Fingerspitzengefühl setzten Bauarbeiter die mehrere Kilogramm schweren und enorm großen Scheiben passgenau in die vorhandenen Profile des Erweiterungsbaus des Zielrichterturmes ein.

 

Nach den Betonarbeiten und der Errichtung der Stahlkonstruktion ist damit eine weitere wichtige Phase dieses großen Teilprojektes im Gange. Der Abschluss der Roh- und Ausbauarbeiten ist für November 2010 geplant. Danach beginnen dann die Installation der Technik und die Ausstattung der zukünftig für die Kampfrichter und Organisatoren zusätzlich zur Verfügung stehenden Räume.


 

Neue Anzeigetafel funktioniert

Am 23.06.2010 wurde die neue Videoanzeigetafel der Regattastrecke "Beetzsee" erstmals in Funktion genommen. Bei einem Besuch vor Ort konnte sich Hartmut Duif, Landesruderverbandspräsident und Chef des Bewerbungsteams für die WM 2015, davon überzeugen, dass die 64 m² große neue Anzeigetafel funktioniert.

 

Als erstes Bild erschien das Logo der "Candidate City" Brandenburg an der Havel auf der neuen Videowand, die doppelt so groß ist, wie ihre Vorgängerin. Auf Grund der Schaffung von zwei zusätzlichen Wettkampfbahnen musste die Anzeigetafel vergrößert werden und einen neuen Standort in Mitten des Beetzsees erhalten.


 

Stahlgerüst für neue Videowand ist fertig

Bei einem Besuch in der Produktionshalle der Brandenburger Firma Metallbau W. Gartensleben & Sohn konnten sich die Planer und Architekten und Vertreter der Wasserbaufirma Mette sowie Regattastrecken-Chef Uwe Philipp einen ersten Eindruck von der gewaltigen Dimension der neuen Videoanzeigetafel verschaffen, die in wenigen Tagen im Beetzsee aufgestellt wird.

 

Die Stahlkonstruktion für die neue Anzeigetafel ist 8 x 12 m groß und wiegt ca. 17 Tonnen. Sie bildet das Gerüst für Verkleidung der fast 60 m² große neue Videoanzeigetafel, die auf Grund der Erweiterung der Regattastrecke von 6 auf 8 Bahnen und der Schaffung von zusätzlichen temporären Tribünenkapazitäten einen neuen Standort im Beetzsee erhält.


 

Sportler und Bauleute verstehen sich gut

Trotz der umfangreichen Bauarbeiten, die nach der langen Winterpause an vielen Stellen der Regattastrtecke laufen, ist es bisher kaum zu Beeinträchtigungen des Sportbetriebes gekommen. Große Regatten, wie die Deutschen Kleinbootmeisterschaften der Ruderer, konnten stattfinden. Und auch der Trainingsbetrieb läuft ungehindert weiter.

 

Grund dafür ist einerseits der auch auf die Belange der Sportler abgestimmte Bauablaufplan. Andererseits herrscht auf beiden Seiten, das heißt, sowohl bei den Sportlern, als auch bei den Bauleuten, viel Verständnis für die außergewöhnliche Situation. Und natürlich freuen sich die Ruderer und Kanuten schon auf den Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen, denn dann können Sie auf einer der schönsten und modernsten Naturregattastrecken der Welt trainieren und Wettkämpfe durchführen.


 

Neue Treppe für Funktionsgebäude

Das obere Geschoss des Funktionsgebäudes, wo sich die verschiedenen Organisationsbüros und der große Besprechungsraum befinden, wird zukünftig besser über eine neue Treppe erreichbar sein.

 

Bauarbeiter haben die alte und zum Teil schon etwas verschlissene Treppe durch eine neue ersetzt, die nun im rechten Winkel auf die Terasse des Obergeschosses stößt. Auch die Zuwegung wird neu gestaltet.


 

Zielturm eingerüstet

Der bekannte und im Logo der Regattastrecke "Beetzsee" verewigte Zielrichterturm ist eingerüstet. Grund dafür sind die in Angriff genommenen Bauarbeiten zur Sanierung und Modernisierung des bestehenden Bauwerkes und zur Schaffung eines Erweiterungsbauteils.

 

In den nächsten Wochen und Monaten wird direkt neben dem "alten" Turm ein zusätzlicher Turm errichtet, um den Kampfrichtern und Organisatoren zukünftig mehr Platz für ihre Arbeit zu bieten. Auf den einzelnen Etagen werden die beiden Bauteile miteinander verbunden. Außerdem erhalten alle Räume Klimatechnik und zusätzlich wird noch eine moderne Dachkonstruktion die VIP-Tribüne überspannen.

 

Zur Herstellung der Fundamente für die Stahlkonstruktion des neuen Turmes mussten umfangreiche Arbeiten zur Grundwasserabsenkung durchgeführt werden.


 

Vom Eise befreit ...

Nach der Winterpause, in der die Bauarbeiten an Land und auf dem Wasser auf Grund des ungewöhnlich starken Schneefalls und der anhaltenden Frostgrade länger als geplant unterbrochen werden mussten, ist wieder emsiges Treiben auf dem Gelände der Regattastrecke "Beetzsee" eingekehrt. Bevor die Sportler mit dem Deutschen Meisterschaftsrudern (Kleinboot) und dem DRV-Juniorentest A in die neue Saison starten, haben die Bauleute mit der Realisierung weiterer Maßnahmen zum Ausbau der Wettkampfanlage begonnen.

 

Weithin sichtbar ist das Gerüst am Zielrichterturm. Der "alte" denkmalgeschützte Turm erfährt eine Instandsetzung und wird durch einen modernen Anbau ergänzt, der mehr Platz für die Zielrichter und Organisatoren bieteten wird.

 

Nicht mehr sichtbar ist dagegen die Videotafel, die den neuen Bahnen 7 und 8 im Wege war. Die bisherige 32 m² große Tafel (8 x 4 m) wurde abgebaut und wird auf 56 m² (10 x 5,6 m) vergrößert am neuen Standort wieder mitten im Beetzsee gegenüber der Zuschauertribüne aufgebaut.

 

Eine neue Treppe führt inzwischen zu den Räumen im Obergeschoss des Funktionsgebäudes und auf dem Gelände des Sattelplatzes laufen die Arbeiten zur Herstellung einer neuen Wegeverbindung am Ufer.

 

Obwohl der ohnehin schon sehr enge Zeitplan für die derzeit laufenden und die noch anstehenden Baumaßnahmen durch den langen Winter noch weiter gestrafft werden musste, sind die Planer und Bauverantwortlichen optimistisch, dass die für 2010 geplanten Sportveranstaltungen trotz einiger Einschränkungen ordentlich stattfinden können und letztlich alles pünktlich fertig wird.


 

Acapulco ist verschoben

Rechtzeitig vor Beginn der eisigen Temperaturen wurden die wasserbauseitigen Arbeiten zur Verlegung der Insel Hünensteg abgeschlossen. Der Durchstich in der Höhe des 1.000-Meter-Starts wurde durch Abbaggerung um 27 m verbreitert, um Platz für die Bahnen 7 und 8 zu schaffen.

 

Auf der anderen Seite wurde ein Teil des abgebaggerten Materials und zusätzliches Material wieder aufgeschüttet und als Laichmulde für den seltenen Steinbeißer ausgeformt.

 

Nach den Setzungsarbeiten erfolgen dann Mitte 2010 die Ersatzpflanzungen für die ehemals auf dem abgebaggerten Teil der Insel stehenden Bäume und Sträucher.

 

Hier finden Sie Fotos von der "verschobenen" Insel Hünensteg.


 

TV-Team filmt Inselabbagerung

Seit Beginn der Arbeiten zur Verlegung der Insel Hünensteg gibt es immer wieder Anfragen von Medienvertretern, die über das einzigartige Vorhaben berichten wollen.

 

Neben den Journalisten von den lokalen Printmedien und vom Stadtfernsehen war auch ein Team des ARD-Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) vor Ort, um die Arbeit der Wasserbauer zu filmen und einen Beitrag für die Nachrichtensendung "Brandenburg aktuell" zu produzieren.

 

Auch Journalisten von anderen Print-, Radio-, TV- und Internetredaktionen sind regelmäßig zu Gast, um sich über den Fortgang der Bauarbeiten zu informieren.


 

Abbagerung beginnt

Am 05. Oktober 2009 startete die Abbaggerung der ca. 27 x 70 Meter großen Fläche im Westteil der Insel, die für die Verbreiterung der Strecke und das Anlegen der zusätzlichen Bahnen 7 und 8 notwendig ist. Im Anschluss daran wird auf der Südostseite ein neuer Inselbereich aufgeschüttet, wofür ein Teil des abgetragenen Bodenmaterials wiederverwendet wird. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Mitte/Ende November 2009 abgeschlossen sein.

Die Insel Hünensteg - im Volksmund Acapulco genannt - wird während der Bauzeit für Besucher gesperrt. Auch danach gilt noch ca. ein halbes Jahr Anlegeverbot, damit sich das neu aufgeschüttete Erdreich setzen kann. Erst wenn dies gewährleistet ist, wird im nächsten Jahr mit der Neuanpflanzung der Bäume begonnen.

Die Wasser- und Grundbauarbeiten werden von der Firma Mette aus Berlin realisiert, für den Landschaftsbau ist die Firma Klischke aus Brandenburg  an der Havel zuständig. An den Planungsleistungen und der Bauüberwachung sind die Büros Krebs und Kiefer Beratende Ingenieure aus Berlin (Wasser- und Grundbau), EGI Erd- und Grundbauinstitut aus Brandenburg/Pritzerbe (Gründungsberatung) und Neumann Gusenburger Landschaftsarchitekten aus Berlin (Landschaftsbau) beteiligt. Die Projektleitung liegt bei der zuständigen Fachgruppe im Fachbereich Stadtentwicklung und Bauwesen.


 

Muscheln und Pflanzen umgesetzt

Im Vorfeld der Abbagerung eines Teils der Insel Hünensteg wurden im September 2009 Naturschutzarbeiten durchgeführt.

 

Insbesondere ging es dabai um die Umlagerung von Muscheln, das Umpflanzen von Sandstrohblumen, Wasserschwertlilien und Röhricht.

 


 

Bauanlaufberatung durchgeführt

Am Donnerstag, 03.09.2009, fand im Beratungsraum des Funktionsgebäudes auf dem Gelände der Regattastrecke "Beetzsee" die so genannten Bauanlaufberatung für die Umgestaltung der Insel Hünensteg statt.

 

Daran nahmen Vertreter der Baufirmen und Planungsbüros sowie der Stadtverwaltung teil. Es ging darum, die Arbeitsabläufe und Termine für die land- und wasserseitigen Bauarbeiten zu besprechen. Die Beratungen werden von nun an in wöchentlichen Abständen stattfinden.


 

FISA-Delegation zu Besuch

Am 12.05.2009 weilte eine vierköpfige Delegation der FISA unter Leitung von Exekutive Direktor Matt Smith in Brandenburg an der Havel. Ziel der Stippvisite war das Gespräch mit den Mitgliedern des Bewerbungsteams für die Ruder-WM 2013.

 

Zum Auftakt der ganztägigen Beratung begrüßte Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann die Gäste und versicherte noch einmal, dass die Stadt und das Land Brandenburg gemeinsam voll und ganz hinter der Bewerbung stehen und auch der WM-taugliche Ausbau der Wettkampfanlage über Mittel aus em Konjunkturpaket II abgesichert ist.


Bevor die Beratung in zwei Arbeitsgruppen begann, überzeugten sich die Gäste bei einer Fahrt mit dem Katamaran vorbei an der Insel Hünensteg davon, dass die Arbeiten zur Verlegung von "Acapulco" begonnen haben und die Erweiterung der Strecke auf 8 Bahnen in diesem Jahr noch realisiert wird.


 

Inselverschiebung weckt Medieninteresse

In Presseartikeln einiger überregionaler Zeitungen wurde berichtet, dass in Brandenburg an der Havel für fünf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II eine kleine Insel um 27 Meter verschoben werden soll. Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann unterstrich, dass diese Darstellung genau so falsch ist, wie die Behauptung, dass der Ausbau der Brandenburger Regattastrecke lediglich für "ein paar Dutzend deutsche Leistungsruderer" stattfinden soll.

 
Wie Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich unterstreicht, handelt es sich bei den Arbeiten zur "Verschiebung" der Insel Hünensteg einschließlich der landschaftsplanerischen Begleitarbeiten und Ersatzpflanzungen zwar um das erste Teilprojekt im Rahmen der vielfältigen Maßnahmen, die zum WM-tauglichen Ausbau der Brandenburger Regattastrecke in den nächsten Jahren notwendig sind. Doch die dafür geplanten 500.000 Euro standen schon weit vor der Diskussion um das so genannte Konjunkturpaket II bereit. Wenn nun über dieses Investitionsförderprogramm zusätzlich fünf Millionen Euro für die nächsten Schritte in Aussicht gestellt werden, dann zeigt das ganz deutlich, welch große Bedeutung auch seitens der Landesregierung diesem wichtigen Vorhaben beigemessen wird. Die Stadt ist froh, dass sie durch die avisierten Mittel aus dem Konjunkturprogramm II in die Lage versetzen wird, auch die weiteren baulichen Maßnahmen zum Ausbau der Regattastrecke zielgerichtet in Angriff zu nehmen.


 

Genehmigung zur Inselverschiebung liegt vor

Aus den Händen von Umweltminister Dr. Dietmar Woidke nahm Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann am 11.02.2009 den Genehmigungsbescheid für die „Verschiebung“ der Insel „Hünensteg“ im Beetzsee entgegen.

Das abgeschlossene Genehmigungsverfahren ist Voraussetzung für die  wasserseitigen Arbeiten zum Ausbau der Brandenburger Naturregattastrecke.
 

Da es derzeit auf dem Beetzsee nur sechs Bahnen gibt, muss die ca. 5.600 m² große Insel Hünensteg um 27 Meter „verschoben“ werden. Dafür werden mittels eines Schwimmbaggers im westlichen Teil ca. 7.000 m³ Boden von der Insel abgetragen. Ein Teil davon wird zusammen mit zusätzlichem neuen Material im süd-östlichen Bereich der Insel wieder aufgeschüttet, so dass die im Volksmund „Acapulco“ genannte Insel erhalten bleibt.


 

Symbolischer Spatenstich vollzogen

Gemeinsam mit FISA-Präsident Dennis Oswald haben Vertreter des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg sowie des DRV, LRV und des Landeskanuverbandes am vorletzten Tag der U 23 Ruder-WM 2008 den symbolischen 1. Spatenstich für den Ausbau der Regattastrecke "Beetzsee" vollzogen.

Zur Erinnerung an diesen Augenblick erhielten die Gäste ein kleines Säckchen mit Sand von der Insel Hünensteg, die für die Erweiterung der Wettkampfanlage auf acht Bahnen "verschoben" werden muss.

Mit dem symbolischen Spatenstich sollte den FISA-Offiziellen und den Vertretern der internationalen Ruderfamilie gezeigt werden, dass es die Brandenburger mit dem Ausbau ihrer Regattastrecke ernst meinen.


 

Förderbescheid für Inselverschiebung ist da

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der U 23 WM 2008 übergab Sportminister Holger Rupprecht im Beisein von Ministerpräsident Matthias Platzeck und den Vertretern der FISA einen Fördermittelbescheid in Höhe von 250.000 Euro an Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann.

 

Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt Brandenburg an der Havel in gleicher Höhe stehen damit eine halbe Millionen Euro für die ersten Maßnahmen zum WM-tauglichen Ausbau der traditionsreichen Regattastrecke "Beetzsee" zur Verfügung.

 

Mit diesen Mitteln soll unter anderem die im Volksmund als "Acapulco" bezeichnete Insel Hünensteg um ca. 27 m verschoben werden, um Platz für die notwendigen zusätzlichen Bahnen 7 und 8 zu schaffen.


 

Pläne für Zukunft der Regattastrecke vorgestellt

Im Sommer 2007 stellte der Vorstand des Landesruderverbandes Brandenburg (LRV) bei einem Treffen mit Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sportminister Holger Rupprecht seine Pläne vor, in naher Zukunft auch einmal eine "große" WM in das Land Brandenburg zu holen.

 

Bei diesem Gespräch wurden natürlich auch die damit im Zusammenhang stehenden baulichen Erweiterungsmaßnahmen angesprochen, die zum WM-tauglichen Ausbau der traditionsreichen Wettkampfanlage notwendig sind.