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Dauerausstellungen

 
 

Stadtgeschichtliche Dauerausstellung

 

Museum im Frey-Haus

Das Stadtmuseum präsentiert im Museum im Frey-Haus eine chronologische stadtgeschichtliche Dauerausstellung, beginnend mit der Besiedlung der Burg Brandenburg im 5./6. Jahrhundert durch den Slawenstamm der Heveller bis in die Geschichte in der jüngsten Vergangenheit – bis 1989. Diese systematische Darstellung von über tausend Jahren Stadtgeschichte berührt, auf Grund der historischen Bedeutung der Stadt, an vielen Stellen auch die Landesgeschichte. Damit kann der Besucher auch einen einmaligen Einblick in die deutsche Geschichte gewinnen – so wie sich diese in einer der ältesten Städte östlich der Elbe abgespielt hat. Unter den Exponaten befindet sich auch das Richtschwert, mit dem der Jugendfreund Friedrichs des Großen, Hans-Hermann von Katte, im Jahre 1730 hingerichtet wurde (siehe Foto).


 

Themenbereiche

1. Etage

Slawische Besiedlung - die Burg Brandenburg

Entstehung von Alt- und Neustadt Brandenburg

Entstehung des Landes Brandenburg

Handwerk und Handl im Mittelalter

Reformation - 30jähriger Krieg

 

2. Etage (Ballustrade)

Zinn des 18./ 19. Jahrhunderts

 

3. Etage

Brandenburg in Preußen

Das Katte-Richtschwert

Von der Biedermeierzeit bis zum 1. Weltkrieg

Der Weg zur Industriestadt

Brandenburg in der Zeit des Nationalsozialismus

Brandenburg in der DDR-Zeit


 

Dauerausstellung "Der Kletteraffe Tom" - Spielzeug aus der Stadt

 

Museum im Frey-Haus/Hofgebäude

Die Spielzeugausstellung im Stadtmuseum im Frey-Haus gibt einen hervorragenden Einblick in die Entwicklungs- und Produktionsgeschichte der traditionsreichen Spielzeugindustrie von 1881 bis 1992 in der Stadt Brandenburg an der Havel.

In drei Abschnitten werden die bedeutendsten Firmen mit ihren Produkten vorgestellt:

Mechanisch betriebene und farbenfroh bedruckte Blechspielwaren der weltweit bekannten Spielzeugfabrik von Ernst Paul Lehmann, die kleinen und weit verbreiteten Massefiguren der Lineol-Fabrik von Oskar Wiederholz und die mechanischen und elektromechanischen Spielzeugprodukte des VEB mechanische Spielwaren Brandenburg.

Vorgestellt werden auch die teilweise nur wenige Jahre existierenden Spielwarenfirmen aus Brandenburg, wie Metz & Duncker, Reil & Co und die Oro-Werke. Auch die Gundka-Werke und der VEB Patent-Lineol werden an Hand zahlreicher, zum Teil seltener Ausstellungsstücke dokumentiert. Mit der Liquidation der letzten Spielzeugfirma der Stadt, der Brandenburger Spielwaren GmbH, im Jahr 1992, für die die Replik des HALLO-Motorradfahrers steht, endete die lange erfolgreiche Tradition der Spielwarenproduktion in der Stadt Brandenburg an der Havel. Die umfangreiche Spielzeugsammlung stellt eine attraktive Besonderheit für die Stadt Brandenburg an der Havel und die Region dar.

 

 

Lassen Sie sich, ihre Kinder und Enkelkinder in die Spielzeugwelt vergangener Zeiten entführen, die Erinnerung an die eigene Kindheit wach halten und ein besonderer Teil der Brandenburger Industriegeschichte nachvollziehen.

 

Wir bieten nach Anmeldung Führungen durch die Ausstellung an und stellen historisches Spielzeug in Aktion vor. Als Abschluss dürfen die Kinder die Lehmann-Groß-Bahn (LGB) selbst in Bewegung setzen.


 

Dauerausstellung "Entlang der Havel" – Schiffe – Schiffer - Traditionen

 

Museum im Steintorturm

Der Steintorturm ist, wenn man so will, der Ursprung der heutigen Brandenburger Museenlandschaft. In dem 32,5 Meter hohen Wehrturm aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts eröffnete der Historische Verein 1886 seine erste ständige Ausstellung. Direkt neben dem alten Stadt- und Schleusenkanal, über Jahrhunderte das wichtigste Gewässer für die Berufsschifffahrt, präsentiert sich dem Besucher hier seit 2001 eine Schau zur Havelschifffahrt im 19. und 20. Jh. Schon 1982/83 lockte die Sonderausstellung zur Geschichte der Havelschifffahrt „Stromauf-Stromab“ viele Besucher in das Museum.

 

Grafiken und Gemälde vermitteln heute einen Eindruck von der wunderschönen Brandenburger Havel- und Wasserlandschaft. Schiffsmodelle, Zubehör, Kleidung, Schiffbauwerkzeuge, Schifferfahnen und 18 grafisch gestaltete Tafeln mit Fotos und Dokumenten werden auf 4 Ebenen präsentiert. Die Entwicklung des industriellen Schiffbaus in der Stadt, die Fracht- und Ausflugsschifffahrt auf der Havel, Leben und Traditionen der Havelschiffer, und die Geschichte der Schleusen und Brücken sind nur einige Themen.