Die Verschiebung der Insel "Acapulco": Eine von vielen Maßnahmen zum weiteren Ausbau der Regattastrecke "Beetzsee"
Dass in Dubai eine riesige palmenförmige Insel im Meer aufgeschüttet wurde, um Platz für Luxuswohnungen und Hotels zu schaffen, ist weltweit bekannt. Aber dass in Brandenburg an der Havel die kleine Insel Hünensteg - im Volksmund liebevoll "Acapulco" genannt - um einige Meter verschoben wird, um Platz für den Ausbau der traditionsreichen Naturregattastrecke auf dem Beetzsee zu schaffen, wollte lange Zeit kaum jemand glauben.
Doch wer die Brandenburgerinnen und Brandenburger kennt und weiß, wie sehr sie dem Wassersport und der Entwicklung ihrer über 40-jährigen Regattastrecke verbunden sind, konnte erahnen, dass die Vision einer WM-tauglichen Wettkampfanlage nicht nur in den Köpfen der Organisatoren und auf den Zeichnungen der Planer und Architekten existiert, sondern auch zielgerichtet umgesetzt wird.
Nach der "Verschiebung" der Insel Hünensteg zur Schaffung von zwei zusätzlichen Wettkampfbahnen, die je zur Hälfte aus Haushaltsmitteln der Stadt und aus Fördermitteln des Landes finanziert wurde, folgen weitere 13 Projekte zum Ausbau der Regattastrecke, die mit zahlreichen Einzelmaßnahmen untersetzt sind. Dafür stehen zusätzlich 5 Millionen Euro zur Verfügung, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II stammen, die das Land Brandenburg zielgerichtet für die weitere Entwicklung dieser Sportstätte zur Verfügung stellte.
Um einen Überblick zum Stand der Realisierung der einzelnen Schritte dieses großen Vorhabens zu geben, sind hier kurze Informationen aufgelistet. Mit einem Klick auf den jeweiligen Titel gelangen Sie schnell zur entsprechenden Information.
- Mehr Platz für Boote - bessere Bedingungen für Badegäste
- Neuer Turm wird verglast
- Neue Anzeigetafel funktioniert
- Stahlgerüst für neue Videowand ist fertig
- Sportler und Bauleute verstehen sich gut
- Neue Treppe für Funktionsgebäude
- Zielturm eingerüstet
- Vom Eise befreit ...
- Acapulco ist verschoben
- TV-Team filmt Inselabbagerung
- Abbagerung beginnt
- Muscheln und Pflanzen umgesetzt
- Bauanlaufberatung durchgeführt
- FISA-Delegation zu Besuch
- Inselverschiebung weckt Medieninteresse
- Genehmigung zur Inselverschiebung liegt vor
- Symbolischer Spatenstich vollzogen
- Förderbescheid für Inselverschiebung ist da
- Pläne für Zukunft der Regattastrecke vorgestellt
Mehr Platz für Boote - bessere Bedingungen für Badegäste
Anfang August 2010 wurde ein weiteres wichtiges Teilprojekt des 13-teiligen Maßnahmebündels zum Ausbau der Regattastrecke „Beetzsee“ in Angriff genommen. Das Vorhaben „Erweiterung Sattelplatz“beinhaltet die Umgestaltung des benachbarten Badestrandes „Massowburg“. Dadurch soll eine Erweiterung der Abstellmöglichkeiten von Booten bei großen nationalen und internationalen Regatten geschaffen werden. Gleichzeitig wird der beliebte Badestrand in einen befestigten und einen unbefestigten Teil gegliedert, durch umfangreiche Anpflanzungen aufgewertet und mit modernen Sitzelementen und verschiedenen Sportgeräten ausgestattet.
Im Oktober erfolgt die Neubepflanzung und im Frühsommer 2011 kann das vorübergehend gesperrte Areal dann wieder von der Allgemeinheit genutzt werden. Nach Abschluss der Arbeiten, für die mehr als eine halbe Million Euro investiert werden, steht den Havelstädtern ein deutlich aufgewerteter Badestrand zur Verfügung stehen. Und gleichzeitig können die Sportlerinnen und Sportler diese zusätzliche Fläche im Bedarfsfall als Sattelplatzerweiterung nutzen.
Neuer Turm wird verglast
Mit moderner Technik und viel Fingerspitzengefühl setzten Bauarbeiter die mehrere Kilogramm schweren und enorm großen Scheiben passgenau in die vorhandenen Profile des Erweiterungsbaus des Zielrichterturmes ein.
Nach den Betonarbeiten und der Errichtung der Stahlkonstruktion ist damit eine weitere wichtige Phase dieses großen Teilprojektes im Gange. Der Abschluss der Roh- und Ausbauarbeiten ist für November 2010 geplant. Danach beginnen dann die Installation der Technik und die Ausstattung der zukünftig für die Kampfrichter und Organisatoren zusätzlich zur Verfügung stehenden Räume.
Neue Anzeigetafel funktioniert
Am 23.06.2010 wurde die neue Videoanzeigetafel der Regattastrecke "Beetzsee" erstmals in Funktion genommen. Bei einem Besuch vor Ort konnte sich Hartmut Duif, Landesruderverbandspräsident und Chef des Bewerbungsteams für die WM 2015, davon überzeugen, dass die 64 m² große neue Anzeigetafel funktioniert.
Als erstes Bild erschien das Logo der "Candidate City" Brandenburg an der Havel auf der neuen Videowand, die doppelt so groß ist, wie ihre Vorgängerin. Auf Grund der Schaffung von zwei zusätzlichen Wettkampfbahnen musste die Anzeigetafel vergrößert werden und einen neuen Standort in Mitten des Beetzsees erhalten.
Stahlgerüst für neue Videowand ist fertig
Bei einem Besuch in der Produktionshalle der Brandenburger Firma Metallbau W. Gartensleben & Sohn konnten sich die Planer und Architekten und Vertreter der Wasserbaufirma Mette sowie Regattastrecken-Chef Uwe Philipp einen ersten Eindruck von der gewaltigen Dimension der neuen Videoanzeigetafel verschaffen, die in wenigen Tagen im Beetzsee aufgestellt wird.
Die Stahlkonstruktion für die neue Anzeigetafel ist 8 x 12 m groß und wiegt ca. 17 Tonnen. Sie bildet das Gerüst für Verkleidung der fast 60 m² große neue Videoanzeigetafel, die auf Grund der Erweiterung der Regattastrecke von 6 auf 8 Bahnen und der Schaffung von zusätzlichen temporären Tribünenkapazitäten einen neuen Standort im Beetzsee erhält.
Sportler und Bauleute verstehen sich gut
Trotz der umfangreichen Bauarbeiten, die nach der langen Winterpause an vielen Stellen der Regattastrtecke laufen, ist es bisher kaum zu Beeinträchtigungen des Sportbetriebes gekommen. Große Regatten, wie die Deutschen Kleinbootmeisterschaften der Ruderer, konnten stattfinden. Und auch der Trainingsbetrieb läuft ungehindert weiter.
Grund dafür ist einerseits der auch auf die Belange der Sportler abgestimmte Bauablaufplan. Andererseits herrscht auf beiden Seiten, das heißt, sowohl bei den Sportlern, als auch bei den Bauleuten, viel Verständnis für die außergewöhnliche Situation. Und natürlich freuen sich die Ruderer und Kanuten schon auf den Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen, denn dann können Sie auf einer der schönsten und modernsten Naturregattastrecken der Welt trainieren und Wettkämpfe durchführen.
Neue Treppe für Funktionsgebäude

Das obere Geschoss des Funktionsgebäudes, wo sich die verschiedenen Organisationsbüros und der große Besprechungsraum befinden, wird zukünftig besser über eine neue Treppe erreichbar sein.
Bauarbeiter haben die alte und zum Teil schon etwas verschlissene Treppe durch eine neue ersetzt, die nun im rechten Winkel auf die Terasse des Obergeschosses stößt. Auch die Zuwegung wird neu gestaltet.
Zielturm eingerüstet
Der bekannte und im Logo der Regattastrecke "Beetzsee" verewigte Zielrichterturm ist eingerüstet. Grund dafür sind die in Angriff genommenen Bauarbeiten zur Sanierung und Modernisierung des bestehenden Bauwerkes und zur Schaffung eines Erweiterungsbauteils.
In den nächsten Wochen und Monaten wird direkt neben dem "alten" Turm ein zusätzlicher Turm errichtet, um den Kampfrichtern und Organisatoren zukünftig mehr Platz für ihre Arbeit zu bieten. Auf den einzelnen Etagen werden die beiden Bauteile miteinander verbunden. Außerdem erhalten alle Räume Klimatechnik und zusätzlich wird noch eine moderne Dachkonstruktion die VIP-Tribüne überspannen.
Zur Herstellung der Fundamente für die Stahlkonstruktion des neuen Turmes mussten umfangreiche Arbeiten zur Grundwasserabsenkung durchgeführt werden.
Vom Eise befreit ...
Nach der Winterpause, in der die Bauarbeiten an Land und auf dem Wasser auf Grund des ungewöhnlich starken Schneefalls und der anhaltenden Frostgrade länger als geplant unterbrochen werden mussten, ist wieder emsiges Treiben auf dem Gelände der Regattastrecke "Beetzsee" eingekehrt. Bevor die Sportler mit dem Deutschen Meisterschaftsrudern (Kleinboot) und dem DRV-Juniorentest A in die neue Saison starten, haben die Bauleute mit der Realisierung weiterer Maßnahmen zum Ausbau der Wettkampfanlage begonnen.
Weithin sichtbar ist das Gerüst am Zielrichterturm. Der "alte" denkmalgeschützte Turm erfährt eine Instandsetzung und wird durch einen modernen Anbau ergänzt, der mehr Platz für die Zielrichter und Organisatoren bieteten wird.
Nicht mehr sichtbar ist dagegen die Videotafel, die den neuen Bahnen 7 und 8 im Wege war. Die bisherige 32 m² große Tafel (8 x 4 m) wurde abgebaut und wird auf 56 m² (10 x 5,6 m) vergrößert am neuen Standort wieder mitten im Beetzsee gegenüber der Zuschauertribüne aufgebaut.
Eine neue Treppe führt inzwischen zu den Räumen im Obergeschoss des Funktionsgebäudes und auf dem Gelände des Sattelplatzes laufen die Arbeiten zur Herstellung einer neuen Wegeverbindung am Ufer.
Obwohl der ohnehin schon sehr enge Zeitplan für die derzeit laufenden und die noch anstehenden Baumaßnahmen durch den langen Winter noch weiter gestrafft werden musste, sind die Planer und Bauverantwortlichen optimistisch, dass die für 2010 geplanten Sportveranstaltungen trotz einiger Einschränkungen ordentlich stattfinden können und letztlich alles pünktlich fertig wird.
Acapulco ist verschoben
Rechtzeitig vor Beginn der eisigen Temperaturen wurden die wasserbauseitigen Arbeiten zur Verlegung der Insel Hünensteg abgeschlossen. Der Durchstich in der Höhe des 1.000-Meter-Starts wurde durch Abbaggerung um 27 m verbreitert, um Platz für die Bahnen 7 und 8 zu schaffen.
Auf der anderen Seite wurde ein Teil des abgebaggerten Materials und zusätzliches Material wieder aufgeschüttet und als Laichmulde für den seltenen Steinbeißer ausgeformt.
Nach den Setzungsarbeiten erfolgen dann Mitte 2010 die Ersatzpflanzungen für die ehemals auf dem abgebaggerten Teil der Insel stehenden Bäume und Sträucher.
Hier finden Sie Fotos von der "verschobenen" Insel Hünensteg.
TV-Team filmt Inselabbagerung
Seit Beginn der Arbeiten zur Verlegung der Insel Hünensteg gibt es immer wieder Anfragen von Medienvertretern, die über das einzigartige Vorhaben berichten wollen.
Neben den Journalisten von den lokalen Printmedien und vom Stadtfernsehen war auch ein Team des ARD-Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) vor Ort, um die Arbeit der Wasserbauer zu filmen und einen Beitrag für die Nachrichtensendung "Brandenburg aktuell" zu produzieren.
Auch Journalisten von anderen Print-, Radio-, TV- und Internetredaktionen sind regelmäßig zu Gast, um sich über den Fortgang der Bauarbeiten zu informieren.
Abbagerung beginnt
Am 05. Oktober 2009 startete die Abbaggerung der ca. 27 x 70 Meter großen Fläche im Westteil der Insel, die für die Verbreiterung der Strecke und das Anlegen der zusätzlichen Bahnen 7 und 8 notwendig ist. Im Anschluss daran wird auf der Südostseite ein neuer Inselbereich aufgeschüttet, wofür ein Teil des abgetragenen Bodenmaterials wiederverwendet wird. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Mitte/Ende November 2009 abgeschlossen sein.
Die Insel Hünensteg - im Volksmund Acapulco genannt - wird während der Bauzeit für Besucher gesperrt. Auch danach gilt noch ca. ein halbes Jahr Anlegeverbot, damit sich das neu aufgeschüttete Erdreich setzen kann. Erst wenn dies gewährleistet ist, wird im nächsten Jahr mit der Neuanpflanzung der Bäume begonnen.
Die Wasser- und Grundbauarbeiten werden von der Firma Mette aus Berlin realisiert, für den Landschaftsbau ist die Firma Klischke aus Brandenburg an der Havel zuständig. An den Planungsleistungen und der Bauüberwachung sind die Büros Krebs und Kiefer Beratende Ingenieure aus Berlin (Wasser- und Grundbau), EGI Erd- und Grundbauinstitut aus Brandenburg/Pritzerbe (Gründungsberatung) und Neumann Gusenburger Landschaftsarchitekten aus Berlin (Landschaftsbau) beteiligt. Die Projektleitung liegt bei der zuständigen Fachgruppe im Fachbereich Stadtentwicklung und Bauwesen.
Muscheln und Pflanzen umgesetzt
Im Vorfeld der Abbagerung eines Teils der Insel Hünensteg wurden im September 2009 Naturschutzarbeiten durchgeführt.
Insbesondere ging es dabai um die Umlagerung von Muscheln, das Umpflanzen von Sandstrohblumen, Wasserschwertlilien und Röhricht.
Bauanlaufberatung durchgeführt
Am Donnerstag, 03.09.2009, fand im Beratungsraum des Funktionsgebäudes auf dem Gelände der Regattastrecke "Beetzsee" die so genannten Bauanlaufberatung für die Umgestaltung der Insel Hünensteg statt.
Daran nahmen Vertreter der Baufirmen und Planungsbüros sowie der Stadtverwaltung teil. Es ging darum, die Arbeitsabläufe und Termine für die land- und wasserseitigen Bauarbeiten zu besprechen. Die Beratungen werden von nun an in wöchentlichen Abständen stattfinden.
FISA-Delegation zu Besuch

Am 12.05.2009 weilte eine vierköpfige Delegation der FISA unter Leitung von Exekutive Direktor Matt Smith in Brandenburg an der Havel. Ziel der Stippvisite war das Gespräch mit den Mitgliedern des Bewerbungsteams für die Ruder-WM 2013.
Zum Auftakt der ganztägigen Beratung begrüßte Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann die Gäste und versicherte noch einmal, dass die Stadt und das Land Brandenburg gemeinsam voll und ganz hinter der Bewerbung stehen und auch der WM-taugliche Ausbau der Wettkampfanlage über Mittel aus em Konjunkturpaket II abgesichert ist.
Bevor die Beratung in zwei Arbeitsgruppen begann, überzeugten sich die Gäste bei einer Fahrt mit dem Katamaran vorbei an der Insel Hünensteg davon, dass die Arbeiten zur Verlegung von "Acapulco" begonnen haben und die Erweiterung der Strecke auf 8 Bahnen in diesem Jahr noch realisiert wird.
Inselverschiebung weckt Medieninteresse

In Presseartikeln einiger überregionaler Zeitungen wurde berichtet, dass in Brandenburg an der Havel für fünf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II eine kleine Insel um 27 Meter verschoben werden soll. Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann unterstrich, dass diese Darstellung genau so falsch ist, wie die Behauptung, dass der Ausbau der Brandenburger Regattastrecke lediglich für "ein paar Dutzend deutsche Leistungsruderer" stattfinden soll.
Wie Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich unterstreicht, handelt es sich bei den Arbeiten zur "Verschiebung" der Insel Hünensteg einschließlich der landschaftsplanerischen Begleitarbeiten und Ersatzpflanzungen zwar um das erste Teilprojekt im Rahmen der vielfältigen Maßnahmen, die zum WM-tauglichen Ausbau der Brandenburger Regattastrecke in den nächsten Jahren notwendig sind. Doch die dafür geplanten 500.000 Euro standen schon weit vor der Diskussion um das so genannte Konjunkturpaket II bereit. Wenn nun über dieses Investitionsförderprogramm zusätzlich fünf Millionen Euro für die nächsten Schritte in Aussicht gestellt werden, dann zeigt das ganz deutlich, welch große Bedeutung auch seitens der Landesregierung diesem wichtigen Vorhaben beigemessen wird. Die Stadt ist froh, dass sie durch die avisierten Mittel aus dem Konjunkturprogramm II in die Lage versetzen wird, auch die weiteren baulichen Maßnahmen zum Ausbau der Regattastrecke zielgerichtet in Angriff zu nehmen.
Genehmigung zur Inselverschiebung liegt vor
Aus den Händen von Umweltminister Dr. Dietmar Woidke nahm Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann am 11.02.2009 den Genehmigungsbescheid für die „Verschiebung“ der Insel „Hünensteg“ im Beetzsee entgegen.
Das abgeschlossene Genehmigungsverfahren ist Voraussetzung für die wasserseitigen Arbeiten zum Ausbau der Brandenburger Naturregattastrecke.
Da es derzeit auf dem Beetzsee nur sechs Bahnen gibt, muss die ca. 5.600 m² große Insel Hünensteg um 27 Meter „verschoben“ werden. Dafür werden mittels eines Schwimmbaggers im westlichen Teil ca. 7.000 m³ Boden von der Insel abgetragen. Ein Teil davon wird zusammen mit zusätzlichem neuen Material im süd-östlichen Bereich der Insel wieder aufgeschüttet, so dass die im Volksmund „Acapulco“ genannte Insel erhalten bleibt.
Symbolischer Spatenstich vollzogen
Gemeinsam mit FISA-Präsident Dennis Oswald haben Vertreter des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg sowie des DRV, LRV und des Landeskanuverbandes am vorletzten Tag der U 23 Ruder-WM 2008 den symbolischen 1. Spatenstich für den Ausbau der Regattastrecke "Beetzsee" vollzogen.
Zur Erinnerung an diesen Augenblick erhielten die Gäste ein kleines Säckchen mit Sand von der Insel Hünensteg, die für die Erweiterung der Wettkampfanlage auf acht Bahnen "verschoben" werden muss.
Mit dem symbolischen Spatenstich sollte den FISA-Offiziellen und den Vertretern der internationalen Ruderfamilie gezeigt werden, dass es die Brandenburger mit dem Ausbau ihrer Regattastrecke ernst meinen.
Förderbescheid für Inselverschiebung ist da
Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der U 23 WM 2008 übergab Sportminister Holger Rupprecht im Beisein von Ministerpräsident Matthias Platzeck und den Vertretern der FISA einen Fördermittelbescheid in Höhe von 250.000 Euro an Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann.
Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt Brandenburg an der Havel in gleicher Höhe stehen damit eine halbe Millionen Euro für die ersten Maßnahmen zum WM-tauglichen Ausbau der traditionsreichen Regattastrecke "Beetzsee" zur Verfügung.
Mit diesen Mitteln soll unter anderem die im Volksmund als "Acapulco" bezeichnete Insel Hünensteg um ca. 27 m verschoben werden, um Platz für die notwendigen zusätzlichen Bahnen 7 und 8 zu schaffen.
Pläne für Zukunft der Regattastrecke vorgestellt
Im Sommer 2007 stellte der Vorstand des Landesruderverbandes Brandenburg (LRV) bei einem Treffen mit Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sportminister Holger Rupprecht seine Pläne vor, in naher Zukunft auch einmal eine "große" WM in das Land Brandenburg zu holen.
Bei diesem Gespräch wurden natürlich auch die damit im Zusammenhang stehenden baulichen Erweiterungsmaßnahmen angesprochen, die zum WM-tauglichen Ausbau der traditionsreichen Wettkampfanlage notwendig sind.

















