Sonderausstellungen
FrauenBilder - Frauen in Kunst und Gesellschaft in Brandenburg im 19. / Anfang 20. Jahrhundert
Ausstellungsdauer: 16.05.2010 bis 26.10.2010
Frauen spielen in der Aufarbeitung der Geschichte in der Stadt Brandenburg bisher nur eine untergeordnete Rolle. Das Kulturland-Thema „Frauen in Brandenburg und Preußen“ bietet in diesem Jahr den besonderen Rahmen, sich der Rolle der Frauen in der Geschichte der Stadt Brandenburg zu widmen und in einer Ausstellung und in besonderen museumspädagogischen und Kunstprojekten darzustellen.
Es werden weibliche Biografien des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Stadt Brandenburg im Wandel der Zeiten betrachtet und in die gesellschaftlichen Bedingungen eingebettet. Vor allem Frauen, die auf dem Gebiet der Kunst, Bildung und des so-zialen Engagements arbeiteten, werden in den Mittelpunkt gerückt. Dazu gehören zum Beispiel die bildenden Künstlerinnen Gertrud Körner, Luise Schmidt, Friedel und Johanna Toepffer, Gertrud Schaper-Schendel sowie die Lehrerinnen und Heimatmalerinnen Lucie und Hertha Bielefeld. Noch heute weisen Straßennamen auf sozial engagierte Frauen hin, die durch die Gründung von Stiftungen sich einen Namen machten, wie Karoline Tismar, Emilie Kleist, Henriette Koppehl und Marie Maercker.
Es ist eine Ausstellung über Frauen, die aber nicht nur für Frauen gedacht ist.
Jugend in der DDR
Ausstellungsdauer: 17.06.2010 bis Ende 2010
Die Sonderausstellung "Jugend in der DDR" ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von (ehemaligen) Schülerinnen und Schülern der Otto-Tschirch-Oberschule, des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und des von Saldern-Gymnasiums mit dem Stadtmuseum Brandenburg an der Havel.
Anlässlich des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution in der DDR riefen die Schülerinnen und Schüler ein Projekt zur DDR-Geschichte ins Leben. Ganz besonders interessierten sie sich für die Situation junger Leute in ihrer Heimatstadt. Wie haben Jugendliche damals gelebt, was war anders im Vergleich zu heute, und was war ähnlich? Was hat sie beschäftigt, was gefreut und was geärgert? Wie war es in der Schule und wie haben die Jugendlichen ihre Freizeit gestaltet?
Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler und die Mitarbeiter des Stadtmuseums auf den Grund. Sie lasen hunderte Seiten, stöberten in Archiven, sprachen mit Zeitzeugen, hörten zu und diskutierten.
Ihre Ergebnisse präsentieren sie in dieser Ausstellung, die folgende Themenbereiche aufgreift: Bildung, FDJ, Sport, Freizeit/Kultur, Kirche SED, Repression, Unterdrückung und Opposition, Wehrerziehung und NVA sowie Ausländer. Die Ausstellung umfasst neben Informationstafeln und Exponaten auch eine Medienstation, die genauere Informationen zu den einzelnen Themenbereichen bietet, z. B. in Form von Fotos und Dokumenten. An der Medienstation können die Besucherinnen und Besucher außerdem Ausschnitte aus Zeitzeugeninterviews hören, die die Jugendlichen im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung selbst durchgeführt haben. In den zeitzeugeninterviews kommen sher unterschiedliche Menschen zu Wort, die durch ihre ganz persönliche Sicht auf Erlebtes, Geschichte lebendig machen und in ihrer Vielschichtigkeit zeigen
Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler. Sie bietet sich sowohl einen Einstieg in die Thematik DDR im allgemeinen als auch zur Vertiefung einzelner Themenbereiche an. Gleichzeitig soll die Ausstellung aber auch all jene Menschen ansprechen, die die Zeit der deutschen Teilung noch selbst miterlebt haben.
Die Projektgruppe dankt der Alfred-Flakowski-Stiftung für die finanzielle Unterstützung und der Fachhochschule Brandenburg für die technische Umsetzung.
Um den Flyer zur Ausstellung herunterzuladen klicken Sie bitte hier
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