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Abwasserfreimengen

Beschreibung

Als Bemessungsgrundlage für Abwassergebühren gilt laut Satzung die von der öffentlichen Wasserversorgung laut Abrechnung bezogene Trinkwassermenge, die dem Grundstück aus einer privaten Wasserversorgungsanlage (Brunnen) zugeführte Wassermenge und die auf dem Grundstück gewonnene und sonst zugeführte Wassermenge.

Für Grundstücke auf denen Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz für die Gartenbewässerung genutzt wird besteht die Möglichkeit eine Abwasserfreimenge zu beantragen, da dieses Wasser nicht in die öffentliche Kanalisation einfließt.

Die für die Gartenbewässerung benötigte Wassermenge wird über einen Nebenzähler (Gartenwasserzähler) erfasst und bei der Gebührenermittlung von der Gesamtwassermenge abgesetzt. Zukünftig werden Abwasserfreimengen für die Poolfüllung nur noch über den Nachweis durch einen Nebenzähler gewährt.

Für Grundstücke auf denen ein Neubau errichtet wird oder eine Altbausanierung erfolgt, kann ebenfalls eine Abwasserfreimenge (Bauwasser) beantragt werden. Die Erfassung der für die Bauphase erforderlichen Wassermenge erfolgt über einen Bauwasserzähler oder einen Trinkwasserzähler. Vorraussetzung ist, dass eine Einleitung in das Kanalnetz während der Baumaßnahme nicht möglich ist. Dem Antrag ist ein Nachweis über die Bereitstellung einer Bauarbeitertoilette beizufügen (Mietvertrag o. ä.).

Unterlagen

Antrag auf Genehmigung einer Abwasserfreimenge (Gartenwasserzähler) - Antrag auf Genehmigung einer Abwasserfreimenge (Trinkwasser als Bauwasser)

Rechtsgrundlagen

Formulare

Verwaltungseinheit

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