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Führerschein, Neuregelungen ab 28.12.2016

Beschreibung

Die wichtigsten Neuregelungen im Fahrerlaubnisrecht  ab 28.12.2016

      ·         Die Fahrerlaubnisse der Klassen C1 und C1E werden für längstens fünf Jahre erteilt.

 

·         Fahrerlaubnisse der Klassen C1 und C1E, die nach dem 31.12.1998 und vor dem 28.12.2016 erteilt wurden, sind weiterhin bis zum 50. Lebensjahr gültig. Fahrerlaubnisse der Klassen C1 und C1E, die vor dem 01.01.1999 erteilt wurden, sind weiterhin unbefristet gültig.

 

·         Die Fahrerlaubnis der Klasse A2 gilt für Krafträder mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 kW und einem Verhältnis der Leistung zum Gewicht von nicht mehr als 0,2 kW/kg, die nicht von einem Kraftrad mit einer Leistung von über 70 kW Motorleistung abgeleitet sind.

Inhaber einer zwischen 19.01.2013 und 27.12.2016 erteilten Fahrerlaubnis der Klasse A2 sind auch berechtigt einen Kraftrad zu führen, deren Leistung von über 70 kW Motorleistung abgeleitet sind.

 

·         Die Fahrerlaubnis der Klasse B wird (ab dem 28.12.2016) auch erteilt zum Führen von dreirädrigen Kraftfahrzeugen (u.a. Trikes) im Inland mit einer Motorleistung von  mehr als 15 kW jedoch nur, soweit der Inhaber mindestens 21 Jahre alt ist.

 

·         Eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen mit einer zul. Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 7.500 kg, und die zur Beförderung von nicht mehr als 8 Personen + Fahrer ausgelegt und gebaut sind mit insbesondere folgender, für die Genehmigung der Fahrzeugtypen maßgeblicher Zweckbestimmung: Einsatzfahrzeuge Feuerwehr, Einsatzfahrzeuge Polizei, Einsatzfahrzeuge Rettungsdienste, Einsatzfahrzeuge THW, Einsatzfahrzeuge Katastrophenschutz, Krankenkraftwagen, Notarzt- und Sanitätsfahrzeuge, beschussgeschützte Fahrzeuge, Post, Funk- und Fernmeldefahrzeuge, spezialisierte Verkaufswagen, rollstuhlgerechte Fahrzeuge, Leichenwagen und Wohnmobile

 

Eine Übersicht der Fahrerlaubnisklassen erhalten Sie hier:

 

Weitere Neuerungen:

 

·         Die Erteilung einer Fahrerlaubnis kann frühestens sechs Monate vor Erreichen des jeweiligen Mindestalters beantragt werden.

 

·         Die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung kann frühestens sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist beantragt werden.

 

·         Auch bei Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist ein Führungszeugnis (nach Maßgabe des § 30 Abs. 5 Satz 1 Bundeszentralregistergesetz) erforderlich

 

Die angegebenen Neuerungen stellen lediglich eine Auswahl der wichtigsten Änderungen dar.

Rechtsgrundlagen

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