Beirat für Menschen mit Behinderungen

Gruppenfoto des Behindertenbeirates vor dem Stadtwappen im Rathaus

Mit Satzung vom 02.07.2012 (ABl. Nr. 14 vom 06.07.2012) hat die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss gefasst, dass zur Interessensvertretung der Menschen mit Behinderungen ein Beirat gebildet wird.

Die Hauptaufgabe besteht in der politischen Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung gegenüber der Stadtverordnetenversammlung, der Stadtverwaltung, den Parteien, den Organisationen und Verbänden. Der Behindertenbeirat kann lt. Satzung Einfluss  auf alle Beschlüsse der SVV nehmen, die in irgendeiner Weise das Leben und die Interessen von Menschen mit Behinderung tangieren.

Er berät die Entscheidungsträger der Stadt und die Fachbereiche in allen Angelegenheiten, die den behinderten Einwohner betreffen, mit dem Ziel der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Außerdem versteht er sich als direkter Ansprechpartner für alle Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, für Verbände, Vereine und Selbsthilfegruppen.

Der Behindertenbeirat arbeitet eng mit der Behindertenbeauftragten der Stadt zusammen. Alle Formalitäten des Beirates werden gemeinsam bestimmt.

Der Behindertenbeirat ist ein ehrenamtliches Gremium. Er ist politisch, verbandlich und konfessionell unabhängig.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen ist eine Interessenvertretung für:

  • Körperbehinderte
  • Blinde und Sehbehinderte
  • Mehrfachbehinderte
  • Gehörlose
  • Geistig Behinderte
  • Schwerhörige
  • Psychisch Behinderte
  • Sprachbehinderte
  • Lernbehinderte

Die wichtigsten Aufgaben des Behindertenbeirates

  • Unterstützung und Begleitung aller politischen Aktivitäten in der Stadt, deren Ziel es ist, eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in der Stadt zu erreichen. 
  • Der Behindertenbeirat leistet seinen Beitrag zur Schaffung von Voraussetzungen zur Chancengleichheit, Barrierefreiheit und zum Respekt der Unterschiedlichkeit von Menschen mit Behinderung. 
  • Beratung und Vorschläge zur Sozial-, Bildungs-, Wohnungs-, Städtebau- und Verkehrspolitik in der Stadt Brandenburg an der Havel. 
  • Kompetente Beratung und Begleitung der Stadtverordnetenversammlung und der Stadtverwaltung in allen Fragen, die Menschen mit Behinderung betreffen. 
  • Unterstützung der Tätigkeit der kommunalen Behindertenbeauftragten. 
  • Zusammenarbeit mit allen Interessenvertretungen im Bereich der Behindertenarbeit und Verbänden der freien Wohlfahrtspflege.