Presseinformation

29.08.2007

Aktuelle Informationen zum gegenwärtigen Fleischskandal

Das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Brandenburg an der Havel wurde am 29.08.2007 um 09.54 Uhr vom Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg darüber informiert, dass Auswirkungen des neuen Fleischskandals in Bayern auch bis nach Brandenburg an der Havel reichen.

 

Wie bekannt wurde, hatte eine Firma in Wertingen mehrere Tonnen von tierischem Material der Kategorie 3, das für die Herstellung von Tiernahrung verwendet wird, zu lebensmitteltauglichem Fleisch umdeklariert und zwischen Anfang Juli und Mitte August 2007an einen Berliner Fleischwarenhersteller weiterverkauft. Dort wurde dieses Fleisch zu Döner/Drehspießen verarbeitet und an verschiedene Imbiss-Betriebe in der Region Berlin/Brandenburg ausgeliefert.

 

Unter den Abnehmern befindet sich auch ein Betrieb mit zwei Standorten in der Stadt Brandenburg an der Havel. Bei dem am 29.08.2007 unverzüglich durchgeführten vor-Ort-Termin stellten die Lebensmittelkontrolleure des Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes fest, dass am 03.07. und 16.07.2007 Lieferungen von insgesamt 290 kg Dönerfleisch aus der Berliner Firma eingegangen waren und das Fleisch bereits vollständig in den Verzehr gelangt ist.

 

Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass für den Verbraucher keine Gesundheitsgefahr bestand. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandenburg an der Havel, die sich über gesundheitliche Aspekte im Zusammenhang mit dem beanstandeten Fleisch informieren möchten, können sich unter der Telefonnummer (03381) 58 53 61 an das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wenden.