Presseinformation

28.06.2017

„stadtaneignung“: eine Auseinandersetzung über Identität und Stadt als Lebensraum

Der Kulturbeirat der Stadt interessiert sich für das Lebensgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg an der Havel.

Brandenburgs Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste sind aufgerufen, in persönlichen Beiträgen (Pseudonyme erlaubt!) ihre subjektiven Erfahrungen mit der Stadt Brandenburg an der Havel in Text und Bild zu dokumentieren und somit dazu beizutragen, dass in der Kunsthalle Brennabor eine Ausstellung in Form einer Installation entsteht.

In 6 „Ateliers“ wird in der Kunsthalle eine Dokumentation unserer Stadt im Jahr 2017 wachsen. Aus den eingehenden Antworten wird eine offene Ausstellung, zusammengetragen von ihren Bürgerinnen und Bürgern. Man kann in der Kunsthalle Brennabor vor Ort arbeiten, nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten. So wird die Installation mit Texten, Fotos, Videos und Modellen Stück für Stück entstehen.

Der Kulturbeirat wird helfen, die eingehenden Beiträge thematisch zu sortieren und zu präsentieren. Er behält sich vor, verleumderische und verfassungsfeindliche Inhalte aus der Präsentation auszuschließen. Die Beiträge können in der Ausstellung oder auch zu Hause erstellt und in der Kunsthalle Brennabor abgegeben werden. Dort steht ein Rechner mit Drucker zur Verfügung für digital gelieferte Beiträge.

Bereits 2008 suchte der Kulturbeirat „Utopien für Brandenburg an der Havel“. Ein kleines, längst vergriffenes Heft ist daraus entstanden. Vor der BUGA befragte der Kulturbeirat Brandenburger Bürgerinnen und Bürger zu Orten in der Stadt, die ihnen besonders wichtig sind. 50 Brandenburgerinnen und Brandenburger beschrieben Orte, mit denen sie persönliche Erinnerungen verbinden. Das Buch „STADTVERWUNDERN“ erscheint nun als Katalog der neuen Ausstellung. Fester Kern der Installation „stadtaneignung“ ist dieses Buchprojekt, das der Kulturbeirat der Stadt vor 5 Jahren initiiert hat und das in dieser Präsentation zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird. Ausgewählte Fotos und Texte erwarten die Besucherinnen und Besucher.

Daneben will der Kulturbeirat das Thema neu aufgreifen, neu beleuchten und durchdenken, will das Verhältnis zur Stadt und zum Öffentlichen Raum beschreiben.

Im Anschluss an die Ausstellung werden die präsentierten Beiträge im Stadtarchiv aufbewahrt. Der Kulturbeirat hofft, diese Aktionen, die das Lebensgefühl in dieser Stadt dokumentieren, im Abstand von je 5 Jahren verstetigen zu können.

Ein speziell gestalteter Bereich der Kunsthalle ist dem „miteinander reden“, dem Gedankenaustausch vorbehalten. Die Ausstellung wird von Gesprächen und Vorträgen begleitet:

  • Freitag  07.07.2017 18:00 Vernissage
  • Mittwoch 12.07.2017 18:00 Rettungstreffpunkt Philosophie:
    Kann man Menschen moralisch dadurch bessern, dass man ihren Lebensraum schöner macht?
  • Freitag  14.07.2017 18:00 Nora Schlecht:Über den akustischen Stadtraum
  • Sonntag 16.07.2017 17:00 Dr. Beatrix Wundtke: Tiere in der Stadt
  • Mittwoch  19.07.2017 18:00 Bastian Sevilgen.  Dipl.ing.BUW Architekt
    »STADTLAND Brandenburg - Ideenwerkstatt vor Ort mit Bürgern und Planern«
  • Freitag  21.07.2017 18:00 Prof. Ulf Matthiesen: Soziologische Aspekte des „Zu-Hause-sein“
  • Mittwoch  26.07.2017 18:00 Wolfram Scheller: „DEINE IRRE LEERE“ Projekterfahrungen
  • Freitag  28.07.2017. 18:00 Finissage

 

Kunsthalle Brennabor
Brandenburg an der Havel
Geschwister-Scholl-Str. 10-13
Zugang über Kirchhofstraße
7. Juli 2017 -28. Juli 2017
Mittwoch - Sonntag 13.00 - 18.00 Uhr


Ein Projekt des Kulturbeirates der Stadt Brandenburg an der Havel

  • Jeannette Goldmann
  • Heidi Hauffe
  • Constanze Kreiser
  • Adriane Porikys
  • Christian Radeke
  • Hank Teufer
  • Klausdieter Zschech

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Kreiser unter der Rufnummer 03381 - 228722 gern zur Verfügung oder unter www.stadtverwundern.wordpress.com 

Veranstalter:         Stadt Brandenburg an der Havel
Gefördert durch:    Land Brandenburg
Unterstützt durch: Freundeskreis Kunsthalle Brennabor

Bitte beachten Sie die derzeitige Zuwegung zur Kunsthalle Brennabor über die Kirchhofstraße, Toreinfahrt des Jobcenters.