Spendenaktionen

Restaurierung der Grabstätte der Familie des Kommerzienrates Carl Reichstein (1847-1931) auf dem Neustädtischen Friedhof

Der ideenreiche Unternehmer Carl Reichstein war Mitbegründer und Inhaber der Brennabor-Werke, die sich innerhalb weniger Jahrzehnte zum größten Kinderwagenhersteller Europas entwickelten und mit ihrer Fahrrad- und Fahrzeugproduktion Weltgeltung erlangten. Carl Reichstein erwarb sich darüber hinaus große Verdienste um die Stadt Brandenburg an der Havel. Die Stiftung eines Fürsorgeheimes für Kinder war dankbarer Anlass, ihm 1921 die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verleihen. Zehn Jahre später verstarb Carl Reichstein am 17. Januar 1931.

„Bedeutende neoklassizistische Anlage mit rückwärtiger Kolonnade, auf deren Pfeilern Putten mit  gesenkten Fackeln angebracht sind. In der Mitte durch kannelierte Säulen und Gebälk gebildete Nische mit von Rosen bedeckter Urne bekrönter Grabstele; Rückwand mosaikgeschmückt.“ (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Stadt Brandenburg an der Havel Teil 2, Worms 1995, S. 64)

Die letzte Beisetzung in der Familiengrabstätte auf dem Neustädtischen Friedhof in Brandenburg an der Havel erfolgte 1945. Nachdem die nutzungsberechtigten Nachfahren das Grabmal 1990 restaurieren ließen, gaben sie das Nutzungsrecht ab. Die denkmalgeschützte Grabstelle befindet sich seitdem im Eigentum des Neustädtischen Friedhofs. Die gärtnerische Pflege erfolgt seit 1992 im Auftrag der Stadt.
Um die aufwändig gestaltete Grabanlage dauerhaft zu erhalten und ihre Standsicherheit zu gewährleisten, sind zeitnah erneute Restaurierungsmaßnahmen unter Einbeziehung eines Tragwerksplaners erforderlich.


Der das Grabmal stark überwuchernde Efeu muss vollständig entfernt werden. Das Grabmal ist substanzschonend zu reinigen, neu zu verfugen, Vierungen sind zu ergänzen und zahlreiche gelockerte und lose Elemente müssen neu versetzt werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 11.500,- EUR.

Am 23. Februar 2017 jährt sich der Geburtstag des Brandenburger Ehrenbürgers Carl Reichstein zum 170. Mal.

Die Restaurierung seiner denkmalgeschützten, stadt- und kunsthistorisch bedeutenden Grabanlage zu diesem Anlass, ist eine lohnenswerte Aufgabe, die des gemeinschaftlichen, fördernden finanziellen Engagements bedarf.

Dank einer großzügigen Zuwendung sind die Restaurierungsarbeiten bereits zur Hälfte gesichert. Für die weitere Finanzierung wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wenn auch Sie die Instandsetzung des Grabmals von Carl Reichstein gerne unterstützen möchten, nutzen Sie bitte die nachstehende Kontoverbindung für Ihre Spende.

Herzlichen Dank!

 

Kontoinhaber: Stadt Brandenburg an der Havel
Kontoinstitut: Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN DE 55 1605 0000 3611 6600 26
Verwendungszweck: 208743-68-1600-Spende (Bitte unbedingt angeben)

Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Stadt Brandenburg an der Havel, FG Denkmalschutz, Anja Castens, 03381/586335
Neustädtischer Friedhof, Friedhofsverwaltung, Martin Mitrenga, 03381/521037

Aktuelle Aufnahme der Grabstätte
Aktuelle Aufnahme der Grabstätte
Aufnahme der Grabstätte 1998
Aufnahme der Grabstätte 1998
Detail des Gebälks mit starkem Efeubewuchs, Aufnahme 2014
Detail des Gebälks mit starkem Efeubewuchs, Aufnahme 2014

Heinrich-Heine Büste

Heinrich-Heine-Büste
Heinrich-Heine-Büste, von Karl Mertens, Bronzeguss 1954, Standort am H.-Heine-Ufer

Seit 1960 schmückte die Heinrich-Heine Büste des Rathenower Bildhauers Karl Mertens das neustädtische Havelufer. Sie wurde im Dezember 2014 gestohlen. Mit Hilfe der Enkelin des Bildhauers, die noch im Besitz des Gipsmodells ist, und privater Spenden sollen der Nachguss der Büste und ihre Wiederaufstellung ermöglicht werden. Die Kosten hierfür werden auf ca. 9.000,- € geschätzt, von denen bereits zwei Drittel eingeworben werden konnten. Für die Finanzierung wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Wenn Sie den Nachguss der Heinrich-Heine-Büste unterstützen möchten, nutzen Sie bitte die nachstehende Kontoverbindung für Ihre Spende. Herzlichen Dank!

Kontoinhaber: Stadt Brandenburg an der Havel
Kontoinstitut: Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE 55 1605 0000 3611 6600 26
Verwendungszweck: 213828-41-16006-Spende (Bitte unbedingt angeben)

Gerne informieren wir Sie näher unter 03381 / 58 63 31.

Restaurierung der St. Johanniskirche

Auf Morast gegründet, verlor die Kirche früh ihre Gewölbe. Restauriert als Kirche der Refugiés 1787 und 1850, vernichtete ein Bombentreffer 1945 das westliche Joch und die Westmauer. Das Dach stürzte im August 1986 ein. 1992 notgesichert, folgte 2007/08 die Stabilisierung der Ruine, ab 2012 der Ausbau, der eine vorübergehende Nutzung als Blumenhalle für die Bundesgartenschau 2015 ermöglichte. Hier gelangen Sie zur Video-Dokumentation der Restaurierungsarbeiten 2012.
 

Bundesgartenschau 2015 in der St. Johanniskirche
Süd-West-Ansicht der St. Johanniskirche

Wenn Sie zu den Unterstützern gehören möchten, freuen wir uns über Ihre Spende. Bitte nutzen Sie für Ihre Überweisung die nachstehende Konto-Verbindung:

Kontoinhaber: Stadt Brandenburg an der Havel, FG Denkmalschutz
Kontoinstitut: Mittelbrandenburgischen Sparkasse
IBAN: DE55 1605 0000 3611 6600 26
BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: 208743-68-1500-Spende (Bitte unbedingt angeben)

Bei Fragen oder dem Wunsch nach Ausstellung einer Spendenbescheinigung, wenden Sie sich bitte an Katrin Witt, Fachgruppenleiterin Denkmalschutz, Telefon 03381-586331 oder per Email katrin.witt(at)stadt-brandenburg.de

Mehr Informationen zur Freilegung der mittelalterlichen Wandmalereien erhalten Sie in unserem Flyer. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Per Klick auf das Bild laden Sie den Flyer zu den mittelalterlichen Wandmalereien herunter!
Per Klick auf das Bild laden Sie den Flyer zur Geschichte der St. Johanniskirche herunter!