Weitere Links

Ein Herz für Tiere – schenken Sie Heimtieren ein neues Zuhause!

Der Schauspieler Heinz Rühmann sagte einmal:

Man kann ohne Tiere leben, aber es lohnt sich nicht.

Viele treue Seelen warten derzeit im Tierheim Brandenburg auf Menschen, die ihnen Liebe, Zeit und Geborgenheit schenken. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte und sehnt sich nach einem Platz, an dem es ankommen darf.

Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Tieren und überlegen Sie gut, welches Tier zu Ihrem Leben passt. Ein neues Zuhause zu schenken, bedeutet Verantwortung – aber auch unendlich viel Freude.

Alle Tiere befinden sich in Obhut der Stadt Brandenburg an der Havel.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:

Tierheim Wiesenburg/Mark

Adresse:
Bahnhofstraße 120
Telefon:
(0163) 7596678
E-Mail:
infotiere-ev.de

Veterinäramt der Stadt Brandenburg an der Havel

Adresse:
Klosterstraße 14
Telefon:
(03381) 585360
E-Mail:
veterinaeramtstadt-brandenburg.de

Tier gefunden? So erreichen Sie die richtigen Anlaufstellen

Wer ein notleidendes Haustier findet, möchte helfen und das Tier gut versorgt wissen. Damit die Abholung, Unterbringung und weitere Versorgung zügig organisiert werden können, bittet die Stadt Brandenburg an der Havel Bürgerinnen und Bürger, den Fund zunächst bei den zuständigen Stellen zu melden. Diese stimmen das weitere Vorgehen ab und veranlassen die Versorgung durch den von der Stadt beauftragten Dienstleister.

Wo kann ich ein Fundtier melden?

Während der Geschäftszeiten nimmt das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Brandenburg an der Havel Fundmeldungen entgegen. Sie erreichen das Amt telefonisch unter (03381) 585361 oder per E-Mail unter veterinaeramtstadt-brandenburg.de.

Außerhalb der Geschäftszeiten wenden Sie sich bitte an die Regionalleitstelle Brandenburg unter (03381) 6230.

Bitte teilen Sie bei der Meldung möglichst mit, wo sich das Tier befindet, um welches Tier es sich handelt und wie Sie für Rückfragen erreichbar sind. Die zuständige Stelle koordiniert anschließend die weiteren Schritte.

Unterbringung und Versorgung bitte vorher abstimmen!

Die Stadt hat einen Dienstleister mit der Abholung, Unterbringung und Versorgung von Fundtieren beauftragt. Damit die Tiere unmittelbar an die zuständige Einrichtung gelangen, stimmen Sie das weitere Vorgehen bitte zunächst mit dem Veterinäramt beziehungsweise der Regionalleitstelle ab, bevor Sie ein Tier selbst in ein Tierheim oder eine andere Einrichtung bringen.

Die vorherige Abstimmung hilft auch, Fragen zur Kostenübernahme zu klären. Mit einer eigenständig veranlassten Unterbringung, einem Transport oder einer tierärztlichen Behandlung ist nicht automatisch eine Kostenübernahmezusage der Stadt verbunden.

Mit einer frühzeitigen Fundmeldung helfen Sie dabei, aufgefundene Tiere zuverlässig zu versorgen und eine Rückkehr zu ihren Halterinnen und Haltern zu ermöglichen.

Haltern von Hunden und Katzen wird empfohlen, ihre Tiere durch einen Tierarzt mit einem Mikrochip kennzeichnen zu lassen und es in einem Haustierregister wie TASSO oder FINDEFIX zu registrieren und die Kontaktdaten aktuell zu halten. Dann ist eine Rückgabe der Fundtiere meist schnell und unkompliziert möglich.

Weitere Informationen finden Sie im Serviceportal der Stadt Brandenburg an der Havel unter dem Stichwort „Fundtiere“.

🐾 Was ist aus ehemaligen Heimtieren geworden? 🐾

Mehrere Hunde, die über das Veterinäramt aus dem Tierheim vermittelt wurden, haben in den vergangenen Jahren neue Lebensorte gefunden. Die Beispiele zeigen, wie sich Fürsorge, medizinische Behandlung und Geduld auswirken.

Lee lebte von 6. Januar 2020 bis 22. Oktober 2024 im Tierheim. Das Veterinäramt hatte eine Operation am Hinterbein veranlasst, um die chronischen Schmerzen eines alten Bruchs zu beheben. Im Dezember 2024 fand er ein neues Zuhause. Seitdem lebt Lee als Einzelhund in ruhiger Umgebung. Er wurde schnell stubenrein und sucht heute vor allem weiche Plätze, auf denen er sich ausruhen kann.

Gina kam am 7. Mai 2021 in das Tierheim. Sie war stark abgemagert und litt an Pankreasinsuffizienz sowie an einem Giardienbefall. Nach intensiver Behandlung konnte sie im April 2023 vermittelt werden. Die Hündin nahm rasch zu und zeigte sich freundlich und aufgeschlossen. Die neue Familie beschreibt sie als anhänglich und belastbar.

Wilko lebte seit 17. November 2022 im Tierheim. Im Oktober 2023 wurde er wegen einer Magenblutung in einer Tierklinik behandelt. Direkt im Anschluss zog er in ein neues Zuhause. Dort erholte er sich vollständig von seinem Magengeschwür. Seine Besitzer berichten, dass er gerne auf der Couch liegt, an Gewicht zugelegt hat und dank einer Futterumstellung beschwerdefrei ist. Von seinen neuen Besitzern heißt es: „Wilko ist toll in seinem neuen Leben angekommen, er zeigt sich als unkomplizierter und freundlicher Hund.“

Claire war von 4. Januar 2018 bis 19. Februar 2025 im Tierheim. Sie ließ damals keinen Kontakt zu und konnte nicht an der Leine geführt werden. Wegen unklarer Blutungen erhielt sie eine tierärztliche Behandlung und kam anschließend in eine Pflegestelle. Dort entwickelte sie sich schnell zum Positiven. Ein Trainingstag genügte, um die Basis zu legen. Sie lernte das Laufen an der Leine und später auch Spaziergänge ohne Leine. Claire wurde stubenrein, fand Ruhe im häuslichen Umfeld und fordert inzwischen selbstbewusst Leckerlis ein. Bei ihr wurde eine Herzklappeninsuffizienz festgestellt, die tierärztlich begleitet wird.

Wer ebenfalls einem Heimhund oder anderen Tieren ein neues Zuhause geben möchte, meldet sich gerne im Tierheim Brandenburg unter Telefon (03381) 304140 & E-Mail: infotierheim-brandenburg.de oder im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt: Telefon (03381) 585360 & E-Mail: veterinaeramtstadt-brandenburg.de.

🐾 Fundkatzen im Stadtgebiet – Tierleid durch Kastration und Kennzeichnung vermeiden! 🐾

In den vergangenen Tagen mussten mehrere Katzen und Kitten im Stadtgebiet gesichert werden. Die Katzen waren weder gekennzeichnet noch registriert.

So wurden in Plaue zwei wenige Wochen alte Kitten aufgegriffen. Die Mutterkatze und weitere Jungtiere befinden sich vermutlich noch im Freien und müssen nun mit erheblichem Aufwand eingefangen werden. Nach derzeitiger Einschätzung handelt es sich um den Nachwuchs einer unkastrierten Freigängerkatze.

Auf dem Spielplatz des Rewe-Centers wurde am 4. August 2026 eine weitere Katze gefunden. Auch hier konnte kein Chip ausgelesen werden.

In der Watstraße wurde am 3. August 2026 dieser ungechippte, unkastrierte Kater gefunden., der bereits unter starkem Ohrmilbenbefall litt und nun tierärztlich behandelt wird. Er ist sehr freundlich und verschmust.

Wer Hinweise zur Herkunft der Katzen geben kann oder Halter einer der Katzen ist, meldet sich bitte beim Veterinäramt der Stadt Brandenburg an der Havel unter der Telefonnummer (03381) 58 53 60 oder per E-Mail an: veterinaeramtstadt-brandenburg.de. Sollte sich kein Halter melden, werden die Katzen in Kürze zur Vermittlung freigegeben.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt empfiehlt Katzenhaltern: Lassen Sie Freigängerkatzen vor dem ersten Freigang kastrieren. Nur so kann unkontrollierter Nachwuchs verhindert werden. Jede unkastrierte Freigängerkatze trägt dazu bei, dass immer mehr Katzen entstehen, die unter Hunger, Krankheiten, Parasiten und Verletzungen leiden müssen. Lassen Sie Ihre Katze mit einem Mikrochip kennzeichnen und registrieren. Die Registrierung in einem Haustierregister ermöglicht es, Fundtiere schnell ihren Haltern zuzuordnen. Dies erspart den Tieren unnötigen Stress und den Haltern lange Ungewissheit.

Jede nicht kastrierte Freigängerkatze kann in kurzer Zeit zahlreiche Nachkommen hervorbringen. Aus wenigen Tieren entstehen innerhalb weniger Jahre große Populationen an Katzen, deren Versorgung nicht sichergestellt ist. Die Folgen sind chronische Erkrankungen, Verletzungen, Parasitenbefall und Tierleid.

🐾 Watson- ein Schmusekater sucht sein neues Reich 🐾

Dieser wunderschöne langhaarige Kater kam als Fundtier ins Tierheim. Da ihn niemand vermisst hat und auch keine Hinweise zu einem Besitzer eingingen, sucht er nun auf diesem Weg ein neues, liebevolles Zuhause. Watson wird auf etwa 1,5 Jahre geschätzt, ist neugierig, verspielt und unglaublich menschenbezogen. Auch zu fremden Menschen zeigt er sich von der ersten Sekunde an absolut aufgeschlossen und freundlich. Streicheleinheiten und gemeinsame Spielstunden stehen bei dem jungen Kater ganz weit oben auf der Wunschliste.

Da Watson ein sehr geselliger Kater ist, könnte er Gefallen an der Gesellschaft anderer Katzen finden. Ein bereits vorhandener, verträglicher Artgenosse im neuen Zuhause wäre für ihn bestimmt eine tolle Bereicherung. Für sein neues Zuhause wird idealerweise ein Zuhause mit Freigang nach einer angemessenen Eingewöhnung oder gesichertem Freigang gesucht, da er im Tierheim sehr viel am Fenster sitzt und signalisiert, dass er es nicht anders kennt.

🐾 Jungkatzen suchen ein neues Zuhause, welches sie unsicher machen können 🐾

Die vier Geschwister Balu, Neo, Mechthild und Sammy wurden im Juni 2026 geboren und kamen zusammen mit der Mutterkatze Hildegard über das Veterinäramt ins Tierheim. Sie hatten keinen leichten Start ins Leben, sind aber nach tierärztlicher Versorgung und liebevoller Pflege wieder gesund und munter. Nun sind sie als zweier Teams auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

​Wie es sich für junge Katzen gehört, sind sie sehr neugierig und verspielt. Ganz egal ob die geliebte Federangel oder eine Stoffmaus, damit kann man die Kleinen ganz schnell aus ihrer Reserve locken. Denn während Neo und Balu die Mutigen sind, die meist als erstes die Lage erkunden, sind Mechthild und Sammy noch ein wenig vorsichtiger. Fremden gegenüber zeigen sie sich anfangs von ihrer schüchternen Seite und beobachten alles lieber aus sicherer Entfernung.

Doch wer ihr Vertrauen mit ein wenig Geduld und vielleicht dem ein oder anderen Leckerli oder einer Spielangel gewinnt, wird schnell belohnt und hat als erstes den kleinen Neo auf dem Schoß. Einmal aufgetaut, zeigen sich alle vier als aufgeschlossene und neugierige Mitbewohner, die die Nähe zu ihren Menschen genießen.

​Grundsätzlich können sie auch in eine Familie mit Kindern ziehen, sofern diese verstehen, dass die Katzen zu Beginn ein bisschen Zeit zum Ankommen brauchen.

🐾 Katze Hildegard sucht ein neues Zuhause 🐾

Katze Hildegard ist eine etwa zwei Jahre junge Katzenmama und kam über das Veterinäramt ins Tierheim. Nachdem sie sich vorbildlich um ihre Kitten gekümmert hat und diese nun selbstständig sind, kann sich auch Hildegard auf die Suche nach einem eigenen Zuhause machen, um wieder selbst im Mittelpunkt zu stehen.

Anfangs zeigt sie sich noch etwas schüchtern, sobald sie aber gemerkt hat, dass man es gut mit ihr meint, taut sie auf und zeigt ihr unglaublich verschmustes Wesen. Sie ist eine aufgeschlossene und liebevolle Begleiterin, die Streicheleinheiten in vollen Zügen genießt.

Im Tierheim sitzt Hildegard die meiste Zeit sehnsüchtig am Fenster und beobachtet das Treiben draußen. Man merkt ihr an, dass sie den Drang nach draußen spürt und die Freiheit vermisst. Ihr neues Zuhause sollte ihr deshalb nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit unbedingt Freigang in einer verkehrsberuhigten Umgebung oder zumindest einen großen, katzensicher vernetzten Balkon beziehungsweise eine gesicherte Terrasse bieten.

Vor ihrer Vermittlung wird Hildegard kastriert, geimpft, gechipt und entwurmt.

🐾 Charakterhund Otis sucht seine Menschen 🐾

Otis, ein etwa vierjähriger American Staffordshire Terrier-Mix, sucht ein aktives, erfahrenes Zuhause mit klarer Struktur, Geduld und Herz.

Der sportliche und temperamentvolle Otis kam über das Veterinäramt ins Tierheim.

Er hat viel gelernt, aber ihm fehlt noch das passende Zuhause mit Menschen, die seine Energie und Lebensfreude zu schätzen wissen.

Otis zeigt sich seinen Bezugspersonen gegenüber sehr freundlich, anhänglich und aufgeschlossen. Er arbeitet im Training motiviert mit, ist lernwillig und kooperativ. Als sportlicher Hund liebt er Bewegung – ob beim Fahrradfahren, Joggen, Apportieren oder anderen Aktivitäten, Otis ist mit Begeisterung dabei.

Trotz seines Temperaments hat er gelernt, in vielen Situationen Ruhe zu bewahren und zu warten. Dennoch sollte weiterhin regelmäßig an seiner Impulskontrolle gearbeitet werden, da er sehr reizoffen ist und ein ausgeprägtes Beutefangverhalten zeigt. Bewegungsreize jeder Art wecken seinen Jagdtrieb – hier braucht er eine souveräne, ruhige Führung.

Auch im Kontakt mit anderen Hunden hat Otis enorme Fortschritte gemacht. Gemeinsame Spaziergänge mit Artgenossen sind mittlerweile gut möglich. Mit souveränen Hündinnen versteht er sich nach entsprechender Einführung, Rüden hingegen zählen wohl weiterhin nicht zu seinem Freundeskreis.

Otis kennt die Grundkommandos, ist stubenrein und kann im Tierheimalltag bereits einige Stunden allein bleiben. Autofahrten meistert er problemlos. In stressigen oder unangenehmen Situationen – etwa beim Tierarzt – kann er jedoch unleidlich reagieren und würde sich notfalls wehren. Das Tragen eines Maulkorbs ist ihm daher vertraut und stellt für ihn kein Problem dar.

Für Otis werden hundeerfahrenen, aktiven Menschen gesucht, die ihm mit Geduld, Konsequenz und Herz begegnen. Menschen, die ihm helfen, weiter zu lernen, wann Ruhe angesagt ist – und die ihn gleichzeitig körperlich wie geistig fordern.