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20 Jahre Feuerbestattungen Brandenburg GmbH im 100-jährigen Krematorium Brandenburg an der Havel

Pressemitteilung vom 27.08.2026

Geschäftsführer Rudolf Knedlik, Oberbürgermeister Daniel Keip sowie die Betriebsleiter Ute Walkusch und Steffen Triebat vor dem Krematorium.
Geschäftsführer Rudolf Knedlik, Oberbürgermeister Daniel Keip sowie die Betriebsleiter Ute Walkusch und Steffen Triebat vor dem 100 Jahre alten Krematorium Brandenburg an der Havel.
Zum Doppeljubiläum waren viele Gäste, insbesondere Bestatter, gekommen.
Zum Doppeljubiläum waren viele Gäste, insbesondere Bestatter, gekommen. Darunter Andreas Dieckmann, der Glückwünsche von der Bestatterinnung Berlin-Brandenburg überbrachte.
Die besondere Architektur des Krematoriums zeigt sich vielerorts, wie in der Trauerhalle mit Zellengewölbe.
Die besondere Architektur des Krematoriums zeigt sich vielerorts, wie in der Trauerhalle mit Zellengewölbe.

Ein Doppeljubiläum führte Oberbürgermeister Daniel Keip zur Willi-Sänger-Straße 17: Die Feuerbestattungen Brandenburg GmbH hatte als 20-jähriger Betreiber des Krematoriums Brandenburg an der Havel eingeladen, das wiederum selbst auf eine 100-jährige Geschichte zurückblickt. Seit seiner Einweihung am 17. Oktober 1926 hat sich nicht nur die Bestattungskultur verändert – auch die Geschichte der Stadt und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben das Krematorium und das angrenzende Friedhofsareal geprägt.

Mit dem Bau am Nordhang des Marienbergs wurde 1925 ein architektonisch besonderer Ort geschaffen, der den Menschen eine weitere Möglichkeit des Abschieds und der Erinnerung eröffnete. Die erste hier bestattete Urne nahm Oberbürgermeister Walther Ausländer auf.

Seit 2006 wird das Krematorium von der Feuerbestattungen Brandenburg GmbH betrieben. Geschäftsführer Rudolf Knedlik fasste die Entwicklung zusammen, die maßgeblich von Gregor Walkusch als Betriebsleiter geprägt war. Nach dessen plötzlichem Tod übernahm seine Frau Ute Walkusch die Leitung und wurde ebenso für ihr Wirken gelobt. Für die Zukunft ist Vorsorge getroffen: Der neue betreibervertrage reicht bis ins Jahr 2047, weswegen im nächsten Jahr in eine moderne Ofenenanlage investiert wird, derweilen die Betriebsleitung allmählich Steffen Triebat übertragen wird.

Woran sich nichts ändern wird: Alle Mitarbeitenden stehen für einen würdevollen und respektvollen Umgang mit den Verstorbenen und Hinterbliebenen. Und: „Das Brandenburger Krematorium zählt zu den schönsten in ganz Deutschland“, findet Rudolf Knedlik. Ein eigenes Bild kann sich übrigens wieder am Tag des offenen Denkmals gemacht werden – am 13. September 2026 zwischen 11:00 und 15:00 Uhr.

Oberbürgermeister Daniel Keip:

Wenn wir heute auf 100 Jahre Krematorium zurückblicken, sehen wir mehr als ein Gebäude und mehr als eine technische Einrichtung. Wir sehen einen Ort, an dem sich ein Jahrhundert Bestattungskultur widerspiegelt, an dem Menschen Abschied genommen haben und bis heute Abschied nehmen – und der uns zugleich an die Würde jedes einzelnen Menschen erinnert. Das Ensemble aus Krematorium und Friedhof macht aber auch deutlich, dass dies kein Ort am Rande der Stadt, sondern mittendrin – mitten im Leben ist.

Das Krematorium hat sich in einem Jahrhundert vielfach verändert. Seine zentrale Aufgabe ist jedoch geblieben: Menschen in einem der persönlichsten und schwersten Momente ihres Lebens einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. So wird das Krematorium auch in Zukunft ein schöner, geschichtsträchtiger und würdevoller Ort des Abschieds und der Erinnerung in Brandenburg an der Havel bleiben.