




Eine Woche vor Ostern hat das 23. Osterbaumfest am Samstag erneut zahlreiche Menschen aus der Region in den kleinen Ortsteil Mahlenzien gelockt. Zwischen 10 und 16 Uhr nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Osterzeit einzustimmen.
Das Fest bot ein breites Spektrum an traditioneller Handwerkskunst und regionalem Brauchtum. Besonders gefragt waren die Vorführungen zur sorbischen Ostereiermalerei sowie filigrane Klöppel- und Stickarbeiten. An zahlreichen Ständen präsentierten Kunsthandwerker Schmuck, Keramik, Holzschnitzereien und Arbeiten aus Ton. Viele Aussteller gaben Einblicke in ihre Arbeitsweise und standen für Gespräche zur Verfügung.
Der Heimat- und Telegraphenverein Kirchmöser informierte über historische Formen der Nachrichtenübermittlung und die Entwicklung des Vereins. Die örtlichen Jäger vermittelten Einblicke in die Jagd und stellten regionale Wildspezialitäten vor.
Oberbürgermeister Daniel Keip besuchte das Festgelände und wurde von Ortsvorsteher Hartmut Klingsporn begleitet. Im Austausch mit Ausstellern und Gästen informierte er sich über die handwerklichen Angebote und nutzte die Gelegenheit für persönliche Gespräche.
„Hier ist viel los. Das Fest ist eine gewachsene Tradition und zeigt, wie lebendig das Handwerk in der Region ist. Traditionen zu bewahren ist wichtig, weil sie Menschen verbindet und Identität schafft. Ostern hat für viele Brandenburgerinnen und Brandenburger eine besondere Bedeutung als Zeit der Begegnung, der Besinnung und des gemeinsamen Erlebens,“
sagte Keip.
Auch für Kinder gab es zahlreiche Angebote. Ponyreiten, ein Bastelbereich, der Besuch des Osterhasen sowie ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr sorgten für Abwechslung. Ergänzt wurde das Programm durch ein vielfältiges gastronomisches Angebot mit frisch zubereiteten Speisen, um die sich unter anderem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mahlenzien kümmerten.


























