30 Jahre Solidarität: Flagge zeigen für Tibet

Pressemitteilung vom 10.03.2026

Oberbürgermeister Daniel Keip und Stadtverordnetenvorsteher Walter Paaschen ziehen die Flagge für Tibet empor.
Oberbürgermeister Daniel Keip und Stadtverordnetenvorsteher Walter Paaschen ziehen die Flagge für Tibet empor.
Und wieder weht am 10. März auch in Brandenburg an der Havel die Flagge für Tibet.
Und wieder weht am 10. März auch in Brandenburg an der Havel die Flagge für Tibet.

„Flagge zeigen für Tibet!“ ist eine Kampagne der Tibet-Initiative Deutschland. Seit 1996 ruft sie Städte, Gemeinden und Landkreise dazu auf, am 10. März an ihren Rathäusern die tibetische Flagge zu hissen – als Zeichen der Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung, die seit 1949 von China unterdrückt wird.

Der 10. März ist der Jahrestag des Beginns des tibetischen Volksaufstands von 1959. An jenem Tag hatten sich 30.000 Tibeter aus Sorge um den Dalai Lama vor dessen Sommerresidenz außerhalb von Lhasa versammelt. Zugleich verliehen sie damit ihrer Frustration über die zehnjährige Besatzung ihres Landes Ausdruck und forderten die Unabhängigkeit Tibets – selbst als Gewehre und Kanonen auf die Menschen gerichtet wurden und erste Granaten explodierten. Am 21. März erföffnete die chinesische Armee das Feuer, dem Tausende zum Opfer fielen.

Die Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“, die 1996 mit 21 Pionierkommunen und viel ehrenamtlichem Einsatz begann, feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Heute hissen jährlich über 450 Kommunen die tibetische Flagge öffentlich, darunter Brandenburg an der Havel.

Die 1916 entworfene tibetische Nationalflagge ist ein Symbol für Tibets Anspruch auf Selbstbestimmung und Freiheit. Sie kombiniert buddhistische und kulturelle Symbole Tibets, darunter die Schneelöwen (für die Regierung) und die aufgehende Sonne (für das immer wiederkehrende Leben).

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