Ausstellung „Stadtwende“ geht in die Verlängerung

Pressemitteilung vom 17.01.2022

Blick in die „Stadtwende“-Ausstellung zum Thema Brandenburg an der Havel (Foto: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel)
Blick in die „Stadtwende“-Ausstellung zum Thema Brandenburg an der Havel (Foto: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel)
„Wie wollen wir leben?“ Diese Frage wurde in der letzten Zeit auch hier in der Stadt wieder häufiger gestellt und diskutiert. Gut so! (Foto: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel)
„Wie wollen wir leben?“ Diese Frage wurde in der letzten Zeit auch hier in der Stadt wieder häufiger gestellt und diskutiert. Gut so! (Foto: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel)

Begleitprogramm in der 3. Kalenderwoche (KW) 2022

Die Wanderausstellung „Stadtwende“ wird um zwei Wochen bis Sonntag, 13.02.2022 verlängert!

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel und die Projektpartner freuen sich, dass noch mehr Besucher den Auftakt in der Havelstadt anschauen können, bevor sich die Ausstellung an den nächsten Ort aufmacht: in die Welterbestadt Stralsund.

Besonders freuen sich aber die Beteiligten über die rege Anteilnahme in der Stadt: so haben sich noch zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen ergeben, die sich erst während der Ausstellungszeit im Stadtmuseum gemeldet haben.

Die Ausstellung zeichnet die Planungen zum Umbau nach sozialistischem Muster aus den späten 1960er Jahren und den damit einhergehenden Abrissen in den Altstädten Ostdeutschlands auf: hier in Brandenburg an der Havel sollte rund um die Jahrtausendbrücke ein vollkommen neues Stadtzentrum mit großen Magistralen entstehen. Sie thematisiert die Vernachlässigung der historischen Stadtkerne und den sich allmählich formierenden Widerstand dagegen von Bewohnern und Bürgergruppen.
Wie hätte Brandenburg an der Havel ausgesehen, wäre es nach der Überarbeitung des Generalbebauungsplans Mitte der 1980er Jahre zur vollständigen Umsetzung gekommen? In Brandenburg an der Havel kam es mit der Auswahl zur Modellstadt für die Stadterneuerung nach 1990 für weite Teile der historischen Bausubstanz zu einem "happy ending", auch wenn über viele Jahre schmerzhafte Verluste zu verzeichnen waren.

Am letzten Ausstellungstag, Sonntag, 13.02.2022, lädt das Stadtmuseum zu einer Finissage, zu Gesprächen und einem kleinen Umtrunk ab 16:00 Uhr in das Frey-Haus ein.

Das Begleitprogramm hält zwei Termine bereit:

Am Mittwoch, 19.01.2022 ab 18:00 Uhr wird ein digitales Treffen stattfinden, in dem Künstler, Kunsterzieher und Denkmalpfleger Wilfried Schwarz über seine Erinnerungen der 1980er Jahre aus Brandenburg an der Havel mit dem Kaiserslauterner Architekten Dieter Burghaus berichten, der 1990 die Havelstadt bereiste und gemeinsam mit Schwarz wichtige Impulse zur Rettung der Altstadtsubstanz setzte. Burghaus‘ Fotos von 1990 laden auf eine Zeitreise ein. Auf die Anmeldung über museumstadt-brandenburg.de versenden wir den Einwahl-Link zur Teilnahme.

Am Donnerstag, 20.01.2022 zeigen Stadtmuseum und Fouqué-Bibliothek gemeinsam den Film „Der goldene Taler“, Beginn 16:00 Uhr im Gotischen Haus. Hier bitten wir um eine Anmeldung über museumstadt-brandenburg.de oder 03381 - 584501, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Die Veranstaltung findet unter 2G-Bedingungen statt. Der Unkostenbeitrag beträgt für Erwachsene 3 €, für Kinder 1 €. 

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