Ausstellung und Diskussion zum 17. Juni 1953 im Industriemuseum

Pressearchiv - Meldung vom 13.06.2014

Pressemitteilung vom 13.06.2014

Ausstellungseröffnung im Industriemuseum
Ausstellungseröffnung im Industriemuseum

Die Wanderausstellung der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur „In der Stadt und auf dem Land! Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 in Brandenburg“ wird im Industriemuseum gezeigt.

Zur Ausstellungseröffnung am 16. Juni, um 16 Uhr werden der Brandenburgische Innenminister, Ralf Holzschuher sowie Zeitzeugen als Gäste erwartet. Die Stadt wird durch den Kulturbeigeordneten, Dr. Wolfgang Erlebach, vertreten. Im Anschluss an die Eröffnung findet eine Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen statt.

Zur Wanderausstellung erklärt Dr. Erlebach:
„Als sich im Frühsommer 1953 insbesondere in der Arbeiterschaft der DDR der angestaute Unmut über die soziale Situation Bahn brach, war Brandenburg an der Havel ein Schwerpunkt des Protestes. Zur Wut über die schlechte Versorgung und die harten Arbeitsbedingungen traten politische Forderungen, vor allem nach freien Wahlen.
Die damaligen Ereignisse, vom 12. Juni am damaligen Kreisgericht in der Steinstraße bis hin zum 17. Juni rund um das damalige Stadthaus, die SED-Kreisleitung, das Kreisgericht sowie den Neustädtischen Markt, sind mittlerweile gut erforscht. Es sind Dokumentationen und Ausstellungen entstanden, die Erinnerung bewahren und zugleich dazu anregen, sich der historischen Bedeutung der damaligen Ereignisse anzunähern. Auch dieser Ausstellung kann ich nur wünschen, dass sie Diskussionen anstößt.“

Bilder in Hochauflösung

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