Presseinformation

05.11.2019

Beratung für politisch Verfolgte in der Sowjetischen Besatzungszone / DDR sowie zur Einsichtnahme in Stasi-Akten

Beratung vor Ort am Dienstag, dem 05. November, von 14 bis 18 Uhr, im Altstädtischen Rathaus, Raum 204/205

Die Mitarbeiter der Brandenburgischen Beauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg an der Havel zur Beratung vor Ort ein. Das Angebot richtet sich an Menschen, die in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR politisch verfolgt wurden sowie deren Angehörige.

In Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden:

  • die Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche
  • die Suche nach personenbezogenen Unterlagen, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren
  • die Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden
  • Vermittlung psychosozialer Beratungs- und Hilfsangebote
  • Ansprüche Hinterbliebener von Verfolgten

Es können Anträge zur Einsichtnahme in die persönlichen Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetz gestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Personaldokuments.

Ferner soll denjenigen ein Raum gegeben werden, die sich mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der DDR allein gelassen fühlen bzw. sich mit ihrer Rolle im kommunistischen Herrschaftssystem auseinandersetzen wollen.

Die Sprechstunde vor Ort findet am Dienstag, dem 05. November 2019, in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr im Altstädtischen Rathaus, Raum 204/205, am Altstädtischen Markt 10, 14770 Brandenburg an der Havel statt.

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