Bewegender Gottesdienst: Solidarität für die Opfer und Angehörigen der Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt 2016

Pressemitteilung vom 16.01.2017

Pressearchiv - Meldung vom 16.01.2017

Beginn des Gedenk-Gottesdienstes
Beginn des Gedenk-Gottesdienstes
Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann sprach zur Gemeinde
Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann sprach zur Gemeinde
St. Katharinenkirche
St. Katharinenkirche

Am Montag, dem 16.01.2017, fand um 19.30 Uhr in der St. Katharinenkirche in Brandenburg an der Havel ein bewegender Gedenk-Gottesdienst für die Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt 2016 statt. Neben dem Pfarrer Jens Meiburg und dem Superintendent Thomas Wisch richteten auch Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Carmen Bahlo von ZF das Wort an die Gemeinde.
Sichtlich bewegt sagte Dietlind Tiemann: „Was am Montag vor Weihnachten in Berlin geschah, das geht uns alle an. Deshalb soll von diesem Gottesdienst ein Zeichen der Solidarität mit allen Opfern des weltweiten Terrorismus ausgehen. Mit unserer Trauer um die Opfer des Berliner Terroranschlags ist auch die Ermutigung und Hoffnung verbunden, gemeinsame Wege zu finden, die Hass und Gewalt einen Riegel vorschieben.“

Zudem zitierte sie Bundespräsident Johannes Rau nach den Anschlägen vom 11. September 2001: „Fanatismus zerstört jede Kultur und ist nicht Ausdruck eines Glaubens.“

Die Evangelischen Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Gotthardt und Christuskirchengemeinde sowie der Evangelische Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg hatten zu dem Gedenk-Gottesdienst eingeladen, um an die Opfer des Anschlags am Berliner Breitscheidplatz zu erinnern und Raum für die gemeinsame Trauer zu geben. Zu den Gästen zählten auch Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landesbischof Dr. Markus Dröge.

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