Branchengespräch der Landwirte

Pressearchiv - Meldung vom 16.02.2012

Pressemitteilung vom 16.02.2012

In altbewährter Form wurde am 14.02.2012 das jährliche Branchengespräch der Landwirte durchgeführt. Auch in diesem Jahr fanden sich dazu im Technologie- und Gründerzentrum der Stadt Brandenburg an der Havel zahlreiche Vertreter von Agrar- und Gartenbaubetrieben im Haupt- und Nebenerwerb mit Betriebssitz bzw. zu bewirtschaftenden Flächen im Stadtgebiet ein, um sich mit Gästen aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL), mit Mitarbeitern aus den zuständigen Fachbehörden sowie der Berufsvertretung über anstehende Probleme und Fragen die Landwirtschaft betreffend auszutauschen.

Nach den Begrüßungsworten des Bürgermeisters Steffen Scheller, in welchen er unter anderem auch auf die Bedeutung der geladenen Berufsgruppe sowie die Entwicklungsmöglichkeiten der Ortsteile einging, machte Herr Rüdiger Schubert, Leiter der Abt. 3 des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, Ausführungen zu vorhandenen Strukturen in der bundesdeutschen Agrarwirtschaft sowie zur GAP-Reform (Gemeinsame Agrar Politik). Im Anschluss stellte er sich den Fragen der Anwesenden.

Schon seit einigen Jahren beklagen die Landwirtschaftsunternehmen zunehmend den hohen und lang anhaltenden Wasserstand auf ihren landwirtschaftlichen Nutzflächen, der Aufwuchs wird zerstört, ein Beweiden oder Mähen ist teilweise unmöglich.
Zum Branchengespräch wurden deshalb Vertreter der Fachgruppe Wasser sowie des Wasser- und Bodenverbandes „Untere Havel – Brandenburger Havel“ eingeladen, um die Ursachen für die überhöhten Wasserstände zu diskutieren und Lösungsansätze aufzuzeigen. Bei der anschließenden Diskussion wurde dabei einmal mehr deutlich, dass die Stauhöhen bzw. festgesetzten Peilstände immer nur ein Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen sein können.

Der gelungene Abend klang in kleineren fachlichen Gesprächsrunden aus und es bestand Einigkeit darüber, auch in den kommenden Jahren auf das Branchengespräch nicht zu verzichten.

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