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Brandenburg an der Havel hat Potential

Pressemitteilung vom 13.05.2026

Brandenburg an der Havel hat Potential!
Brandenburg an der Havel hat Potential!

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. sieht mit seinem IW-Regionalranking 2026 das Land Brandenburg und die Havelregion im Kommen.

Das Regionalranking zeigt die Stärken und Schwächen der insgesamt 400 Landkreise und kreisfreien Städte anhand von 14 Indikatoren in den Bereichen Arbeitsmarkt, Lebensqualität und Wirtschaftsstruktur. Dabei werden die gemeindliche Steuerkraft ebenso berücksichtigt wie beispielsweise der Altersquotient, Ärztedichte, Frauen-Beschäftigungsrate, Wanderungssaldo und Straftaten.

Die Bundeshauptstadt Berlin (Platz 89) wird im Gesamtranking von mehreren Umlandregionen hinter sich gelassen, darunter Potsdam-Mittelmark (Rang 37) sowie die kreisfreie Stadt Potsdam (Rang 58).

Besonders stark entwickelte sich im Land Brandenburg Cottbus, belegt den ersten Platz im Dynamikranking, kletterte im Gesamtranking 161 Plätze nach oben auf Rang 158.

Brandenburg an der Havel hat sich immerhin von Platz 362 auf 323 vorgearbeitet und zählt damit zur Kategorie „Gewinner“: Diese Regionen haben mindestens 25 Plätze gewonnen, wozu 105 der 400 Regionen zählen. Allein im Land Brandenburg sind es 14 der 18 Kreise und kreisfreien Städte.

Brandenburg an der Havel hat das Potential im Ranking noch viel weiter nach vorne zu kommen,

ist Oberbürgermeister Daniel Keip überzeugt und setzt auf Wachstum. Wirtschaftlich sei viel mehr möglich und ein Bevölkerungsplus von etwa 10.000 das Ziel. Das könnte den Altersquotient senken, das Wanderungssaldo erhöhen, die Zahl der Baugenehmigungen steigern und die Ärztedichte sei durch die Medizinische Hochschule und den Modellstudiengang Zahnmedizin ohnehin im Aufwind.

Die Industrie- und Handelskammer Potsdam sieht ebenfalls viele Pluspunkte für die Havelstadt:

Brandenburg an der Habel ist durch seine Lage am Wasser, dem attraktiven Stadtzentrum und mit direkter Anbindung per RE dreimal stündlich sehr gut an Berlin angebunden und ein sehr attraktiver Arbeits- und Lebensraum. Das Mietniveau und die Hauspreise sind unter dem von Berlin und dem direkten Umland. Über die BAB 2 ist Brandenburg bestens an das Autobahnnetz angebunden und damit für Unternehmen sehr attraktiv. In Verbindung mit noch verfügbaren Gewerbe- und Industrieflächen in und um Brandenburg hat die Stadt großes Entwicklungspotenzial. Durch die Hochschule bestehen vielfältige Potenziale für Unternehmen aus Forschung- und Entwicklung.