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Brandenburger Brandschützer unterstützen im Müritz-Nationalpark

Pressemitteilung vom 16.07.2026

Feuerwehr-Leiter Sebastian Kalka verabschiedete heute Morgen die erste Einsatz-Einheit für den Flächenbrand im Müritz-Nationalpark.
Feuerwehr-Leiter Sebastian Kalka verabschiedete heute Morgen die erste Einsatz-Einheit für den Flächenbrand im Müritz-Nationalpark, skizzierte die Lage und übermittelte Grüße von Oberbürgermeister Daniel Keip, verbunden mit einem herzlichen Dank für die Einsatzbereitschaft.

Heute Morgen um 06:50 Uhr haben sich sieben Einsatzkräfte unserer Brandenburger Feuerwehren auf den Weg nach Dalmsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Kratzeburg im westlichen Teil des Müritz-Nationalparkes, gemacht. Die Einheit, bestehend aus einem Kommandowagen und einem Logistik-Gerätewagen, wird durch Christian Nickel von der Berufsfeuerwehr Brandenburg an der Havel geführt. Die Ortsfeuerwehren Plaue, Gollwitz und Wust stellen jeweils zwei Kameraden. Gemeinsam mit Einheiten aus 11 Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Brandenburg sowie Teams aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Niedersachsen unterstützen sie die Löscharbeiten im Müritz-Nationalpark, wo ein großflächiger Waldbrand seit Montag Hunderte Einsatzkräfte in Atem hält.

Sebastian Kalka, Leiter der Feuerwehr, erklärt:

Wir haben gestern um 12:13 Uhr vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder sowie über das Koordinierungszentrum Krisenmanagement der Landesregierung eine Hilfsanforderung erhalten. Konkret ging es um die Fähigkeit, das Löschen einen Waldbrandes, der Ausmaße weit über 200 Hektar angenommen hat, unbemannt mit sogenanntem Kreisregnersystemen unterstützen zu können.

Das Angebot der Havelstadt sei fristgerecht unterbreitet und um 20:11 Uhr verbindlich angefordert worden. Die Wachabteilung habe sodann die Technik vorbereitet, das Fahrzeug unter anderem mit Löschmaterial und Feldbetten bestückt, derweilen Sebastian Kalka selbst mit den Ortswehrführern mögliche personelle Ressourcen und geforderte Fähigkeiten besprochen hat.

Schnell war die erste siebenköpfige Einheit gefunden, wie auch die Ablöse alle 24 Stunden.

Vor Ort verbleiben jeweils die 12 Kreisregner mit über 1.000 Meter Schlauchmaterial, entsandt zum Schutz an Straßen, Waldwegen oder vor Ortschaften, um das Ausbreiten des Feuers einzudämmen.

Die Einsatzdauer ist vorerst bis zum 19. Juli 2026 vorgesehen.