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Die Frage nach der Zukunft der Wohnungsgrößen

Pressemitteilung vom 08.05.2026

Oberbürgermeister Daniel Keip mit den Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungsunternehmen.
Oberbürgermeister Daniel Keip mit den Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungsunternehmen.

In einem Arbeitstreffen haben Oberbürgermeister Daniel Keip und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Brandenburger Wohnungsgenossenschaften im Rathaus über die wohnliche Zukunft in der Stadt gesprochen.

Oberbürgermeister Daniel Keip:

Unser gemeinsames Ziel muss sein, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für unsere heimische Bevölkerung anzubieten, aber auch höherwertige Wohnungen für zahlungskräftigere Brandenburger und potenten Zuzug beispielsweise aus dem Hauptstadtrevier. Wer auf 85.000 Einwohner wachsen will, muss neue Wohnquartiere und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.

Insbesondere in Hohenstücken bestünde durch den erfolgten Rückbau viel Platz für neue Wohnideen, wobei insbesondere Nachfolge-Ideen für das vom Investor abgesagte „Parkquartier“ zu finden seien. Zugleich gelte es, Bestehendes auf gutem Niveau zu bewahren.

Im Austausch mit den Gesprächspartnern der WBG Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG, der GWG „Neuer Weg“ Brandenburg eG, der Baugenossenschaft Kirchmöser e.G. und Wohnungsgenossenschaft „Stahl“ eG sowie der Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Brandenburg an der Havel eG wurde der Wunsch nach einer Wohnraumförderung nur für kommunale Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften laut und beteuert, dass soziale Themen in der täglichen Arbeit zunehmen.

Erläutert wurde außerdem, wo der Zuzug – auch wünschenswert – herkommt und die Frage nach der Zukunft der Wohnungsgrößen. Gegenwärtig besteht noch immer ein Mehrbedarf an größeren Wohnungen für Familien; zugleich wächst die Zahl der Singlehaushalte.

Einstimmigkeit herrschte bei dem Angebot der Wohnungsanbieter, Partner für die Verwaltung sein zu wollen, was Oberbürgermeister Daniel Keip mit dem Angebot flankierte, sich künftig regelmäßig in großer Runde mit den Wohnungsunternehmen austauschen zu wollen – wenigstens halbjährlich.