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Eine „Arena der Zukunft“ kommt aus Brandenburg an der Havel

Pressemitteilung vom 21.04.2026

Das Sonnenschein-Stadion aus Brandenburg an der Havel landete auf dem 1. Platz.
Das Sonnenschein-Stadion aus Brandenburg an der Havel landete auf dem 1. Platz.

Landespreisverleihung des Schülerwettbewerbs Junior.ING 2026

Kreativität, Präzision und echter Ingenieurgeist standen im Mittelpunkt der Landespreisverleihung des Schülerwettbewerbs Junior.ING der Brandenburgischen Ingenieurkammer. Im Brandenburgsaal der Staatskanzlei wurden die besten Nachwuchskonstrukteurinnen und -konstrukteure des Landes ausgezeichnet.

Unter dem diesjährigen Motto „Arena – Gut überdacht“ entstanden 96 eingereichte Modelle, in denen sich technisches Verständnis, gestalterische Ideen und handwerkliche Sorgfalt eindrucksvoll verbinden. Neben der Einhaltung von Maßen und Materialien spielte vor allem der Funktionstest eine entscheidende Rolle. Gestaltung und Originalität sowie Verarbeitungsqualität wurden doppelt gewichtet, die statische Konstruktion sogar vierfach. Damit orientiert sich der Wettbewerb bewusst an den realen Anforderungen des Ingenieurberufs.

Mit dem Schülerwettbewerb setzt die Brandenburgische Ingenieurkammer ein Zeichen für frühe MINT-Förderung und zeigt, wie praxisnah und begeisternd Technikvermittlung sein kann. Die ausgezeichneten Projekte machen deutlich, dass die Arena der Zukunft längst gebaut wird – von einer neuen Generation kluger Köpfe.

Dazu zählen in der Alterskategorie I allen voran Mariia Shevtsova und Alicia Solovei (Klasse 5) der Frederic-Joliot-Curie-Schule in Brandenburg an der Havel, die für ihr „Sonnenschein-Stadion“ den ersten Platz zugesprochen bekamen. Begründung der Jury:

Mit ihrer Arena wurde eindrucksvoll gezeigt, wie weit das ingenieurtechnische Denken junger Talente bereits entwickelt ist. Unter dem Motto ‚Arena – gut überdacht‘ entstand eine durchdachte Lösung, die Konstruktion, Funktion und Gestaltung überzeugend vereint. Die stabile Ausführung und das Verständnis für Tragwerk und Material sind ebenso bemerkenswert wie der iterative Arbeitsprozess.

Der 2. Platz ging nach Hohen Neundorf, wie auch der erste Platz in der Alterskategorie II.

Die Siegermodelle beider Alterskategorien sind für den Bundesentscheid qualifiziert, dessen Finale die Preisverleihung am 19. Juni 2026 ist.