





Das letzte Havelsommer-Wochenende 2026 ist angebrochen, die finale Show hat begonnen. Neben Veranstaltungen wie dem Matthias-Reim-Konzert, der satirischen Brandenburger Bürgerbeschwerdestelle und dem Regionalmarkt, liegt das Hauptaugenmerk auf dem Festival Echo der Maschinen vom 18. bis zum Morgen des 20. Septembers am und im Pumpenhaus Kirchmöser, Bahntechnikerring 13. Hier treffen Industriekultur, Live-Musik, Electro, Techno, Alternative Rock, EBM und Wave aufeinander. Von 16:00 bis 22:00 Uhr stehen Freitag und Samstag Konzerte und Live-Acts unter freiem Himmel auf dem Programm. Ab 22:00 Uhr wird das Pumpenhaus zum Treffpunkt für die elektronische Szene: Bis in die frühen Morgenstunden des Samstags und Sonntags sorgen DJs und Auftritte für eine besondere Partyatmosphäre – bei freiem Eintritt. Ebenso kostenlos sorgt ein Busshuttle zwischen dem Neustädtischen Markt und dem Pumpenhaus Kirchmöser an beiden Abenden für eine gute Anbindung.
Daniel Keip fasste zum finalen Beginn zusammen:
„Dieser Havelsommer war für mich persönlich ein wahres Fest – vom ersten Tag, von der Havelkarawane an, bis heute. Dafür möchte ich Danke sagen an Stefanie Knitter und ihr ganzes Team. Man traut uns als Verwaltung ja vieles zu, aber hipp und cool zu sein, gute Kultur zu bieten und Formate zusammenzuführen, das würde man nicht unbedingt in der Stadtverwaltung ansiedeln. Doch wir können das. Herzlichen Dank auch an die Künstlerinnen und Künstler, Veranstalterinnen und Veranstalter, an alle Mitwirkenden, an alle Sponsoren, Unterstützer und Supporter dieses Havelsommers. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Ich freue mich auf das finale Wochenende und auf den Havelsommer 2027!"“
Als die Havelkarawane am 7. Juni 2026 den Start der neuen Dachmarke „Havelsommer“ mit unzähligen Gästen grandios markierte, wurde deutlich: Brandenburgerinnen und Brandenburger haben Lust auf Neues. Und auch viele Auswärtige waren neugierig, was sich in der altehrwürdigen Havelstadt Neues anbahnt.
15 Wochen später ist klar: Das erklärte Ziel des Havelsommers, die große kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar zu machen und zahlreiche bestehende sowie neue Veranstaltungsformate unter einer gemeinsamen Marke zu präsentieren, ist erreicht!
Mit weit über 100 Konzerten, Lesungen, Darbietungen und Mitmach-Formaten an vielen Orten der Stadt und vollbracht von 42 Veranstaltern konnte gezeigt werden, wie vielseitig und erlebnisreich Brandenburg an der Havel ist – und zwar für alle Altersgruppen. Das bunte Miteinander versinnbildlichten 200 farbenfrohe Liegestühle, die vielerorts auf den Havelsommer aufmerksam machten – wie auch Banner und Beachflags.
Mit Flyern und auf den ODEG-Displays wurde zudem von Berlin bis Magdeburg geworben. Außerdem wurden die Veranstaltungen 20 Wochen lang – von einer Agentur betreut – im Radio und über SocialMedia beworben und schafften eine Reichweite von je drei Millionen Menschen. So wurde der Havelsommer weit über die Stadtgrenzen hinausgetragen, was sich in vielen Veranstaltungen auch in der Besucherstruktur zeigte.
Zu den Höhepunkten zählten als vertraute Feste unter anderen das Bergfest, die Brandenburgischen Wassermusiken und das Havelfest, aber auch neue, eigens für den Havelsommer kreierte Formate wie die öffentlichen Tanzveranstaltungen am Salzhofufer, die Leselounge auf dem Altstädtischen Markt, „Jazz an der Havel“, die Silent-Summernights im Theaterpark, ein stets bunt bespielter Kulturpavillon auf dem Nicolaiplatz sowie als fulminanter Schlussakkord das Musikfestival „Echo der Maschinen“ im Pumpenhaus in Kirchmöser.
Stephanie Knitter, die als Kulturverantwortliche der Stadt mit ihrem Team vom Kulturbüro den Havelsommer lenkte, resümiert:
„Für mich war dieser bunte Strauß an Veranstaltungen des ersten Havelsommers im gesamten ein Highlight. Aus meiner Sicht hat der Havelsommer das geschafft, was auch das Ziel und unsere Vision war: er sollte Begegnungen zwischen den Menschen schaffen, er sollte sichtbar machen, wie viel Kreativität, Engagement und Potenzial in Brandenburg an der Havel und in den Menschen steckt, die diese Stadt mitgestalten und wie lebens- und liebenswert unsere Stadt ist.“
Wie viele Menschen sich haben anstecken lassen und das Gebotene erlebten, wird die noch laufenden Auswertung zeigen. Schätzungen gehen von 95.000 Besuchenden aus.
Ausgewertet werden auch noch die seit Beginn des Havelsommers gesammelten Ideen und Hinweise von Besuchern und Veranstaltern, wovon manches in die bereits begonnene Planung für den Havelsommer 2027 einfließen wird.
Laut Stephanie Knitter werde es ohnehin noch gemeinsame Feedbackrunden mit den Sponsoren, Kulturpartnern und Veranstaltern geben,
„in denen dann besprochen wird, was wir im nächsten Jahr noch verbessern können.“
In jedem Fall scheinen die meisten Premieren-Mitgestalter das Format fortsetzen zu wollen.
„Was mich auch sehr freut: dass es bereits Anfragen von neuen Akteuren gibt,“
so Stephanie Knitter.
Und die Sponsoren?
„Wir haben in diesem Jahr erstmals Erfahrungen mit Sponsorenakquise gemacht und haben mit der Brandenburger Bank und der wobra zwei starke und engagierte Kulturpartner gefunden. Zudem waren die Stadtwerke, Z+O, Architekturbüro Krekeler und die Marina Niederhavel Sponsoren des Havelsommers. Sie haben nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch viel Zuspruch und Ermutigung gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar. Diese Unterstützung war keine Selbstverständlichkeit, weil es einen großen Vertrauensvorschuss bedeutete: in die Idee des Havelsommers, in unsere Arbeit und in die Menschen, die dahinterstehen,“
sagt die Kulturbüro-Chefin.
Vertrauen und Aufwand haben sich gelohnt. Der Havelsommer geht definitiv in die Fortsetzung und wird wachsen.
















