Städte rufen zu nuklearer Abrüstung und Frieden auf
Vor 81 Jahren erlebten die Menschen in Hiroshima und Nagasaki das unbeschreibliche Grauen der Atombombenabwürfe. Bis heute warnen die Überlebenden eindringlich vor den Folgen des Einsatzes von Atomwaffen.
Mit dem Hissen der Flagge des Netzwerks „Mayors for Peace“ setzen am 8. Juli bundesweit Hunderte Städte – darunter auch wieder Brandenburg an der Havel – ein sichtbares Zeichen für nukleare Abrüstung, gegen Krieg und für ein friedliches Zusammenleben.
Oberbürgermeister Daniel Keip erklärt:
„Atomwaffen schaffen keine Sicherheit, sondern gefährden die gesamte Menschheit. Als „Mayors for Peace“ setzen wir uns gemeinsam mit Tausenden Städten weltweit für die Abschaffung von Atomwaffen ein.“
Das Netzwerk „Mayors for Peace“ wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Heute gehören ihm fast 8.600 Städte in 166 Ländern an, darunter rund 900 in Deutschland. Mit dem jährlichen Flaggentag erinnern die Mitgliedsstädte an das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen. Zugleich betonte der Gerichtshof die Verpflichtung der Staaten, ernsthaft über eine vollständige nukleare Abrüstung unter wirksamer internationaler Kontrolle zu verhandeln.

















