Förderung für Göttin und Freizeitpark Margaretenhof

Pressemitteilung vom 08.07.2008

Pressearchiv - Meldung vom 08.07.2008

Am Dienstag, 08.07.2008, übergaben Michael Mey und Heike Röschke vom Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung an Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann einen Fördermittelbescheid zur Schaffung eines multifunktional nutzbaren Raumes in der Kita „Weinbergspatzen“ in Göttin.

Knapp 60.000 Euro insgesamt sollen bis Ende 2008 für die Errichtung des Anbaus an das vorhandene Kita-Gebäude eingesetzt werden. 75 % der Nettokosten stellt das Land im Rahmen des Förderprogramms Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) bereit.

Die Maßnahme stand schon im 2005 erstellten Dorferneuerungskonzept von Göttin und wurde danach in das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) des Ortsteils übernommen. Der Fördermittelantrag wurde Mitte Februar 2008 gestellt.

Nach dem das Gebäude der ehemaligen Gaststätte für Wohnzwecke umgenutzt wurde, stand auch der große Saal nicht mehr für das rege Vereinsleben im Ortsteil zur Verfügung. Es musste also eine Alternative für die verschiedenen Gruppen aus der Bevölkerung gesucht werden, zu denen unter anderem eine Mutter-Kind-Krabbelgruppe, die Frauengymnastik der 50 bis 70jährigen sowie der Dorf- und Kulturverein zählen.

Mit dem nun möglichen Anbau wird ein multifunktional nutzbarer Raum geschaffen, der zukünftig der zentrale Ort in der Gemeinde wird und als Bewegungs- und Begegnungsstätte für die jungen und älteren Göttiner dienen soll. Damit wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Dorfgemeinschaft geleistet.


Auch der Freizeitpark Margaretenhof in Plaue profitiert vom ILE-Programm. Vor einiger Zeit erhielt Betreiber Ralf Klischke eine Förderung für den Ausbau der Einrichtung zu einem überregionalen touristischen Standpunkt und der damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Das bereits vorhandene Angebot auf dem Margaretenhof wird nun durch Übernachtungsmöglichkeiten, ein Kanuverleih, ein Fahrradverleih sowie einen Wassergarten mit Sauna ergänzt. Die Schaffung von preiswerten Unterkünften in der Region ermöglicht es den Touristen, einen längeren Aufenthalt zu planen und die Umgebung von Wasser und Land aus zu erkunden. Weiterhin wird die Zusammenarbeit mit den Fischern sowie Kooperationen mit weiteren Gewerbetreibenden angestrebt.

Im Zeitraum von 2006 bis 2007 erhielten in der Stadt Brandenburg an der Havel insgesamt sieben Maßnahmen eine Förderung aus dem ILE-Programm. Dadurch konnten 34 Arbeitsplätze erhalten und 8 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Zur Zeit liegen dem Landesamt vier Maßnahmen zur Prüfung auf Bewilligung von Fördermitteln vor, drei weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung. Im Jahr 2008 erhielten bisher zwei private Maßnahmenträger eine Bewilligung.

Informationen zum ILE-Förderprogramm gibt es in der Stadtverwaltung bei der Fachgruppe Stadtentwicklung in der Klosterstraße 14 (Gabriele Plagemann, Telefon (03381) 58 61 10, E-Mail: gabriele.plagemannstadt-brandenburg.de)

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