Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Pressemitteilung vom 27.01.2017

Pressearchiv - Meldung vom 27.01.2017

Die Oberbürgermeisterin und der SVV-Vorsitzende tragen gemeinsam einen Gedenkkranz
Kranzniederlegung von Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann und SVV-Vorsitzendem Walter Paaschen
eine Gruppe von Menschen, Gegenüber von Ihnen spricht eine Person am Pult
Gäste bei der Gedenkveranstaltung
Oberbürgermeisterin steht am Pult, im Hintergrund eine Wand mit niedergelegten Kränzen
Rede von Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann

In Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus hat Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann am 27. Januar 2017 um 13.00 Uhr zur Kranzniederlegung an der Gedenkstätte für Opfer der Euthanasie-Morde eingeladen. In Ihrer Rede bedankte sich die Oberbürgermeisterin bei allen Anwesenden, dass sie "auch in diesem Jahr unserer Einladung gefolgt sind, um hier an diesem geschichtsträchtigen Ort im Zentrum unserer Stadt Brandenburg an der Havel der unzählichen Kinder, Frauen und Männer aus Deutschland und Europa zu gedenken, die dem Verfolgungs- und Vernichtungswahn der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind."Im Anschluss fand eine Führung durch die Gedenkstätte für Opfer der Euthanasie-Morde statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind in Fortführung des Gedenktages heute Abend um 20.00 Uhr in das Haus der Offiziere (HdO) zur Aufführung des Theaterstücks „Brandenburger Märchen“ eingeladen. Das Theaterstück ist ein Projekt des Kulturvereins Päwesin e.V. in Kooperation mit der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde und dokumentiert die Spurensuche zur „Euthanasie“-Aktion T4, bei der im Jahr 1940 im Alten Brandenburger Zuchthaus am Nicolaiplatz mehr als 9.000 behinderte Menschen ermordet wurden.

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