




Oberbürgermeister Daniel Keip und der Präsident der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), Prof. Dr. Andreas Wilms, haben heute in der Fouqué-Bibliothek eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die Schülerinnen und Schülern den MINT-Bereich näherbringen soll. MINT steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die wesentliche Voraussetzungen für Bildung, Forschung, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung sind.
Hatten sich die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der deutschen Schülerinnen und Schüler seit der ersten PISA-Erhebung im Jahr 2000 bis zum Jahr 2012 kontinuierlich verbessert, offenbarten die letzten Jahre einen deutlichen Rückgang in den Kompetenzen. Im internationalen Vergleich findet sich Deutschland laut MINT-Herbstreport 2025 des Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. (IW) auf Platz 21 wieder – hinter Lettland, Schweden, Neuseeland und Litauen. Ganz vorn stehen Japan, Korea und Estland.
Der Bedarf an MINT-Fachkräfte ist weiterhin groß, indes das Interesse für ein Studium in einem der MINT-Fächer stagniert, zum Teil sinkt. Um sich möglichst früh notwendige MINT-Kompetenzen aneignen zu können, müssen bereits im Schulsystem möglichst hohe mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen vermittelt werden.
Ein neuer Baustein dafür ist die Kooperationsvereinbarung zwischen der THB und der Fouqué-Bibliothek: Die THB stellt Workshopformate in Form von transportablen Kisten zur Verfügung, die Bibliothek übernimmt die Organisation und Durchführung des Verleihs an Dritte – insbesondere an Schulen, beispielsweise aber auch an Jugendhäuser und Freizeitzentren.
„Wir müssen ein viel stärkeres Interesse an technischen und wissenschaftlichen Berufen erzeugen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten und wettbewerbsfähig zu gestalten. Es geht um unsere Zukunft und um unseren Wohlstand,
betont Daniel Keip und schildert:“
Die Zusammenarbeit der Kooperationspartner dient dazu, Schülerinnen und Schülern frühzeitig die Möglichkeit zu eröffnen, durch praxisorientierte Workshops im schulischen und außerschulischen Kontext mit Inhalten aus dem MINT-Bereich in Berührung zu kommen.
Andreas Wilms ergänzt:
„Die Kooperation soll dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern, sie auf Wettbewerbe sowie ein mögliches Studium vorzubereiten und ihre Leistungsbereitschaft sowie Leistungsfähigkeit zu stärken. Ein weiteres Ziel besteht darin, insbesondere junge Frauen für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium zu begeistern.“

















