


Der „Tag der Baukultur Brandenburg 2026“ in Brandenburg an der Havel machte am 30. Mai Baukultur in der ganzen Stadt direkt erlebbar. Ziel der Veranstaltung war es, Architektur, Stadtentwicklung und Ingenieurbau für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen und anhand konkreter Orte verständlich zu vermitteln.
Der Aktionstag zeigte, wie sich Brandenburg an der Havel zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft entwickelt und wie Stadtplanung, Denkmalschutz und Klimaanpassung zusammenwirken.
Im Mittelpunkt standen Führungen, Ausstellungen und Rundgänge durch verschiedene Stadtteile und Bauprojekte – vom Klosterquartier und der in Sanierung befindlichen Spiegelburg des Domes über das fast vollendete Sanierungsprojekt am Molkenmarkt 26/28 bis hin zu Stadtentwicklungsgebieten wie Hohenstücken. Ergänzt wurde das Programm durch einen Klimaspaziergang und Einblicke in laufende Denkmal-Sanierungen sowie durch die Ausstellung „35 Jahre Städtebauförderung“ vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung.
Sie wurde mittags von Bürgermeister Michael Müller am Molkenmarkt eröffnete und zeigte anhand alter und neue Fotos sowie kurzer informativer Texte, wie die Havelstadt von der Städtebauförderung profitiert. Als Indoor-Ausstellung wird das Thema bis zum 30. Juni 2026 in der Fouqué-Bibliothek, Altstädtischer Markt 8, informativ fortgesetzt.
Mit rund 4,1 Milliarden Euro wurden seit 1991 die heute 401 Städte und Gemeinden im Land Brandenburg gefördert. Vor Ort hat das eine enorme Dynamik ausgelöst, denn jeder Euro Städtebauförderung zieht im Schnitt rund sieben Euro an privaten Investitionen nach sich. Hinter diesen Zahlen stehen vor allem die Menschen, die ihre Städte mit Ideen, Mut und viel Ausdauer verändert haben.
















