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Neuer Fliedner-Standort in der Friedrichshafener Straße schafft Perspektiven für Teilhabe

Pressemitteilung vom 28.08.2026

Mit dem Banddurchschnitt zur Freigabe des Haupteinganges gilt das neue Service-Center der Lafim-Diakonie als eröffnet.
Mit dem Banddurchschnitt zur Freigabe des Haupteinganges gilt das neue Service-Center der Lafim-Diakonie als eröffnet.
Zuvor erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe – auch an Standortleiter Sylvio Müller.
Zuvor erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe – auch an Standortleiter Sylvio Müller.
Oberbürgermeister Daniel Keip zählte zu den Festrednern und hatte für die Gastgeber Brot und Salz mitgebracht.
Oberbürgermeister Daniel Keip zählte zu den Festrednern und hatte für die Gastgeber Brot und Salz mitgebracht.
Blick in die Gästeschar.
Blick in die Gästeschar.
Das neue Service-Centers der Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH in der Friedrichshafener Straße.
Das neue Service-Centers der Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH in der Friedrichshafener Straße.

Im Beisein von Oberbürgermeister Daniel Keip und mit vielen weiteren Gästen hat die Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH heute die ersten beiden Gebäude des neuen Service-Centers in der Friedrichshafener Straße eingeweiht.

Auf rund 3.500 Quadratmetern des insgesamt 14.000 Quadratmeter großen Areals im Industrie- und Gewerbegebiet Hohenstücken ist eine moderne Arbeits- und Produktionsstätte entstanden, die Menschen mit Behinderungen neue Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben eröffnet. Neben einer Werkhalle für Metallbearbeitung, Montage und Verpackung wurden ein Verwaltungsgebäude sowie eine moderne Produktionsküche errichtet.

Teilhabe bedeutet, dass Menschen nicht nur dabei sind, sondern ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und ihren Platz in unserer Gesellschaft finden können. Genau dafür schafft dieser neue Standort gute Voraussetzungen. Er verbindet moderne Arbeitsbedingungen mit konkreten Perspektiven für Menschen mit Behinderungen und stärkt damit Inklusion mitten in unserer Stadt,

sagte Oberbürgermeister Daniel Keip bei der Einweihung.

Der Ersatzneubau reagiert auf den wachsenden Bedarf im Arbeitsbereich Metall am bisherigen Standort in der Grüne Aue. Die dort zunehmend beengten Arbeitsbedingungen machten eine neue Lösung erforderlich. Mit der zweistelligen Millioneninvestition schafft Fliedners nicht nur zusätzliche und zeitgemäße Arbeitsplätze, sondern erweitert zugleich die Möglichkeiten für Qualifizierung, persönliche Entwicklung und den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Am neuen Standort werden künftig rund 120 Beschäftigte tätig sein. Mehr als 20 Mitarbeitende übernehmen die Produktion sowie die Begleitung, Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration. Zehn von ihnen arbeiten unmittelbar in der Assistenz und Förderung.

Ein Schwerpunkt des Wirkens ist die Produktionsküche, in der künftig bis zu 2.000 Essen täglich zubereitet werden können. Versorgt werden unter anderem Schulen und Kindertagesstätten in der Stadt Brandenburg an der Havel sowie Einrichtungen von Fliedners. Für die Beschäftigten steht zudem ein eigener Speisesaal zur Verfügung.

Zum neuen Standort gehören außerdem moderne Sozialräume für Beratung, Bildung und Förderung sowie Angebote in den Bereichen Sport und persönliche Entwicklung.

Eine Habitatfläche für Eidechsen berücksichtigt die Belange des Naturschutzes.

Neben der Metallbe- und -verarbeitung, Montage und Verpackung sollen am Standort auch Manufakturprodukte hergestellt werden. Damit entstehen unterschiedliche Arbeitsangebote, die sich an den Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten orientieren.