Rekonstruktion des Puschkinparks abgeschlossen

Pressearchiv - Meldung vom 06.12.2005

Pressemitteilung vom 06.12.2005

Gemeinsam mit zahlreichen Brandenburgerinnen und Brandenburgern haben Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann, Pfarrer Richard Rupprecht von der Kath. Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit, Vertreter der Baufirmen und des ZiS-Beirates am 06.12.2005 den rekonstruierten Puschkinpark am Rande der Altstadt von Brandenburg an der Havel feierlich eingeweiht. Damit wurde ein weiteres Teilprojekt des Förderprogramms „ZiS 2000 – Zukunft im Stadtteil“ erfolgreich realisiert.

Die Arbeiten hatten am 22.08.2005 begonnen und konnten am 02.12.2005 planmäßig abgeschlossen werden. Die Finanzierung der ca. 191.000 Euro Gesamtkosten erfolgte aus dem ZiS-Programm und aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“.

Im Zuge der Rekonstruktion des Parkes, in dem sich die Nicolaikirche als eines der herausragenden Baudenkmale der Stadt befindet, wurden alle Wegeflächen und Pfade erstmals als Parkwege hergestellt und mit einer wassergebundenen Decke versehen. Die beiden Hauptwege zwischen Nicolaischule und Neuendorfer Straße sowie zwischen Nicolaiplatz und Luckenberger Schule wurden mit Leuchten ausgestattet. Alle Zugänge zum Park wurden behindertengerecht ausgebaut; hierzu wurden zwei Rampen neu errichtet. Außerdem entstanden zwei Treppenanlagen neu bzw. wurden rekonstruiert. Im Park wurden 10 Bänke und 10 Papierkörbe aufgestellt. Insgesamt wurden vier Bodenstrahler eingebaut, welche die Nicolaikirche im Park anstrahlen. Neu gepflanzt wurden über 1.000 Sträucher und 28 Bäume, die alte Eibenhecke als Einfassung wurde wieder komplettiert. Dadurch wurde das „Lindenarboretum“ Puschkinpark vervollständigt. Auch die alten Friedhofseingänge wurden saniert. In diesem Zusammenhang waren umfangreiche archäologische Grabungen und Untersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs notwendig um die geplanten Bauarbeiten auszuführen. Und schließlich wurde auch die Freifläche vor der Kirche neu befestigt.

Die Planung der Arbeiten zur Rekonstruktion des Puschkinparks lag in den Händen des Landschaftsarchitekten Hansjoachim Hamann. Den Landschaftsbau realisierte die Firma Lubitz, die Beleuchtung wurde von der Firma Elektro GmbH installiert und die Metallbauarbeiten führte die Firma Heienbrock aus.

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