





Schulwegsicherheit bildet den Auftakt – Schulwegplan und „Schulweg-Radar“ vorgestellt
Mit einer gemeinsamen Verkehrssicherheitsaktion an der Georg-Klingenberg-Grundschule ist zum Schuljahresbeginn die neue „Verkehrssicherheitsarbeit – Sicher an der Havel“ der Stadt Brandenburg an der Havel und der Polizei des Landes Brandenburg mit der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel gestartet.
Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu stärken, Risiken frühzeitig zu erkennen und Kinder, Eltern und alle anderen Verkehrsteilnehmenden für ein sicheres und rücksichtsvolles Verhalten zu sensibilisieren.
Den Auftakt bildet das Projekt „Schulwegsicherheit: Gut vorbereitet – sicher unterwegs“. Im Mittelpunkt stehen individuelle Schulwegpläne für die Schulen der Stadt, ein gemeinsam von Stadt und Polizei entwickelter Schulwegpass sowie die neue Videoreihe „Schulweg-Radar“.
Als erste Schule erhielt die Georg-Klingenberg-Grundschule zum Schuljahresbeginn ihren eigenen Schulwegplan. Dieser zeigt empfohlene Schulwege, geeignete Querungsstellen und weitere wichtige Besonderheiten. Die Kinder sollen ihren Schulweg gemeinsam mit ihren Eltern erkunden, mögliche Gefahren erkennen und sicheres Verhalten praktisch einüben.
Bei der Auftaktaktion vor der Georg-Klingenberg-Grundschule informierten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sowie der Polizei über den neuen Schulwegplan und die weiteren Angebote.
Vor Ort betonte Oberbürgermeister Daniel Keip:
„Es kann auf euren Wegen immer Situationen geben, die gefährlich sind und deshalb sind wir heute hier, um mit euch darüber zu sprechen. Wir haben einen kleinen Flyer erstellt, was es zu beachten gilt – beispielsweise beim Überqueren einer Ampel oder bei einer Verkehrsinsel. Da seht ihr zum Beispiel, wo eurer Schulweg langführen kann und worauf geachtet werden muss – beispielswiese in der Friedrich-Engels- und in der Klingenbergstraße. Ihr könnt das trainieren – am besten mit euren Eltern, und ihr könnt sogar einen Schulweg-Pass erhalten, wenn ihr die Fragen, die wir dafür zusammengestellt habt, richtig beantwortet. Uns ist wichtig, dass ihr alle sicher zur Schule und nach Hause kommt und dass ihr die Wege zunehmend sicher und selbstständig bewältigen könnt.“
Die Familien werden aktiv in die weitere Entwicklung einbezogen. In den ersten Schulwochen werden Schülerinnen, Schüler und Eltern zu ihren Erfahrungen auf den täglichen Schulwegen befragt. Die Hinweise sollen in die fachliche Bewertung und Weiterentwicklung des Schulwegplans einfließen, denn schrittweise sollen weitere Schulen in das Projekt einbezogen werden.
Begleitet wird das Projekt durch das „Schulweg-Radar“: Die neue Videoreihe vermittelt in kurzen Beiträgen praktische Tipps für einen sicheren Schulweg und erklärt unter anderem, wie geeignete Querungsstellen gefunden werden, warum der Schulweg gemeinsam geübt werden sollte und wie Kinder im Straßenverkehr besser sichtbar sind.
Mit „Unfall-Radar“ und „Rad-Radar“ folgen weitere Schwerpunkte der übergeordneten Verkehrssicherheitsarbeit „Sicher an der Havel“. Sie sollen Unfallhäufungsstellen und besondere Verkehrssituationen verständlich vermitteln sowie die Verkehrssicherheit im Radverkehr und das rücksichtsvolle Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden stärken.
„Sicher an der Havel“ verbindet damit fachliche Verkehrssicherheitsarbeit mit Prävention, verständlicher Information und Beteiligung – für sichere Wege und mehr Verkehrssicherheit in Brandenburg an der Havel.
















