Stadt weitet Onlinebezahlverfahren aus

Pressemitteilung vom 26.02.2026

Symbolbild für Bezahlen mit Paypal.
Rechnungen an die Stadt können auch mit Paypal bezahlt werden.

Die Stadt Brandenburg an der Havel hat ihr Online-Bezahlangebot weiter ausgebaut. Inzwischen können etwa 20 Dienstleistungen digital bezahlt werden. Seit der Einführung im Jahr 2019 wurde das Verfahren schrittweise erweitert. Damit nimmt die Stadt im Land Brandenburg weiterhin eine führende Rolle ein.

Neu hinzugekommen ist 2025 der digitale Führerscheinantrag. Bereits zuvor waren unter anderem Personenstandsurkunden, Bewohnerparkausweise, Schul- und Meldebescheinigungen, Gewerbean- und -abmeldungen sowie Leistungen der Fouqué-Bibliothek online bezahlbar. Kartenzahlungen mit Girocard, Debit- und Kreditkarte sind in mehreren Bereichen der Verwaltung möglich. Die Zahl der Transaktionen stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 Prozent. Kreditkartenzahlungen nahmen um 53 Prozent zu. Insgesamt wurden rund 1,2 Millionen Euro per Karte vereinnahmt.

Online-Zahlungen erfolgen derzeit bei den meisten Bezahlverfahren ausschließlich über PayPal. In der Zulassungsstelle ist bei digitalen Vorgängen aus technischen Gründen allein die Kreditkarte einsetzbar. Weitere Bezahlarten wie Direktüberweisung, Wero, Apple Pay und Google Pay sollen folgen, nachdem diese nun wieder durch die Bankenlandschaft zur Verfügung gestellt werden. Die QR-Code-Bezahlfunktion für Verwarnungen und Bußgeldbescheide im Bereich ruhender und fließender Verkehr, die bereits im Januar 2023 eingeführt wurde, jedoch in 2025 aufgrund der Abkündigung des Bezahlverfahrens „Giropay“ durch die Banken nicht angeboten werden konnte, steht seit Januar 2026 mit dem Bezahlverfahren PayPal wieder zur Verfügung. Hierfür waren umfassende technische Anpassungsmaßnahmen notwendig.

Im Jahr 2025 wurden 13.900 Mahnungen mit einem Volumen von 11,6 Millionen Euro versandt. 6.392 Forderungen in Höhe von 2,4 Millionen Euro (inklusive gesetzlich zugewiesener Vollstreckung und Amtshilfeersuchen) wurden dem Bereich Vollstreckung im Jahr 2025 zur Beitreibung übergeben, davon etwa 1.400 Aufträge der Rundfunkanstalt.

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