Pressemitteilung

22.06.2021

Wasser sparen und Stadtbäume wässern

Wasserstrahl spritzt über eine Hecke. Bild: AxxLC/Pixabay
Graue Gießkannen aus Metall auf einer Bank. Bild: psaja100/pixabay

Auch 2021 entwickelt sich unter momentanen Gesichtspunkten zu einem ähnlich trockenen Jahr wie 2018, 2019 und 2020. Bereits jetzt ist ein deutliches Niederschlagsdefizit zu verzeichnen.
So waren die bisherigen monatlichen Niederschlagsmengen im Vergleich zum langjährigen Mittel teilweise deutlich zu gering. Vergleichbar sind die Niederschlagsmengen etwa mit denen aus dem Jahr 2018, welches im Vergleich der Jahre 2018 bis 2020 das trockenste darstellte.

Brandenburg an der Havel ist auch als „Stadt im Fluss“ bekannt, augenscheinlich geprägt durch eine wasserreiche Umgebung. Die vermeintlich hohen Wasserstände, die zur Zeit an der Havel wahrzunehmen sind, resultieren allerdings aus der künstlichen Stauhaltung durch das Wasser- und Schifffahrtsamt. Maßgeblich sind die Durchflussmengen, die weit unter der sonst üblichen Durchflussmenge liegt. Auch sind die Fließgeschwindigkeiten viel zu niedrig und es wurden bereits Werte von 0 cm/ s registriert. Auch die Grundwasserstände spiegeln deutlich die Wassermangelsituation wieder. Die Niederschläge des Winters haben bei weitem nicht ausgereicht, den Grundwasserkörper nachhaltig aufzufüllen.

Mit einfachen Maßnahmen kann jeder einzelne Bürger dazu beitragen, die Ressource Wasser möglichst nachhaltig und sparsam einzusetzen:

  1. Angepasste Bewässerung (spät abends oder früh morgens, möglichst ohne direkte Sonneneinstrahlung),
  2. Pflanzen möglichst nicht von oben bewässern,
  3. In regenreichen Perioden möglichst viel Regenwasser speichern und in regenarmen Zeiten zur Bewässerung nutzen,
  4. Nicht täglich bewässern (lieber 1 bis 2x die Woche kräftig),
  5. Bedarfsgerecht bewässern,
  6. Punktgenau bewässern,
  7. Prioritäten bei der Bewässerung setzen.

 

Die anhaltende Trockenheit macht auch den Straßenbäumen und Gehölzen in der Stadt Brandenburg an der Havel weiterhin zu schaffen. Vor allem jüngere Bäume und Sträucher sind bedroht, weil ihre Wurzeln noch nicht so tief reichen. Die Pflanzen und Bäume sind daher trotz der benannten Einsparungen von Wasser auf die Hilfe aller Bürger angewiesen.

Die Stadtverwaltung ruft daher wie jedes Jahr alle Bürger auf, die die Möglichkeit haben, mit etwas Wasser, egal ob aus Eimer, Gießkanne oder Schlauch, Bäumen und Pflanzen bei Beachtung der benannten Maßnahmen zu gießen. Nur mit Hilfe der Bürger ist es möglich, unser grünes Stadtbild in der Havelstadt zu erhalten.

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