Zum Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus in der Beethovenstraße 16 und 18 am 27.07.2011

Pressemitteilung vom 28.07.2011

Pressearchiv - Meldung vom 28.07.2011

Zum Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus in der Beethovenstraße 16 und 18 am 27.07.2011

Am 27.07.2011 kam es zu einem Brand des Dachstuhles in der Beethovenstraße 16 und 18. Bei den Hausnummern 16 und 18 handelt es sich um ein Wohngebäude in dem 7 Mietwohnungen belegt waren. Nach derzeitigem Stand sind die Wohnungen nicht bewohnbar. Die Versorgung der vom Brand betroffenen Mieter mit Ersatzwohnungen erfolgt durch die Brandenburger Wohnungsfürsorge GmbH (WOFÜ). Gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Brandenburg an der Havel mbH (WOBRA) und unter Einbeziehung des Sozialamtes der Stadt Brandenburg an der Havel werden bei Bedarf für die Mieter Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Die betroffenen Mieter wurden bei Freunden und Verwandten untergebracht. Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann machte sich am gestrigen Abend ein Bild vor Ort. „Ich habe in den Gesprächen ein hohes Maß an Verunsicherung festgestellt. Es ist nicht an der Zeit über Zusammenhänge oder Ursachen zu spekulieren. Die Häufung der Brandereignisse besorgt mich allerdings genauso wie die Betroffenen und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Vor diesem Hintergrund habe ich den Geschäftsführer der WOBRA, Klaus Deschner, gebeten, die Verlängerung und Ausweitung des Pilotprojektes Quartiersmanagement zu prüfen, dass neben einer Bestreifung von Bestandsobjekten, die Streitschlichtung, die Mediation auch die Kontrolle von Hauseingängen und Nebenräumen umfasst.“
Zum Einsatzgeschehen:Um 20.09 Uhr ging der Notruf in der Regionalleitstelle Brandenburg ein:Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr um 20:14 Uhr brannte der Dachstuhl bereits mit offener Flamme aus dem Dach im Bereich der Hausnummer 18 mit einer Länge von ca. 20 Metern. Bereits kurze Zeit nach Ankunft der Berufsfeuerwehr zündete der Brand im Dachbereich auf einer Länge von ca. 50 Metern durch und erfasste beide Gebäudeeingänge Nummer 16 und 18.Auf Grund der ersten Lagemeldung schon während der Anfahrt der Einsatzfahrzeuge und auf Weisung des diensthabenden Einsatzleitdienstes wurde die örtliche Freiwillige Feuerwehr Brandenburg-Stadt angefordert und zum Einsatz alarmiert.
Nach Ankunft der Einsatzkräfte und Aufbau des Löscheinsatzes wurde mit einem Löschtrupp (2 Einsatzkräfte ausgerüstet mit Druckluftatemgeräten) versucht den Einsatz über die Treppenhäuser zum Dachgeschoss zu führen. Es bestand jedoch keine Möglichkeit mehr von Innen an den Brandherd zu gelangen. Aus diesem Grund wurde der Löscheinsatz von Außen mit Hilfe einer Drehleiter in den Dachbereich vorgenommen. Da schnell ersichtlich war, dass zu diesem Einsatz eine Drehleiter nicht ausreicht, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchmöser alarmiert.Nach deren Ankunft wurde der Löscheinsatz von zwei Seiten vorgenommen.Während des Löscheinsatzes wurden parallel die Wohnungen des Gebäudes kontrolliert. Dabei wurde eine Person aus einer verschlossenen Wohnung Haus Nr. 16 im 3. OG gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Eine weitere Person, die sich außerhalb des Brandobjektes befand, wurde ebenfalls dem Notarzt vorgestellt. Beide Personen wurden als unverletzt eingestuft. Vor Ort waren ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Mit Hilfe des Vermieters konnten 6 Mieter festgestellt werden, die alle unverletzt waren. Insgesamt war das Gebäude mit 7 Mietern belegt. Ein Mieter war davon abwesend. Die Polizei und Kriminalpolizei übernahmen die Brandursachenermittlung.
Für die Feuerwehr- und Rettungskräfte dauerte der Einsatz 4,5 Stunden.Während der Löscharbeiten am Brandobjekt wurde die Einsatzbereitschaft der Feuerwache für weitere Einsätze im Stadtgebiet durch 9 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brandenburg abgesichert.
Vor Ort eingesetzte Kräfte und Mittel der Feuerwehren:4-C-Rohre,
6 Trupps unter Druckluftatemgeräten,
25 Einsatzkräfte von Berufs-, Freiwilliger Feuerwehr und dem Rettungsdienst,
1 Notärztin,
Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte mit 8 Einsatzfahrzeugen Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

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