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Vollsperrung der Quenzbrücke

Verkehrsmeldung vom 04.09.2026

Stadtplan mit Darstellung der Umleitung für Autofahrer
Darstellung der Umleitungsstrecke

Im Zuge des Neubaus der Quenzbrücke ist – wie bereits angekündigt – eine Vollsperrung der Brücke vom 7. bis einschließlich 19. September 2026 erforderlich. Die Sperrung gilt für den gesamten Verkehr, also auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende. Die Sperrung wird bereits in den frühen Morgenstunden des 7. September eingerichtet. Zum morgendlichen Berufsverkehr müssen daher bereits die ausgeschilderten Umleitungsstrecken genutzt werden. Die beiden Ab- und Auffahrten zum Quenzweg sind von der Vollsperrung nicht betroffen.

Für den im Auftrag des Wasserstraßenneubauamtes Magdeburg durchzuführenden Neubau der Quenzbrücke werden nördlich der bestehenden Brücke Baugruben hergestellt und durch Spundwände gesichert. Die hierfür notwendige Rückverankerung muss aufgrund der örtlichen Baugrundverhältnisse angepasst werden. Die erforderlichen Horizontalanker werden deshalb nun quer zur Straßenachse in offener Bauweise eingebaut und mit den derzeit neben dem vorhandenen Brückenbauwerk hergestellten Spundwänden verbunden. Für diese Arbeiten ist eine sichere Verkehrsführung unter laufendem Verkehr nicht möglich, sodass die Vollsperrung erforderlich ist.

Der Fahrzeugverkehr wird in beiden Fahrtrichtungen über die B102 (Zentrumsring), August-Bebel-Straße, Gördenallee, Quenzweg und Plauer Landstraße geführt. Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert. Radfahrende können während der Sperrung insbesondere den Radweg entlang des Silokanals nutzen. Von dort bestehen mehrere Möglichkeiten zur Weiterfahrt über die Eisenbahnbrücke zur Spittastraße und weiter zur B102 (Zentrumsring) oder bei Bedarf weiter bis zur Gördenbrücke.

Durch die Vollsperrung ist insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstrecken zu rechnen. Staus und längere Fahrzeiten lassen sich trotz vorbereitender Maßnahmen voraussichtlich nicht vollständig vermeiden. Die Lichtzeichenanlagen an den Knotenpunkten Fontanestraße/August-Bebel-Straße sowie August-Bebel-Straße/Gördenallee sind technisch in der Lage, auf Rückstau zu reagieren und Grünphasen entsprechend zu verlängern. Auch diese Anlagen verfügen jedoch nur über eine begrenzte Leistungsfähigkeit. Die Stadt empfiehlt deshalb allen Verkehrsteilnehmenden, insbesondere im Berufsverkehr deutlich mehr Fahrzeit einzuplanen und – soweit möglich – alternative Routen oder andere Verkehrsmittel zu nutzen.