Kunst von Menschen in besonderen Lebenslagen
Künstlerinnen und Künstler aus Brandenburg an der Havel mit psychischen Erkrankungen betätigen sich bei der Lebenshilfe Werkstatt und Fliedners Werkstätten der Lafim-Diakonie mit Kunst. Die Werke sind auf einer Wanderausstellung in der Havelstadt zu sehen.
Nach einer Ausstellung im Städtischen Klinikum sind die Bilder derzeit noch bis 13. März 2026 im Gotischen Haus (Ritterstraße 86) ausgestellt. Eine weitere Station ist die Volkshochschule. In ihren Räumen in der Upstallstraße 25 werden die Exponate vom 16. März bis zum 31. Mai 2026 ausgestellt. Des Weiteren werden weitere Standorte in der Havelstadt derzeit erörtert.
Unterstützt wird das Projekt vom Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg an der Havel sowie weiteren Kooperationspartnern und Mitgliedern der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG).
Erklärung in einfacher Sprache
Künstlerinnen und Künstler aus Brandenburg an der Havel machen Kunst.
Diese Menschen haben eine psychische Erkrankung.
Sie arbeiten in der Lebenshilfe Werkstatt. Sie arbeiten auch in den Werkstätten der Lafim-Diakonie.
„Psychische Erkrankung“ bedeutet: Die Person hat Probleme mit der Seele oder den Gefühlen.
Die Künstlerinnen und Künstler machen Bilder und andere Kunstwerke.
Sie zeigen ihre Kunstwerke auf einer Wanderausstellung.
„Wanderausstellung“ bedeutet: Die Kunstwerke werden an verschiedenen Orten gezeigt.
Erst waren die Kunstwerke im Städtischen Klinikum zu sehen. Klinikum ist ein anderes Wort für Krankenhaus.Jetzt sind die Kunstwerke im Gotischen Haus. Das Gotische Haus ist in der Ritterstraße 86.
Die Bilder kann man dort bis zum 13. März 2026 ansehen. Danach zieht die Ausstellung an einen neuen Ort.
Die Kunstwerke werden vom 16. März bis 31. Mai 2026 in der Volkshochschule ausgestellt. Die Volkshochschule ist in der Upstallstraße 25.
Es soll demnächst noch mehr Orte für die Ausstellung geben. Die Organisatoren überlegen gerade, welche Orte das sein könnten.
Das Gesundheitsamt hilft bei diesem Projekt mit.
Noch mehr Menschen helfen mit. Zum Beispiel die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft. Eine Arbeitsgemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen. Sie arbeiten zusammen und überlegen, wie man anderen Menschen helfen kann.
Pressemitteilungen zum Projekt
Vorstellung der Projektpartner
In der Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel finden Menschen mit einer psychischen Erkrankung individuelle und vielfältige Arbeitsangebote sowie kreative Möglichkeiten zur Entfaltung. Ein begleitendes Angebot ist ein Keramikkurs. Drei der ausgestellten Skulpturen wurden dort von Mitarbeitenden mit einer psychischen Erkrankung unter Anleitung eines Keramikers gefertigt. Die künstlerische Arbeit bietet Raum für Ausdruck, Stabilisierung und persönliche Entwicklung.
Unter dem Leitgedanken „Die Gedanken sind frei“ setzen die Künstlerinnen und Künstler Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und Sorgen in ihren Werken um. Die kreative Tätigkeit unterstützt das Wohlbefinden, stärkt individuelle Fähigkeiten und findet in einer Atmosphäre von Akzeptanz, Verständnis und Zusammenhalt statt.
Auch in den Fliedners Werkstätten der Lafim-Diakonie in Brandenburg an der Havel ist Kunst ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags einzelner Beschäftigter. Seit über 10 Jahren begleitet eine Kunstpsychotherapeutin einen entsprechenden Kurs. Teilnehmende aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen kommen zusammen, um an eigenen Projekten zu arbeiten. Inspiriert von Farben, Formen, Materialien und Künstlergruppen entstehen Werke, die persönliche Geschichten sowie Gedanken und Gefühle widerspiegeln.
Bildergalerie zur Ausstellung
Informations-Material zur Ausstellung
Hier finden Sie das Plakat zur Ausstellung zum Herunterladen.
Auf dem Plakat befindet sich ein QR-Code, der zur Stadtseite mit ausführlichen Erläuterungen führt und dem Standort der Ausstellung.
Kontakt
Psychatrie-Koordinatorin
Catrin Krüger
E-Mail: catrin.kruegerstadt-Brandenburg.de
Telefon: (03381) 585340


































