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„Die Gedanken sind frei“: Wenn Kunst Unsichtbares sichtbar macht

Pressemitteilung vom 01.10.2026

In den Schaufenstern des Kulturpavillions sind die Bilder ausgestellt.
In den Schaufenstern des Kulturpavillions sind die Bilder ausgestellt.
Skulpturen von Lebenshilfe-Künstlern.
Skulpturen von Lebenshilfe-Künstlern.
Wasserlandschaft mit Storch und Frauenbildnis mit Blick in den Brunnen.
Wasserlandschaft mit Storch und Frauenbildnis mit Blick in den Brunnen.
Blick auf Stafelleien im Innern des Pavillons.
Blick auf Stafelleien im Inneren des Pavillons.
Mosaikbildnis mit vielen Pflanzen- und Tiermotiven.
Mosaikbildnis mit vielen Pflanzen- und Tiermotiven.
Hand-Plastik mit Poster im Hintergrund.
Hand-Plastik mit Poster im Hintergrund.

Die Wanderausstellung „Die Gedanken sind frei“, die zuvor in den Volkshochschul-Räumen im Bürgerhaus Hohenstücken, im Gotischen Haus und im Universitätsklinikum Brandenburg gezeigt wurde, ist ab sofort noch bis 31. Oktober 2026 in den Schaufenstern im Kulturpavillon am Nicolaiplatz zu sehen.

Der Standort wechselt regelmäßig, um vielen Menschen Zugang zu den Arbeiten zu ermöglichen. Unterstützt wird das Projekt durch das Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg an der Havel und der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft.

Gezeigt werden Bilder und Skulpturen von Beschäftigten der Fliedners Lafim-Diakonie gemeinnützige GmbH sowie der Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel gemeinnützige GmbH.

Die Werke zeigen eindrucksvoll, wie Kunst persönliche Erfahrungen, Gefühle und Gedanken sichtbar machen kann. Solche Ausstellungen schaffen Verständnis und geben den Künstlerinnen und Künstlern Anerkennung für ihre Arbeit und ihren Mut, persönliche Perspektiven öffentlich zu zeigen.

Unter dem Leitgedanken „Die Gedanken sind frei“ setzen die Künstlerinnen und Künstler ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen kreativ um. Die Werke machen sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt. Gleichzeitig trägt die künstlerische Arbeit zur Stabilisierung bei und stärkt individuelle Fähigkeiten in einer Atmosphäre von Akzeptanz und Zusammenhalt.

In den Fliedners Werkstätten der Lafim-Diakonie ist Kunst seit mehr als 10 Jahren Bestandteil des Arbeitsalltags einzelner Beschäftigter. Eine Kunstpsychotherapeutin begleitet die Kurse. Teilnehmende aus unterschiedlichen Bereichen arbeiten an eigenen Projekten. Es entstehen Werke, die persönliche Geschichten, Gedanken und Gefühle widerspiegeln.

Auch in der Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel finden Menschen mit psychischen Erkrankungen vielfältige Arbeitsangebote sowie kreative Möglichkeiten zur Entfaltung.

Weitere Infos zum Projekt auf der Stadtseite.

Plakat zur Wanderausstellung

Untertitel zur Lafim-Kunst

Untertitel zur Lebenshilfe-Kunst