Pressemitteilung vom 07.10.2026




Hiermit veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Seniorenbeirates.
Diese Woche fuhr der Seniorenbeirat der Stadt Brandenburg an der Havel mit Oberbürgermeister Daniel Keip, dem Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Brandenburg, Jörg Vogler, und über 30 Interessierten zwei Stunden durch die Stadt Brandenburg an der Havel zu Brennpunkten der Stadtentwicklung.
Los ging es vom Nicolaiplatz zum Universitätsklinikum Brandenburg in der Hochstraße. Hier kündigte der Oberbürgermeister an, dass eine langjährige Forderung erfüllt werden und es zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 zu einer Anbindung des Klinikums an den Öffentlichen Personen Nahverkehr kommen soll. Die Buslinie 2 würde dann verlängert und führe jeweils das Universitätsklinikum, das Marienbad und die Konrad-Sprengel-Grundschule an.
Der Vorsitzende des Seniorenbeirates Andreas Erlecke:
„Wir freuen uns, dass durch die lebhafte Diskussion zum Thema Anbindung des Klinikums an den ÖPNV während unserer letztjährigen Stadtrundfahrt das Thema wieder auf die politische Agenda kam. Wir begrüßen die neue Kliniklinie und hoffen auf die Zustimmung der Stadtverordneten.“
Weiter ging es nach Hohenstücken und zur Besichtigung des erfolgten Rückbaus der Plattenbauten. Die Eigenheime am Carolinenring wurden beispielhaft für eine mögliche kleinteilige Bebauung der Flächen zum Beispiel an der Gustav-Metz-Straße genannt.
Eine Diskussion entstand über den Zustand der Straßenbahn- und Bushaltestellen in einigen Stadtteilen wie der Klingenbergsiedlung oder dem Görden. Keip und Vogler bekannten sich zum Bestand der Straßenbahnlinie 2 sobald der Verkehr über die Altstadtbrücke wieder fließen kann.
Die Straßenbahnstationen in der Karl-Marx-Straße und der Luckenberger Straße werden demnächst in der Verantwortung der VBBr modernisiert. Für die Bushaltestellen zeichnet die Stadt verantwortlich. Hier ergeben sich über das Infrastruktur-Sondervermögen Möglichkeiten, die in den nächsten Jahren genutzt werden sollen. In der Gördenallee und der Friedrich-Engels-Straße wurden entsprechende Haltestellen besichtigt.
Zwischendurch waren die Arbeiten an der Quenzbrücke erkennbar. Hier errichtet der Bund für 21 Millionen Euro einen Neubau.
Die Fahrt endete am Hauptbahnhof mit einem Blick auf den Neubau der Medizinischen Hochschule für demnächst 300 Medizinische Fachangestellte. Hier wurde kürzlich der Grundstein gelegt. Jetzt ist der Rohbau des Erdgeschosses sichtbar und bereits zum Jahresbeginn soll der Baukörper im Ganzen erkennbar sein.
Als nächste Aktionen beteiligt sich der Seniorenbeirat am 4. November um 17 Uhr an einem öffentlichen Fahrgastforum des Beirates der Verkehrsbetriebe Brandenburg im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg.
Am 30. November findet im Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses eine Veranstaltung des Seniorenbeirates zu dem Thema „Älter werden in Brandenburg an der Havel“ statt. Mit dabei sind neben Daniel Keip und verschiedene Vertreter der Stadt, der Wohnungswirtschaft und aus dem Gesundheitsbereich. Alle Interessierten sind eingeladen.
















