Brunnen und ihre Geschichten entdecken
Brunnen gehören zum Stadtbild Brandenburgs an der Havel und erzählen auf ganz unterschiedliche Weise von der Geschichte, den Menschen und dem Leben in unserer Stadt. Auf dieser Seite stellen wir ausgewählte Brandenburger Brunnen vor und geben Einblicke in ihre Entstehung und Besonderheiten.
Entdecken Sie die vielfältigen Brunnen in Brandenburg an der Havel. Erfahren Sie mehr über ihre Entstehung, Geschichte, künstlerische Gestaltung und Bedeutung für das Stadtbild. Von historischen Brunnen bis zu kunstvoll gestalteten Wasserspielen.
Entdecken Sie die Brunnen Brandenburgs an der Havel, ihre Geschichte, architektonischen Besonderheiten und die Geschichten hinter den Brunnenfiguren. Lernen Sie die vielfältige Brunnenlandschaft der Havelstadt bei einem Spaziergang kennen.
Karten-Überblick über Brandenburgs Brunnen




Die Edelstahlplastik des Brunnens am Fuße des Südaufgangs zum Marienberg entstand nach einem Entwurf des Brandenburger Designers Manfred Schindler (1935-2016).
Das Material stellt eine verbindende Beziehung zur Außenhautgestaltung der Friedenswarte her, die ebenfalls 1974 errichtet wurde.
In Vorbereitung der Bundesgartenschau 2015 wurde die zwischenzeitlich abgebrochene Brunnenanlage in Anlehnung an den Ursprungsentwurf und im Sinne der Gestaltungsidee der 1970er Jahre mit der aufwändig restaurierten Edelstahlplastik neu aufgestellt.
Die Ersterrichtung erfolgte 1974 durch die Schlosserei Windeck. Wiedererrichtung 2014 durch Thomas Seide / Metallbau Rysiok.


An Fritze Bollmann, das bekannteste Brandenburger Original, erinnert ein Brunnen in der Hauptstraße, der Fußgängerzone in der Innenstadt.
Der Legende nach fiel der Barbier beim Angeln auf dem Beetzsee ins Wasser und ertrank. Kinder verfassten als Nachruf ein Spottlied. Auf dem Beckenrand des Brunnens kann man die acht Strophen nachlesen.
Der Brunnen wurde 1924 nach den Entwürfen des Brandenburger Bildhauers Carl Lühnsdorf gestaltet.

Der Froschteich im Humboldthain hat in den Herzen vieler Brandenburgerinnen und Brandenburger einen festen Platz.
Besonders in den Mittelpunkt dieses Teiches rückt dabei der Frosch, der mit einem Wasserstrahl aus seinem Maul für so manche Überraschung sorgt. Er verkörpert auf humorvolle Weise die Verspieltheit, die diesem Ort innewohnt.


Bei der Muschelgrotte wurde ein Verfahren entwickelt, aus einem Urmodell aus echten Muscheln ein Silikonabdruck zu fertigen und dieses wiederum als Gussform für einen fließfähigen Beton zu nutzen. Der fließfähige Beton wurde durch Beimischen von Betonpulver sandsteinfarbig gefärbt. Die entstandenen Muschelreliefplatten wurden in den vorhandenen Wandfeldern verankert.

Brunnen der Havelstadt
1977 wurde die Bevölkerung von Brandenburg an der Havel erstmalig dazu aufgerufen, Muscheln und Schneckengehäuse aus ihrem Urlaub zu spenden. Die Muscheln wurden dann in das Wandrelief eingearbeitet.
30 Jahre später war von diesen Muscheln leider kaum noch etwas vorhanden.
Die Rekonstruktion des Südaufganges des Marienberges wurde über das Förderprogramm „Zukunft im Stadtteil“ gefördert. Ein Schwerpunkt war die Sanierung der Muschelgrotte. Hierbei wurde ein Verfahren entwickelt, aus einem Urmodell aus echten Muscheln ein Silikonabdruck zu fertigen und dieses wiederum als Gussform für einen fließfähigen Beton zu nutzen. Der fließfähige Beton wurde durch Beimischen von Betonpulver sandsteinfarbig gefärbt. Die entstandenen Muschelreliefplatten wurden in den vorhandenen Wandfeldern verankert.
Die Edelstahlplastik des Brunnens am Fuße des Südaufgangs zum Marienberg entstand nach einem Entwurf des Brandenburger Designers Manfred Schindler (1935-2016).
Das Material stellt eine verbindende Beziehung zur Außenhautgestaltung der Friedenswarte her, die ebenfalls 1974 errichtet wurde.
In Vorbereitung der Bundesgartenschau 2015 wurde die zwischenzeitlich abgebrochene Brunnenanlage in Anlehnung an den Ursprungsentwurf und im Sinne der Gestaltungsidee der 1970er Jahre mit der aufwändig restaurierten Edelstahlplastik neu aufgestellt.
Die Ersterrichtung erfolgte 1974 durch die Schlosserei Windeck. Wiedererrichtung 2014 durch Thomas Seide / Metallbau Rysiok.
Nach Kriegsschäden wurde in den 1950er- und 1960er Jahren der Humboldthain umgestaltet.
Die prägenden Veränderungen, wie zum Beispiel der „Froschteich“, sind heute erhaltenswerte Bestandteile des Denkmals.
Der Froschteich im Humboldthain hat in den Herzen vieler Brandenburgerinnen und Brandenburger einen festen Platz.
Besonders in den Mittelpunkt dieses Teiches rückt dabei der Frosch, der mit einem Wasserstrahl aus seinem Maul für so manche Überraschung sorgt. Er verkörpert auf humorvolle Weise die Verspieltheit, die diesem Ort innewohnt.
An Fritze Bollmann, das bekannteste Brandenburger Original, erinnert ein Brunnen in der Hauptstraße, der Fußgängerzone in der Innenstadt.
1852 in der Nähe von Magdeburg geboren, wohnte Fritze Bollmann seit 1875 in der Brandenburger Altstadt. Sein täglich Brot verdiente der trinkfreudige und cholerische Fritze Bollmann als Barbier. Der Legende nach fiel er beim Angeln auf dem Beetzsee ins Wasser und ertrank. Kinder verfassten als Nachruf auf das Brandenburger Original ein auch überregional bekanntes Spottlied. Auf dem Beckenrand des Brunnens kann man die acht Strophen nachlesen.
Der Brunnen wurde 1924 nach den Entwürfen des Brandenburger Bildhauers Carl Lühnsdorf gestaltet.




























