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Vollsperrung der Straße Der Temnitz verlängert sich

Verkehrsmeldung vom 29.10.2026

In den letzten Wochen häuften sich Anfragen aus der Bürgerschaft, warum Straßen noch abgesperrt sind, obwohl doch keine Bauarbeiten mehr stattfinden. Die Straßenverkehrsbehörde nimmt dies zum Anlass, hier am Beispiel der Straße Der Temnitz die Notwendigkeit der langen Sperrzeit zu erläutern.

Die Vollsperrung der Einmündung Der Temnitz/Sankt-Annen-Straße verlängert sich noch bis voraussichtlich 4. Dezember 2026. Nach den eigentlichen Arbeiten an der Trinkwasserleitung sind die Pflasterarbeiten beendet. Eine Freigabe der Fahrbahn kann dennoch nicht erfolgen. Die Pflasterdecke ist in der Straße Der Temnitz wie auch in vielen anderen Straßen in der Neustadt und der Altstadt in einer gebundenen Tragschicht verlegt. Gebundene Tragschichten bestehen aus einem Mineralstoffgemisch wie Kies, Schotter oder Sand und einem zugesetzten Bindemittel wie Zement oder zementähnlichen Bindern. Durch Zugabe von Wasser härten diese Tragschichten aus und leiten Lasten der Straßendecke in den Untergrund ab. Der Prozess des Aushärtens dauert 28 Tage. In dieser Zeit darf die Pflasterdecke nicht befahren werden. Ein zu frühes Befahren würde unvermeidlich zu Beschädigungen der frisch verlegten Pflasterdecke führen. Sichtbare Arbeiten finden also nicht mehr statt und es sind auch keine Bauarbeiter mehr vor Ort.

Genauso verhält es sich auch bei Fahrbahndecken aus Beton, so wie sie es in Brandenburg Nord oder auch in Hohenstücken gibt. Der frisch eingebaute Beton muss ebenfalls 28 Tage aushärten. Die Fahrbahn bleibt also entsprechend lange gesperrt, ohne das noch sichtbare Arbeiten durchgeführt werden.