Regionalwettbewerb „jugend forscht“ zeigte vielfältige Lösungsansätze für Alltagsprobleme

Mitteilung vom 04.03.2026

Gruppe von Preisträgern.
Gruppe von Preisträgern.
Daniel Keip im Gespräch mit Creme-Forschern, deren Proband er sein darf.
Daniel Keip im Gespräch mit Creme-Forschern, deren Proband er sein darf.
Daniel Keip bei seiner Festansprache.
Daniel Keip bei seiner Festansprache.
Daniel Keip am Farbgläser-Stand, wo Lernmethoden untersucht werden.
Daniel Keip am Farbgläser-Stand, wo Lernmethoden untersucht werden.
Susanne Resech und Matthias Rößling bei der Übergabe von Urkunden.
Susanne Resech und Matthias Rößling bei der Übergabe von Urkunden.
Der Oberbürgermeister im Gespräch mit Mitarbeitern der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Der Oberbürgermeister im Gespräch mit Mitarbeitern der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Bildungsstaatssekretär Hendrik Fischer bei seiner Ansprache.
Bildungsstaatssekretär Hendrik Fischer bei seiner Ansprache.
Bildungsstaatsekretär Fischer (links) bei der Preisübergabe.
Bildungsstaatsekretär Fischer (links) bei der Preisübergabe.

73 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten beim 34. Regionalwettbewerb Brandenburg West von „Jugend forscht – Jugend forscht junior“ in Brandenburg an der Havel insgesamt 45 Projekte vor. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der ZF Getriebe Brandenburg GmbH und der Heidelberger Druckmaschinen AG.

In der 61. Wettbewerbsrunde steht Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Junge Menschen entwickeln Lösungen, hinterfragen bestehende Ansätze und eröffnen neue Blickwinkel in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik.

Beim Messerundgang informierten sich zahlreiche Gäste über die Projekte, darunter Oberbürgermeister Daniel Keip. Besonders interessierte ihn ein Projekt, bei dem mobile Mikroskope im 3D-Druck-Verfahren gefertigt wurden. Mit diesen Geräten können Brücken direkt vor Ort mikroskopisch untersucht werden. Die Kontaktdaten der Projektgruppe will er an die Bauverwaltung weiterleiten. Auch ein Wellenkraftwerk, ein Pumpspeicherwerk sowie ein Auswertungsprogramm für die Bewässerungssteuerung stießen auf sein Interesse. Zudem erklärte er sich bereit, als Proband für die Entwicklung einer neuen Creme mitzuwirken, die für alle Hauttypen geeignet sein soll.

Weitere Arbeiten befassten sich unter anderem mit der Bindung von Mikroplastik durch Algen, den Auswirkungen von Pflanzen im Konzertsaal sowie dem Einfluss von Farbgläsern bei Brillen auf die Lernfähigkeit.

Aus Brandenburg an der Havel nahm das Projekt „Cleanhaft Innovate“ teil. Die Jungforscher Moritz Schmidt und Lars Rößler aus dem 3. Lehrjahr der ZF Getriebe Brandenburg GmbH entwickelten eine Absaug- und Ausblasvorrichtung zur Reinigung von Wellen nach dem Kugelstrahlen. Ziel ist eine bessere Handhabung, höhere Effektivität sowie mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das Projekt qualifizierte sich für den Landeswettbewerb.

Ein weiteres Projekt aus der Stadt wurde im Fachgebiet Mathematik und Informatik beim Regionalwettbewerb Brandenburg Ost in Wildau ausgezeichnet. Zwei Schüler des von-Saldern-Gymnasiums erhielten dort einen Sonderpreis.

Daniel Keip zeichnete die Regionalsieger und Sonderpreisgewinner im Fachgebiet Technik aus und warb für den Ausbildungs-, Wirtschafts-, Hochschul- und Wohnstandort Brandenburg an der Havel. Viele Projekte eröffneten neue Blickwinkel auf alltägliche Herausforderungen und zeigten innovative Lösungsansätze. Scheitern sei kein Misserfolg, wenn daraus gelernt werde. Er dankte den Patenunternehmen für die gute Organisation.

Preise überreichte auch Bildungsstaatssekretär Hendrik Fischer. Er würdigte die Leistungen der Teilnehmenden und betonte die Bedeutung von Neugier, Verantwortungsbewusstsein und eigenständigem Denken.

Matthias Rößling, Standortleiter der Heidelberger Druckmaschinen AG, hob hervor, dass Flexibilität angesichts sich wandelnder Technologien und Kundenanforderungen entscheidend sei. Netzwerke seien wichtig, um berufliche Herausforderungen im Team zu bewältigen.

Die Patenbeauftragte der ZF Getriebe Brandenburg GmbH, Susanne Resech, sagte, es sei für die Jury nicht einfach gewesen, die Preisträger zu nominieren, die sich unter anderem für den Landeswettbewerb qualifizieren. Es seien viele innovative Wettbewerbsideen zu bewerten gewesen. Viele der Arbeiten überzeugten durch einen hohen Praxisbezug und boten Potenzial für eine Weiterentwicklung auf Landes- und Bundesebene. ZF engagiere sich seit Jahrzehnten in der Ausbildung. Es freue sie daher auch, dass Bildungsstaatssekretär Hendrik Fischer und Oberbürgermeister Daniel Keip unter den Gästen seien, was zeige, dass Nachwuchsförderung ganz oben auf der politischen Agenda steht.

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