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Startschuss für Heidelberger Drohnenabwehrsystem

Mitteilung vom 16.04.2026

Das mobile Drohnenabwehrsystem.
Das mobile Drohnenabwehrsystem.
Die Firmenchefs mit den geladenen Spitzenpolitikern.
Die Firmenchefs mit den geladenen Spitzenpolitikern.
Flugvorführung einer Drohnenabwehr.
Flugvorführung einer Drohnenabwehr.
Die Firmenchefs geben den Startschuss für das neue Unternehmen.
Die Firmenchefs geben den Startschuss für das neue Unternehmen.
Erklärung einer Drohne.
Erklärung einer Drohne.
Eine eingefangene Drohne.
Eine eingefangene Drohne.

HD Advanced Technologies (HDAT), eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG, und das amerikanisch-israelische Unternehmen Ondas Autonomous Systems (OAS) haben am 14. April am HEIDELBERG-Standort in Brandenburg an der Havel ihr Joint Venture ONBERG Autonomous Systems gestartet. ONBERG entwickelt und betreibt autonome Systeme zur Drohnenabwehr. Ziel ist der Schutz kritischer Infrastrukturen vor Drohnenangriffen. Vor Ort präsentierte das Unternehmen erstmals seine einsatzbereiten Systeme. Gäste aus Politik und Wirtschaft verfolgten die Live-Demonstration. Mit dabei: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, Israels Botschafter Ron Prosor und Oberbürgermeister Daniel Keip.

Die Technik gilt als Antwort auf eine wachsende Bedrohung. Drohnen werden zunehmend für Spionage und Sabotage eingesetzt. Besonders gefährdet sind Energieversorgung, Wasserwerke und andere kritische Infrastrukturen. ONBERG setzt auf ein Komplettsystem: Erkennung, Steuerung und Abwehr greifen ineinander. Entwicklung, Produktion und Betrieb erfolgen am Standort Brandenburg – eingebunden in europäische Lieferketten.

Eric Brock, Vorstandsvorsitzender und CEO von Ondas Inc., betonte:

ONBERG ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung fortschrittlicher autonomer Verteidigungsfähigkeiten in Europa. Gemeinsam mit HEIDELBERG verbinden wir bewährte Technologie mit deutscher Industriekompetenz und Umsetzungsstärke, um einsatzbereite autonome Drohnensysteme aus Brandenburg an Kunden in ganz Europa und internationalen Märkten zu liefern.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke:

Die Entscheidung für Brandenburg an der Havel als Zentrum dieser Zukunftstechnologie ist ein starkes Bekenntnis zur Innovationskraft unseres Landes. Hier entsteht Sicherheitstechnik von strategischer Bedeutung, die hochwertige Arbeitsplätze in der Fläche schafft und Brandenburgs Profil als Hightech-Standort weiter schärft. Angesichts einer wachsenden Bedrohungslage müssen wir unsere kritischen Infrastrukturen noch besser schützen. Genau hier setzt ONBERG an: Aus Brandenburg kommen künftig Technologien, mit denen potenziell gefährliche Drohnen abgefangen und mögliche Angriffe verhindert werden können. Brandenburg bekennt sich zu dieser Ansiedlung und dem Ziel, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken.

Oberbürgermeister Daniel Keip sieht mit der Neuansiedlung ein klares Signal für die Region:

Solche Investitionen sind entscheidend für Sicherung des Industriestandortes. Und sie zeugen vom Know-How und der Innovationskraft vor Ort. Wir unterstützen das Projekt, denn es ist für unsere Stadt und die Region ein wichtiger Impulse für die Sicherung von Arbeitsplätzen und Ansiedlung neuer Schlüsseltechnologien.