PV-Konzept 2040
Veröffentlichung des Entwurfs des PV-Konzeptes 2040
Im Zuge der Umsetzung der energie- und klimapolitischen Zielstellungen auf EU-, Bundes- und Landesebene sind insbesondere die Kommunen als Träger der gemeindlichen Planungshoheit in der Verantwortung, die städtebaulichen Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien zu schaffen. Im Gegensatz zur Windenergie, die vorrangig durch die Träger der Regionalplanung räumlich ausgewogen gesteuert werden soll, obliegt es den Kommunen, die Inanspruchnahme ihres Gebietes durch großräumige Vorhaben für andere erneuerbare Energien, wie hier für die Nutzung der solaren Strahlungsenergie, durch städtebauliche Planungen zu steuern.
Im Rahmen einer städtebaulichen Analyse wurden potentielle Standorte für großflächige Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen (PV-FFA) im gesamten Gebiet der Stadt Brandenburg an der Havel untersucht und in einem Konzeptentwurf dargestellt.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg an der Havel hat in ihrer Sitzung am 30.10.2026 den Entwurf dieses „Städtebaulichen Rahmenkonzeptes zur Steuerung großflächiger Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in der Stadt Brandenburg an der Havel (PV-Konzept 2040)“ gebilligt und die anschließende Veröffentlichung beschlossen.
Die Veröffentlichung des Entwurfs des PV-Konzeptes 2040 dient dazu, der breiten Öffentlichkeit sowie den Trägern öffentlicher Belange sowie der Nachbargemeinden die Möglichkeit zu eröffnen, hierzu Hinweise und Anregungen zu geben. Im Ergebnis der dann eingehenden Hinweise und Anregungen erfolgt nach abschließender Prüfung und Bewertung (Abwägung) sowie eventueller Anpassung des Konzeptes eine Beschlussfassung durch die SVV über das städtebauliche Rahmenkonzept gemäß § 1 Absatz 6 Nummer 11 Baugesetzbuch (BauGB) als Grundlage für die weitere Entwicklung von großflächigen Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Gebiet der Stadt Brandenburg an der Havel.
Den Trägern öffentlicher Belange, den Nachbargemeinden sowie der breiten Öffentlichkeit wird nunmehr die Gelegenheit gegeben, zu dem Konzeptentwurf Hinweise und Anregungen zu übermitteln. Diese können bis zum 4. Dezember 2026 per EMail oder per Post an die im Menü angegebenen Kontaktdaten übermittelt werden.
Dokumente zum download:

















