Ratgeber und andere Informationsmaterialien

Abfallratgeber

Informationsheft mit Hinweisen zu allen Abfall-Typen, Kontaktdaten u.v.m.

Außerdem können Sie online allgemeinen Informationen zu allen Müll-Typen im Abfall-ABC nachlesen.

Abfalltrennung mehrsprachig

Bioabfall

Plastik gehört nicht in die Biotonne

Bioabfall nur in Zeitungspapier oder Papiertüten wickeln – Plastiktüten sind tabu

Die Bioabfälle aus der Biotonne werden auf der Kompostieranlage Fohrde einer offenen Mietenkompostierung zu geführt. Das heißt, aus den Abfällen entsteht wertvoller Kompost, der als Dünger in heimischen Gärten oder der Landwirtschaft dient.

Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Bioabfälle sortenrein in die Biotonne gegeben werden.

Wickeln Sie die Bioabfälle ausschließlich in Zeitungspapier oder geben Sie diese in Papiertüten in die Biotonne. Eine Verwendung sogenannter „kompostierbarer Biotüten aus Maisstärke oder auch kompostierbarem Plastik“, die im Handel erhältlich sind, ist in Brandenburg an der Havel nach geltender Abfallsatzung unzulässig.

Grund dafür ist die Art der Kompostierung der Bioabfälle. In der Verweilzeit in der Mietenkompostierung können diese sogenannten kompostierbaren Plastiktüten nicht zersetzt werden. Zudem kann das Personal den Unterschied zu herkömmlichen Plastiktüten nach Zerkleinerung und Siebung nicht mehr erkennen und diese Tüten gelangen in den Störstoffanteil.

Sollten Sie dennoch den Bioabfall in Plastiktüten in der Küche oder Abstellraum sammeln, so schütten Sie den Bioabfall aus der Plastiktüte unbedingt in die Biotonne aus und geben die verschmutzte Plastiktüte in den Restmüll.

Gerade im Winter ist es sehr wichtig, dass die Bioabfälle möglichst trocken in die Tonne gelangen, damit ein Festfrieren verhindert wird. Durch die Verwendung von Zeitungspapier am Boden oder als Zwischenlage kann dazu ein wichtiger Beitrag geleistet werden.

Presseinformation vom 22.01.2018

Sommer – Sonne - Biotonne

Foto einer Biotonne

Praktische Tipps zum Umgang mit der Biotonne

So wie die letzten Wochen werden auch die kommenden Tage sehr warm. Die Fachgruppe Umwelt und Naturschutz gibt deshalb praktische Tipps zum Umgang mit der Biotonne. Dabei sind drei Dinge wichtig: Die richtige Befüllung, die Wahl eines geeigneten Standortes und die regelmäßige Reinigung.

Die Verwaltung empfiehlt, die organischen Abfälle nicht lose in die Biotonne einzufüllen. Zum Einpacken sind Zeitungspapier, Küchenkrepp, Papiertüten aber auch Papierservietten gut geeignet. Das großzügige Verpacken der Bioabfälle in Papier verhindert die Eiablage durch Fliegen und damit auch die Madenbildung. Das Einwickeln reduziert die Feuchtigkeit und vermindert Geruchsprobleme.

Eine Verwendung von Plastiktüten oder sogenannten „kompostierbaren“ Plastiktüten bzw. Biotüten aus Maisstärke ist in der Stadt Brandenburg an der Havel nach geltender Abfallsatzung unzulässig.

Um die Biotonne vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, sollte sie nach Möglichkeit an einem kühlen und schattigen Platz stehen. Nach dem Einfüllen von Bioabfällen ist der Behälterdeckel gut zu verschließen. Weiterhin sollte die Biotonne an jedem Leerungstag laut Abfalltourenplan bereitgestellt werden, auch wenn sie nicht ganz gefüllt ist. Von Mai bis September wird die Biotonne bei jeder zweiten Leerung gereinigt.
Es bietet sich an, die Tonne nach der Leerung und erfolgten Reinigung und vor dem erneuten Füllen erst einmal gut trocknen zu lassen.

Durch den richtigen Umgang mit der Biotonne können in der warmen Jahreszeit Belästigungen durch Fliegen, Maden und unangenehmen Gerüchen mehr vermieden werden.

Presseinformation vom 25.07.2018