Förderprogramme

Stadtumbau in Brandenburg an der Havel

Stadtumbauprozess seit 2002

Ausgangspunkt für den im Jahr 2002 gestarteten Stadtumbauprozess in Brandenburg an der Havel waren ein anhaltender Bevölkerungsrückgang und stark angewachsene Wohnungsleerstände. Seit 1990 hatte die Stadt ca. 15 % ihrer Bevölkerung verloren und auch die Bevölkerungsvorausberechnungen gingen von weiteren Einwohnerverlusten aus. Der Wohnungsleerstand lag gesamtstädtisch mit rd. 7.700 Wohnungen bei knapp 18 %, teilräumlich teilweise weit darüber (Innenstadt und Ring jeweils rd. 30 %, Hohenstücken rd. 22 %). Er hatte damit sowohl in der absoluten Größenordnung als auch in der Struktur ein Ausmaß angenommen, das sich für die Wohnungsunternehmen zu einem Existenz gefährdenden Problem entwickelte und zudem die städtebauliche, Wohnumfeld- und soziale Situation sowie das Image in den betroffenen Quartieren stark negativ beeinflusste. Die Dimension des anhaltenden Bevölkerungsrückganges erforderte auch eine Anpassung der städtischen Infrastrukturen und der Stadtstruktur.

Mit dem im April 2002 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossenen integrierten Stadt­umbaukonzept „Leben und Wohnen in Brandenburg an der Havel“ (Beschluss 119/2002 vom 24.04.2002) wurden erste Grundlagen geschaffen, um die Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik der Stadt Brandenburg an der Havel langfristig an die veränderten Rahmenbedingungen und Anforderungen anzupassen und dafür entsprechende Fördermittel von Bund und Land in Anspruch nehmen zu können.

Seit 2002 partizipiert die Stadt Brandenburg an der Havel am Bund-/Länder-Programm „Stadtumbau“ (STUB) der Städtebauförderung. Die Förderkulisse umfasst die räumlichen Schwerpunktstadtteile des Stadtumbaus Hohenstücken, Kernstadt und Nord. Folgende Teilprogramme sind bisher zum Einsatz gekommen:

  • Aufwertung (STUB AUF)
    im Focus: Aufwertung öffentlicher Räume (Straßen, Wege, Plätze, Freiflächen) im Bereich Kernstadt-Nord
  • Rückbau (STUB RB)
    Rückbau leer stehender, dauerhaft nicht mehr benötigter Wohngebäude, im Focus: Stadtteil Hohenstücken
  • Rückführung städtischer Infrastruktur (RSI)
    stadtumbaubedingte Anpassungen sozialer und technischer Infrastrukturen
  • Sicherung, Sanierung und Erwerb von Altbauimmobilien (SSE)
    Im Focus: Aktivierung leerstehender denkmalgeschützter oder stadtbildprägender Altbauten in der Kernstadt

In den beiden Programmperioden STUB I (2002-2009) und STUB II (2010-2017) konnten mit Hilfe dieser Förderung eine Vielzahl von Aufwertungsmaßnahmen umgesetzt und nicht mehr nachgefragte Wohnungen vom Markt genommen werden. Seit 2018 läuft die Programmperiode STUB III.

Die erforderlichen Handlungsgrundlagen wurden und werden regelmäßig fortgeschrieben:

  • 2006: Fortschreibung des Stadtumbaukonzeptes (STUK II) mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung (177/2006 vom 25.10.2006) und Integration der Kernaussagen in den ebenfalls 2006 erstellten und zeitgleich von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen „Masterplan der Stadt Brandenburg an der Havel“ (189/2006 vom 25.10.2006)
  • 2009: Fortschreibung der Stadtumbaustrategie als Voraussetzung zur Aufnahme in die Förderperiode STUB II und Integration der Kernaussagen in den 2011 fortgeschriebenen Masterplan, der auch die Rolle des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) übernahm; Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung (375/ 2011 vom 24.10.2012)
  • 2018: Fortschreibung der Stadtumbaustrategie als Voraussetzung zur Aufnahme in die Förderperiode STUB III mit Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung (102/ 2018 vom 27.06.2018) und Integration der Kernaussagen in das 2018 fortgeschriebene Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK, SVV-Beschluss 079/2018 vom 30.05.2018)

Aktuelle Stadtumbaustrategie (Fortschreibung 2018)

Ausgehend vom erreichten Sachstand im Stadtumbauprozess sowie den aktuellen Rahmenbedingungen (insbesondere Demographie, Wohnungsmarkt) wurden die gesamtstädtischen und teilräumlichen Zielstellungen und Strategien des Stadtumbaus fortgeschrieben. Diese leiten sich aus dem übergeordneten Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK 2018) ab und konkretisieren die für den Stadtumbau relevanten Handlungsfelder.

Die Erarbeitung erfolgte in enger Abstimmung mit den Akteuren des Stadtumbaus, insbesondere den in der ARGE Stadtumbau vertretenen Wohnungsunternehmen. Außerdem wurde ein breites Bürgerbeteiligungsverfahren in den Stadtteilen durchgeführt, an denen insgesamt ca. 500 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen.

 

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Soziale Stadt

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es, lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Der Stadtteil Hohenstücken in der Stadt Brandenburg an der Havel wurde im Jahr 2002 aufgrund der zunehmenden Herausforderungen bei der Entwicklung des Quartiers in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Eng verknüpft mit Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung im Rahmen des Förderprogramms zur städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete und dem Stadtumbau Ost wurden seitdem wichtige Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und Aufwertung des Wohnumfeldes durchgeführt.
Das bislang größte investive Projekt war die Errichtung des Bürgerhauses in der ehemaligen Grundschule. Seit 2007 konzentrieren sich hier eine Vielzahl an Angeboten und sozialen Dienstleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Unterstützt wird dieses durch das seit 2014 ebenfalls dort ansässige Quartiersmanagement.
Zur Unterstützung von bewohnergetragenen Projekten und Aktivitäten gibt es die Möglichkeit, über einen sogenannten Aktionsfonds Fördergeld auszureichen. Hierzu ist die aktuelle Richtlinie im September 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden und steht im download zur Verfügung. Anträge können ab sofort gestellt werden und sind entweder im Quartiersmanagement oder bei der Stadtverwaltung abzugeben. Beide Stellen stehen auch für eine Beratung zur Verfügung.


Ansprechpartner Quartiersmanagement
Herr Haberecht
Tel.: 03381 / 799127
Fax: 03381 / 7999484
E-Mail: haberecht(at)bas-brandenburg.de


Download:
- Richtlinie
- Förderkulisse
- Antragsformular
- Datenschutzerklärung

Denkmalschutz

Innenstadtsanierung

Das etwa 94 Hektar große Sanierungsgebiet der Brandenburger Innenstadt umfasst die drei mittelalterlichen Stadtkerne und besitzt mit ca. 400 Baudenkmalen die größte Denkmaldichte der Städte im Land Brandenburg. Anfangs als Modellstadt, später im Rahmen des Bund-Land-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz, flossen seit Beginn der 1990er Jahre ca. 100 Mio. EUR öffentlicher Mittel und ein beträchtlicher Anteil privater Investitionen in das Sanierungsgebiet. Die Sanierungsmaßnahmen nach den Grundsätzen des städtebaulichen Denkmalschutzes wirken als Impulsgeber für die positive Entwicklung des historischen Stadtzentrums zum attraktiven Standort für Handel, Gastronomie und Wohnen und somit zum touristischen Anziehungspunkt.

Im Sanierungsgebiet Innenstadt besteht weiterhin die Möglichkeit, auch private Baumaßnahmen aus Städtebaufördermitteln gemäß Städtebauförderungsrichtlinie 2015 (StBauFR) zu bezuschussen. Die Zuschüsse setzen sich aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg zusammen.

Fördergebiet: Innerstädtisches Sanierungsgebiet

Förderungsbedingungen: Die Maßnahmen müssen dazu beitragen, die Gestaltungsqualität des Gebäudes und der Freiflächen in seiner Wirkung auf das Stadtbild und den öffentlichen Raum wesentlich und nachhaltig zu verbessern.

Höhe der Förderung: Gefördert wird max. bis zur Höhe der unrentierlichen Kosten bei der Sanierung von Gebäuden.

Dabei werden die Brutto-Baukosten inkl. Nebenkosten für Baumaßnahmen an den stadtbildprägenden Bauteilen wie Dach, Fassaden, Fenster und Außentüren straßen- und hofseitig sowie vom öffentlichen Raum frei einsehbare Außenanlagen mit 40% bzw. 55 % bei Einzeldenkmalen gefördert.

Antragsformulare erhalten Sie im Rahmen eines Beratungsgespräches. Bitte wenden Sie sich an nebenstehende Ansprechpartnerinnen.

Die Sanierung soll voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein. Spätestens nach Abschluss der Sanierung muss die Stadt von den Eigentümern im umfassenden Sanierungsverfahren Ausgleichsbeträge gemäß § 154 BauGB erheben. Der Ausgleichsbetrag entspricht dabei der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts eines Grundstücks. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des „Gutachtens zur Ermittlung der besonderen Bodenrichtwerte gemäß § 196 Abs. 1 Satz 7 BauGB für das Sanierungsgebiet Innenstadt, Bereich Innenstadt I“. Das Gutachten wurde vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Brandenburg an der Havel erstellt. Der Ausgleichsbetrag kann auf Antrag des Eigentümers bereits vorzeitig abgelöst werden.

 

Gutachten zur Ermittlung der besonderen Bodenrichtwerte
Aktualisierung Gutachten
Flyer Ausgleichsbeträge
Antrag auf vorzeitige Ablöse

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Ländliche Entwicklung

ILE/LEADER

Aktuell:

Maßnahme " Multifunktionaler Weg als Teil des Zaucheradweges- Gollwitz B 1 bis Gemarkungsgrenze Gemeinde Kloster Lehnin

Die Stadt Brandenburg an der Havel und die Gemeinde Kloster Lehnin wollen den Radweg entlang des Emsterkanals als Gemeinschaftsprojekt realisieren. Die Vorbereitungen zur Umsetzung der Maßnahmen erfolgen zurzeit.  Baubeginn ist voraussichtlich der 22.07.2019. Der Radweg beginnt beim bereits fertig gestellten Anschlussweg der B1 mit einer Länge von ca. 200 m und führt als Wirtschaftsweg zusammen mit dem land- und forstwirtschaftlichen Verkehr bis zum Schöpfwerk. Nach dem Schöpfwerk verläuft der Radweg auf dem Deich östlich des Emster-Kanals. Hier ist die Befahrung durch Fahrzeuge des Wasser- und Bodenverbandes zulässig. Der erste Abschnitt soll in einer Breite von 3,50 m und der 2. Abschnitt in einer Breite von 2,50 m mit jeweils 0,50 m Bankett ausgebaut werden. Der geplante Radweg hat eine Baulänge von 1.600 m. Der geplante Deckenaufbau wurde entsprechend den Anforderungen des Landes- und Forstwirtschaftlichen Verkehrs sowie den Vorgaben des Wasser- und Bodenverbandes bemessen.
Der geplante Wirtschaftsweg führt über einen vorhandenen Betonplatten-Weg, welcher der Erschließung der anliegenden Acker- und Waldflächen und der Zuwegung zu den Gebäuden beim Schöpfwerk und dem Elster-Damm dient.
Mit dem Ausbau des Radweges zwischen Gollwitz und Rietz wird das Umfeld der Stadt Brandenburg an der Havel besser touristisch erschlossen. Der geplante Radweg ist Teil des Zauche-Radweges zwischen dem Havelradweg bei Gollwitz und der Tour Brandenburg bei Lehnin bzw. Emstal.
Durch das Projekt wird die touristische Attraktivität der gesamten Region gesteigert und verbessert die touristische Infrastruktur.

Die Zuwendung dieses Vorhabens setzt sich aus Bundes- und Landesmittel zusammen.
Förderung gemäß Ziffer D 1.1 der Richtlinie in Verbindung mit D 2.3 (Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches)
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Begegnungs- und Bildungsort im historischen Dorfkern

Dorfbegegnungsstätte Wust in 14776 Brandenburg an der Havel OT Wust,
Feuerwehrgasse 2

Ziel dieser Maßnahme ist es in Wust einen attraktiven Wohnstandort für Familien zu schaffen. Betagte oder hilfebedürftige Menschen soll möglichst lange eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Es soll ein Angebot für alle Altersgruppen vorgehalten werden. Dazu ist die Schaffung einer zentralen Begegnungsstätte in der Ortsmitte vorgesehen.
Es erfolgt eine Aufwertung des Erdgeschosses des ehemaligen Schulhauses zur Dorfbegegnungsstätte/ zum Dorfgemeinschaftshaus mit barrierefreien Zugang. Somit wird für alle Besucher die Möglichkeit  einer Teilhabe am Dorfleben geschaffen. Durch die Einrichtung eines multifunktionalen Raumangebotes können diese Räume zur Mehrfachnutzung angeboten werden. Für die Ortsbevölkerung ist dies ein Angebot zur Daseinsvorsorge. Es soll ein Angebot von räumlichen Strukturen für verschiedene Nutzergruppen mit unterschiedlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

- Raumangebot Bürgersprechstunde, Angebot von Räumlichkeiten für Vereine, Selbsthilfegruppen, Beratungsangebote, Müttertreff (Krabbelgruppe), Seniorenkaffee, Seniorentreffpunkt, Spielabende
- barrierefreie Sanitäranlagen für Veranstaltungen in der Dorfkirche können mitgenutzt werden

Das Projekt wurde gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr in Absprache mit der Berufsfeuerwehr entwickelt. Die Räumlichkeiten der Feuerwehr werden erweitert. Die Planung und spätere Nutzung wird zukünftig gemeinsam  erfolgen. Es gibt im Moment keine Sanitäranlagen für die Mädchen der Jugendfeuerwehr und im Bereich der Erwachsenen.  Durch die Einrichtung dieser sowie einer Behindertentoilette, kann diese von der Feuerwehr und Besuchern gemeinsam genutzt werden.  Absprachen mit weiteren Kooperationspartnern laufen.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den Ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014 bis 2020 – Maßnahme 19 (Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER) finanziert. Das Vorhaben wird mit ELER-Mitteln finanziert.

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Zusätzliche Fördermittel für integrierte ländliche Entwicklung gemäß GAK-Rahmenplan

Das Land Brandenburg stellt zusätzliche GAK-Mittel i.H. v. ca. 20 Mio EUR/Jahr zur Umsetzung von investiven Vorhaben der integrierten ländlichen Entwicklung zur Verfügung.

Unterstützt werden:

- Vorhaben von Kleinstunternehmen der Grundversorgung

- Vorhaben zur Schaffung von Einrichtungen für Basisdienstleistungen

- Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereichs

- Vorhaben der Dorfentwicklung

Die Auswahl der Vorhaben erfolgt außerhalb der LEADER-Projektauswahlverfahren der LAG. Eine Bestätigung der LAG, dass das Vorhaben mit der Regionalen Entwicklungsstrategie im Einklang steht, ist ausreichend. Anträge auf Förderung aus dem GAK Budget müssen regulär bis zum 31.07. des Vorjahres beim Landesamt für Ländliche Entwickung, Landwirtschaft und Flurneuordnung eingereicht werden. Stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung, kann ein weiterer Antragstermin festgelegt werden und auf der Internetseite des MLUL veröffentlicht werden.  Die genauen Rahmenbedingungen finden sich auf der aktuellen LEADER-Richtlinie im Teil "E". Die Richtlinie vom 01. Oktober und alle weiterführenden Informationen dazu finden Sie unter folgenden Link:

https://mlul.brandenburg.de

Ansprechpartner für die Stadt Brandenburg an der Havel:

Gabriela Philipp-Plagemann (siehe Kontakte)

oder

LAG Fläming-Havel e.V.

Tel. 33849-901948

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Allgemeine Informationen

In Zusammenarbeit mit der LAG Fläming-Havel und der LAG Havelland begleitet die Stadt Brandenburg an der Havel ein Projekt zum Thema:


„Vernetzung im Tourismus: Schwerpunkt regionale Produkte“ in der
Reiseregion Havelland


Es gibt so viele tolle und leckere regionale Produkte in der Region - Ziel des Projektes ist es, den Gästen und Bewohnern in der Reiseregion Havelland das Angebot regionaler Produkte stärker und besser zu präsentieren. Dafür will das Projekt regionale Produzenten und Erzeuger stärker mit Vermarktern wie Gastronomen, touristischen Anbietern, Hofläden etc. vernetzen.
Die Angebote wurden in einer Broschüre gebündelt, um einen Überblick zu geben, welche regionalen Produkte im Havelland von wem hergestellt werden und zu beziehen sind.

 

 

Förderung der Integrierten Ländlichen Entwicklung 2014-2020

Die Ortsteile der Stadt Brandenburg an der Havel Göttin, Gollwitz, Mahlenzien, Wust, Schmerzke und Klein Kreutz, Saaringen sind Bestandteil dieser Richtlinie und somit zählen sie zum ländlichen Raum. Der Ortsteil Wilhelmsdorf zählt zur LEADER-Region, ist aber kein ländl. Raum. Die Ortsteile Plaue  und Kirchmöser gehören zum ländlichen Raum, aber nicht zur LEADER-Region. Diese Ortsteile sind ebenso Bestandteil der Richlinie und können eine Förderung beantragen. Ziel ist es mit der Förderung von Maßnahmen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums zu stärken, insbesondere durch den Erhalt und/oder Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Förderinstrument ist auf die Verbesserung bzw. Sicherung der Lebensperspektive aller dort lebenden Altersgruppen ausgerichtet. Die Förderung im Rahmen dieser Richtlinie soll eine regionale, nachhaltige Entwicklung im Sinne der Förderstrategie unterstützen. Die LAG Fläming Havel e.v. fungiert als Regionalmanagement für die gesamte Region Fläming – Havel.

Geförderte Projekte 2014-2020

  • Dorferneurung Zuwegung Friedhof und Kirche in Schmerzke
  • Begegnungsstätte Göttin
  • Kulturelle Umgestaltung des Dorfkerns mit Brauerei, Genussschmiede und Kleinkunst
  • Saunablockhaus mit Schwimmteich in Schmerzke
  • Sanierung Hallendach Bootshaus Wassersportverein Plauerhof e.V.
  • Wanderwegsbeschildung inkl. Ortstafeln

 

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