ZuPf – Netzwerk Zukunft Pflege Brandenburg an der Havel
Pflege ist in aller Munde. Wir gestalten sie vor Ort.
Im Netzwerk Zukunft Pflege Brandenburg an der Havel (ZuPf) arbeiten Pflegeeinrichtungen, soziale Träger, Bildungseinrichtungen, Kliniken, Verwaltung und Ehrenamt gemeinsam daran, die Pflege in der Stadt zu stärken.
Ausgangspunkt ist die Überzeugung: Gute Pflege entsteht dort, wo Menschen zusammenarbeiten und Verantwortung teilen. Das ZuPf bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen, fördert Austausch und entwickelt konkrete Ansätze für die Praxis.
Ziel ist es, die Pflege sichtbar zu machen, Rahmenbedingungen zu verbessern und tragfähige Lösungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Fachkräfte zu entwickeln.
Das Netzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Engagierten, die selbstorganisiert zusammenarbeiten. Es wird durch Mittel der Pflegekassen gefördert. Es lebt vom Engagement seiner Mitglieder – und von dem gemeinsamen Anspruch, Pflege in Brandenburg an der Havel aktiv mitzugestalten.
Aktuelles
„Tag der Pflege“ brachte Pflegeangebote in die Mitte der Stadt
Am 12. Mai 2025 hat das Netzwerk Zukunft Pflege Brandenburg an der Havel (ZuPf) anlässlich des Internationalen Tages der Pflege zu einem öffentlichen Aktionstag auf den Neustädtischen Markt eingeladen. Zahlreiche Netzwerkmitglieder präsentierten ihre Angebote, informierten über Unterstützungs- und Beratungsangebote und kamen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.
Mit Informationsständen, Mitmachaktionen und praktischen Einblicken in den Pflegealltag machte das Netzwerk die Vielfalt der Pflege in Brandenburg an der Havel sichtbar. Ziel war es, frühzeitig über Hilfsangebote zu informieren, Berührungsängste abzubauen und die Bedeutung der Pflege für die Gesellschaft in den Mittelpunkt zu rücken.
Oberbürgermeister Daniel Keip würdigte die Arbeit der Pflegeakteurinnen und -akteure und betonte die Bedeutung eines starken Netzwerks für die Zukunft der Pflege in Brandenburg an der Havel. Der Aktionstag machte deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit und Vernetzung für eine gute Versorgung vor Ort sind.
Grußwort des Oberbürgermeisters Daniel Keip
Aktivitäten
Am 30. März 2026 hat das Netzwerk ZuPf in Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg sowie dem Berliner Landeskompetenzzentrum Pflege 4.0 den Themennachmittag „Pflege trifft Digitalisierung“ im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg veranstaltet.
Im Aktionsbereich konnten die Besuchenden digitale Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege direkt kennenlernen – von Assistenzsystemen über digitale Tourenplanung bis hin zu Informations- und Unterstützungsangeboten. Fachvorträge aus Praxis und Wissenschaft vertieften das Thema und zeigten, wie digitale Lösungen bereits heute in der Pflege eingesetzt werden. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden Fragen aus dem Publikum aufgegriffen und unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt.
Die Veranstaltung bot Raum für Austausch, Orientierung und konkrete Einblicke in die Möglichkeiten digitaler Unterstützung im Pflegealltag.
Am 12. Mai 2025, dem Internationalen Tag der Pflege, hat das Netzwerk ZuPf den Neustädtischen Markt in eine lebendige Aktionsfläche verwandelt. Mit Informationsständen, Mitmachangeboten und zahlreichen Gesprächen mit Fachkräften wurde Pflege sichtbar gemacht und in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Besuchende konnten sich über Angebote in der Region informieren, Fragen stellen und Einblicke in die Vielfalt pflegerischer Arbeit gewinnen.
Im Rahmen des Aktionstags fand zudem ein Austausch mit dem damaligen Oberbürgermeister Steffen Scheller statt. Gemeinsam mit Vertretenden des Netzwerks wurden zentrale Herausforderungen der Pflege in der Stadt diskutiert – darunter der wachsende Versorgungsbedarf, Fachkräftemangel und strukturelle Rahmenbedingungen. Ziel war es, die Perspektiven der PflegeakteurInnen in die Stadtpolitik einzubringen und den Dialog mit der Verwaltung zu stärken.
Die Veranstaltung hat deutlich gemacht: Pflege gehört mitten in die Stadt – und braucht Sichtbarkeit, Zusammenarbeit und verlässliche Strukturen vor Ort.
Das Netzwerk ZuPf hat am 11. September 2024 einen Fachtag ausgerichtet, bei dem nicht nur die Pflegelandschaft der Stadt präsentiert wurde, sondern auch Aufklärungsarbeit zu Pflegethemen stattfand. Der gut besuchte Tag bot einen Aktionsbereich mit zahlreichen Ständen, zwei spannende Vorträge und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Pflege in 2035 – Wie pflegen wir morgen?“.
Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Ursula Nonnemacher, Sozialministerin des Landes Brandenburg, stand, war ein großer Erfolg. Zahlreiche Mitwirkende und Teilnehmer*innen aus den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Politik und interessierter Öffentlichkeit tauschten sich über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft der Pflege in der Region aus.
Die Veranstaltung wurde durch ein Grußwort von Staatssekretär Dr. Thomas Götz eröffnet, der die Bedeutung vernetzter Zusammenarbeit in der Pflege betonte. Im Atrium boten interaktive Stationen Einblicke in regionale Pflegeangebote, innovative Technologien und alltagsnahe Themen wie Vorsorge und Notruflösungen. Fachvorträge griffen zentrale Aspekte wie Wohnraumanpassung und Gewaltschutz in der Pflege auf und luden zum Austausch ein. In der Podiumsdiskussion „Pflege in Brandenburg 2035“ diskutierten Expert*innen über zukünftige Herausforderungen und Perspektiven. Im Fokus standen eine menschenzentrierte Pflege, bessere Rahmenbedingungen und der Wunsch nach einer modernen, offenen und vernetzten Pflegekultur.
Grußwort des Staatssekretärs Dr. Thomas Götz
Podiumsdiskussion „Pflege in Brandenburg 2035 – Wie pflegen wir morgen?“
Imagefilm: „Quereinstieg in den Pflegeberuf“
In dem Imagefilm „Quereinstieg in den Pflegeberuf“ berichtet die Altenpflegerin Xandra Fels von ihren Erfahrungen als Quereinsteigerin in den Pflegeberuf. Der Film entstand im Sommer 2023.
Am 5. Dezember 2023 fand die Fortbildung „Magische Momente aus dem Zirkuskoffer“ statt, welches vom Duo equilibre aus Berlin konzipiert und durchgeführt wurde. Katja Echterbecker und Stephan Kleinknecht haben den Teilnehmenden Bewegungsübungen aus dem Zirkus- und Artistikbereich beigebracht, damit sie zukünftig mit diesem Handwerkszeug in den Familien mit Pflegebedürftigen oder in Pflegeeinrichtungen arbeiten können. Die Fortbildung wurde aus Mitteln der Pflegekasse finanziert.
Ziele und Aufgaben des Netzwerks
Das Netzwerk Zukunft Pflege Brandenburg an der Havel (ZuPf) bündelt Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege und bringt diese in gemeinsame Arbeitsprozesse ein. Im Mittelpunkt steht, Bedarfe vor Ort frühzeitig zu erkennen, Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten.
Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen schafft das Netzwerk vor allem bessere Orientierung, zugängliche Informationen und mehr Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig werden ehrenamtliches Engagement und nachbarschaftliche Hilfe gestärkt und sichtbar gemacht.
Für Träger, Einrichtungen und Fachkräfte bietet das ZuPf Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und fachübergreifendes Lernen – und trägt so dazu bei, Pflege gemeinsam weiterzuentwickeln und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.
Mitglieder des Netzwerks
Das Netzwerk versteht sich als unabhängiger und neutraler Zusammenschluss von Mitgliedern von unterschiedlichen Trägern, Institutionen, aus der Verwaltung, von ehrenamtlich Engagierten, Betroffenen, Angehörigen und sonstigen interessierten Privatpersonen, die in die Pflege involviert sind. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Eine Kooperationsvereinbarung (Download der Kooperationsvereinbarung als PDF) regelt die Zusammenarbeit und Verbindlichkeiten der Mitglieder.
Die Mitglieder kommen vierteljährlich bei Netzwerktreffen zusammen und organisieren gemeinsame Projekte und Aktionen.
Das Netzwerk lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Gemeinsam mit der Netzwerkkoordination begleitet eine offene Steuerungsgruppe die strategische Weiterentwicklung des ZuPf. Sie besteht aus engagierten Mitgliedern unterschiedlicher Organisationen, bereitet Themen und Veranstaltungen vor, greift Impulse aus dem Netzwerk auf und unterstützt die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben. Wer sich aktiv einbringen und Verantwortung übernehmen möchte, ist herzlich eingeladen, Teil der Steuerungsgruppe zu werden.
Wenn auch Sie Lust auf Austausch und Kooperation haben, gemeinsam Projekte fördern und bessere Bedingungen in der Pflege schaffen wollen, dann werden Sie Mitglied im Netzwerk.
Kontaktieren Sie dafür gern die Netzwerkkoordination Jenny Barthel per Mail an barthellebenshaelfte.de.
- Agentur für Haushaltshilfe
- Altenhilfe und Pflegestützpunkt der Stadt Brandenburg an der Havel
- Ambulanter Pflegedienst und Palliativteam Hand in Hand
- Apotheke im Gesundheitszentrum
- Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Brandenburg e.V.
- Asklepios Fachklinikum Brandenburg
- AuWiHo – Arbeiten und Wohlfühlen in Hohenstücken e.V.
- AWO-Sozial-Service gGmbH
- Caritas-Seniorenzentrum St. Benedikt
- Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. / Freiwilligenzentrum Brandenburg an der Havel und B.I.K.S. – Brandenburger Informations-und Kontaktstelle für Selbsthilfe sowie Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige
- Christine Wesenburg, Weiterbildnerin für Pflege- und Qualitätsmanagement
- Coaching Ines Ewald
- Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Brandenburg an der Havel e.V.
- Domizil am Marienberg – Schulz & Grix GbR
- FAPIQ – Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg
- Fliedners Lafim-Diakonie gemeinnützige GmbH
- Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
- Kreativmobil ELLI
- Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB), Zentrum für Alternsforschung
- Medizinische Schule Brandenburg
- Pape Pflegegemeinschaft GmbH
- PERCURANA Pflegedienst GmbH
- ProVita Alltagsbegleitung
- PSL – Partner für soziale Lösungen – GmbH
- RENAFAN GmbH ServiceLeben Havelstadt
- ResCor Akademie für Lebensretter GmbH
- Senioren- und Pflegezentrum (SPZ) Brandenburg gGmbH
- Soziale Initiativen Brandenburg gGmbH
- Stadt Brandenburg an der Havel, Amt für Jugend und Soziales, Betreuungsbehörde
- Stadt Brandenburg an der Havel, Pflegestützpunkt
- Stadt Brandenburg an der Havel, Amt für Jugend und Soziales, SG Eingliederungshilfe/ Hilfe in besonderen Lebenslagen
- Stadt Brandenburg an der Havel, Amt für Jugend und Soziales / Sozialplanung
- Technische Hochschule Brandenburg
- TNC – Umzugsprofis
- Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
- Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V.
Pressemitteilungen
Pressemitteilung zum "Internationalen Tag der Pflege vom 12. Mai 2026
Pressemitteilung zum „Internationalen Tag der Pflege“ vom 11. Mai 2026
Pressemitteilung zu „Pflege trifft Digitalisierung“ vom 23. März 2026
Pressemitteilung „Pflege braucht Gemeinschaft“ vom 5. November 2025
Pressemitteilung „Netzwerk ZuPF setzt starkes Zeichen zum Tag der Pflege“ vom 14. Mai 2025
Pressemitteilung zu „Aktionen am Tag der Pflege“ vom 7. Mai 2025









































