Presseinformation

01.06.2017

Kongress „Garten und Medizin“

"Gärtnern in der Stadtentwicklung und im Gesundheitswesen der Zukunft"

Podiumsdiskussion: Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann, Reinhard Kittenberger (Kittenberger Erlebnisgärten), Dr. med. vet. Andreas Knieriem (Direktor Tierpark und Zool. Garten, Berlin), Christian Broden (Barmer GEK), Sybille Eßer (DBG), Dr. Jürgen Franke (Architekt, Cottbus) und Moderatorin Sabine Platz
Prominente Gäste und Gastgeber: Mag. Wolfgang Sobota, Innenminister der Republik Österreich (Mitte) und die Gastgeber Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (2.v.r.) sowie Prof. Dr. Klaus Neumann, Präsident der DGG (re.)
Viele Kongressteilnehmer kamen in das Umweltforum Auferstehungskirche
Auf dem Kongress traf Dietlind Tiemann Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde Berlin, der ebenfalls als Referent geladen war.

Am Donnerstag, 01.06.2017, endete der zweitägige gemeinsame Kongress „Garten und Medizin“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V. im Umweltforum in Berlin.


Ziele des Kongresses waren Empfehlungen zur Integration von Garten und Natur in der medizinischen Therapie zu formulieren und das Bewusstsein für die Bedeutung von Garten und Medizin zu erweitern. Die Referenten und Teilnehmer stellten den aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung zum Thema Garten, Park und Medizin dar und tauschten sich in Vorträgen und Diskussionsrunden über Pilotprojekte und Erfahrungen aus. Dabei gingen sie den Fragen nach: Welche Erfordernisse und Anforderungen stellen Mediziner an Grünflächen und wie können Pflanzen und Garten in der Vorsorge, Therapie und Nachsorge eingesetzt werden? Welche Bedeutung und Wirkungen haben Parks und Gärten in der Krankenhausplanung und in Therapieeinrichtungen?


In der Podiumsdiskussion zum Thema „Gärtnern in der Stadtentwicklung und im Gesundheitswesen der Zukunft“ konnte Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann auf die Bundesgartenschau 2015 Havelregion und die damit verbundene aktive Stadtentwicklung verweisen. Insbesondere der Bürgerpark Marienberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Städtischen Klinikum ist ein gutes Beispiel, denn die gärtnerische Betreuung und Pflege erfolgt durch die Arbeitsfördergesellschaft BAS gGmbH im Rahmen eines Inklusionsprojektes.


Einen weiteren interessanten Beitrag zum Bundeskongress lieferte Prof. Dr. Thomas Enzmann vom Klinikum Brandenburg Hochschulklinikum der MHB Theodor Fontane, der zum Thema „Patienten fänden´s gut – Vision und Wirklichkeit des Gartens in der deutschen Krankenhausgesellschaft“ referierte.