OB Steffen Scheller: Panoramadach für Steinstraße kommt!

Pressearchiv - Meldung vom 01.04.2019

Pressemitteilung vom 01.04.2019

Peter Reck, Fachgruppenleiter Straßen und Brücken, Oberbürgermeister Steffen Scheller und Thomas Krüger, STG Geschäftsführer (v.l.n.r.) freuen sich über das neue Wahrzeichen der Havelstadt
Peter Reck, Fachgruppenleiter Straßen und Brücken, Oberbürgermeister Steffen Scheller und Thomas Krüger, STG Geschäftsführer (v.l.n.r.) freuen sich über das neue Wahrzeichen der Havelstadt
künftiges Panoramadach für die Steinstraße
künftiges Panoramadach für die Steinstraße
Steinstraße als Einkaufsstraße und Gastromeile
Steinstraße als Einkaufsstraße und Gastromeile
die Steinstraße von oben
die Steinstraße von oben

Infos zum Bauablauf für neues Wahrzeichen

„Ich denke, darüber können sich die Bürgerinnen und Bürger sehr freuen: Das neue Panoramadach für die Steinstraße kommt!

Mit dem Beschluss des Haushalts haben die Stadtverordneten zugleich die 04:01 Mio. Euro Baukosten beschlossen. Das ist natürlich eine stolze Summe, aber bei einem derart statisch aufwendigen und ästhetisch anspruchsvollen architektonischen Meisterwerk und einer Bauzeit bis zum 01.04.2022 ist das noch günstig. Das Panoramadach wird ganz sicher ein neues Wahrzeichen für unsere Stadt“ freut sich Oberbürgermeister Steffen Scheller.

STG-Geschäftsführer Thomas Krüger freut sich: „Damit kann auch der Brandenburger Fashionday komplett überdacht stattfinden und wir überlegen, ob der Laufsteg nicht über die komplette Steinstraße gehen kann!“ 

Peter Reck, Fachgruppenleiter für Straßen und Brücken, sagt: „Das Bauwerk wird sehr aufwendig, insbesondere für die Befestigung am Steintorturm werden die ingenieurtechnischen Planer viel Gehirnschmalz aufwenden müssen.“

Hier finden Sie Hintergrundinfos unserer Bauverwaltung zum Bauablauf

• Veranlassung ist die hohe Akzeptanz der Steinstraße bei der Bürgerschaft als Einkaufsstraße und Gastro-Meile

• Innenstadthändler haben großes Interesse bekundet

• umfangreiche und komplizierte Planungsphase aufgrund vieler zu beteiligender TÖB (Träger öffentlicher Belange) und vieler Einzelpersonen

• Kosten nach erster Schätzung ca. 4,01 Mio. EUR, möglich ist auch noch Reduzierung durch Sponsoringbeiträge von Händlern und Gastronomen

• hohe Ausstattungsqualität und aufwendige statische Anforderungen für die Stützkonstruktion und die transparente Dachhaut

• wahrscheinlich wird die Überdachung mit beweglichen Elementen ausgestattet - ähnlich dem Cabrio-Dach beim Schwimmbad; das hängt aber noch von Sponsoringsbeiträgen ab

• Abstimmung mit Umweltschützern läuft, Problem könnte starke Beeinträchtigung des Mikroklimas und der Vogelwelt unter der „Haube“ sein

• große Resonanz bei den Touristikern – Alleinstellungsmerkmal für eine Stadt im Land Brandenburg!

• Denkmalschützer haben keine Bedenken wegen der transparenten Konstruktion und behutsamer Anordnung der Stützen vornehmlich außerhalb strukturierter Fassaden und bedeutsamer Gestaltungen

• auf keinen Fall werden private Gebäude mit der Konstruktion verbunden oder als Aussteifung genutzt! (rechtliche Gründe!)

• auf jeden Fall ist eine moderne Konstruktion mit Stahlstützen, Kohlefaserlammellen und hoch belastbaren glasähnlichem Kunststoff angedacht

• die Abspannung der Oberleitung der Straßenbahn wird an die Konstruktion der Überdachung befestigt

• Baubeginn wird wohl am Steintorturm sein, weil dieses Ende der Steinstraße mit der anliegenden Bebauung dauerhaften Bestand haben wird. Der Anschluss am Neustädtischen Markt ist vage, weil über einen Umbau/ Rückbau des „Glaspalastes“, also der Eckbebauung Steinstraße/ St.-Annen-Straße diskutiert wird.

• Realisierung wird angestrebt zum 01.04.2022 wegen etappenweisem Bau, gestreckter Finanzierung und Umverlegungen von Versorgungsleitungen und Gleiskörper bzw. dessen Rückbau, wiederum abhängig von Prüfung und bautechnischer Zulassung durch die Bauaufsicht

• mit dem Beschluss über den Doppelhaushalt 2019/2020 und der mittelfristigen Finanzplanung wurden die notwendigen Mittel inkl. der erforderlichen Verpflichtungsermächtigungen für Planung und Realisierung bereitgestellt,

• die Stadtverordneten hatten das Projekt im Rahmen der Haushaltsberatungen damit insgesamt begrüßt

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